Komplexität: Meine Ideen dazu in einem kleinen Foliensatz kondensiert

Viel wird gerade im Zuge der Digitalisierung über Komplexität geredet und geschrieben. Oft empfinde ich die Darstellungen als nicht unbedingt handlungsleitend. Auch bestehende Modelle, wie Cynefin, sind meiner Erfahrung nach nicht so gestaltet, dass Komplexität gut verstanden werden kann, was nicht bedeutet, dass ich das Cynefin Modell komplett ablehne.

Aus dieser Motivation heraus habe ich in diesem kleinen Foliensatz meine Ideen und Gedanken zu Komplexität gespiegelt.

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8 Responses to Komplexität: Meine Ideen dazu in einem kleinen Foliensatz kondensiert

  1. Ulf Stalmach says:

    Glückwunsch, Conny – extrem griffiges Beispiel für eine weitverbreitete Problematik!
    Vielen Dank fürs Teilen!!

    Beste Grüße aus Leonberg
    Ulf

  2. Dazu als anderes Beispiel: Schach – wieder mal – als „Spiegel“ des Lebens:

    kompliziert: taktische Kombinationen = eindeutig definierte, begrenzte Anzahl von Zugfolgen, die bei jeweils bester Spielweise einen Vorteil für einen Spieler bringen (in seltenen Fällen auch eine Verteidigung/Unentschieden absichern)

    komplex: strategischer Plan = eine Anzahl von Zug-Ideen (ohne klar festgelegte Reihenfolge und in starker Abhängigkeit von den zahlreichen Antwortmöglichkeiten des Gegners), an deren Ende eine bessere Stellung sein sollte, die gute Chancen auf Gewinn gibt (im Idealfall, dank einer komplizierten Kombination.)
    Das Ärgerliche ist: es nützt die Umsetzung des besten- komplexen – Plans nichts, wenn man am Ende, wenn es um die komplizierte Realisation des Vorteil geht, die erforderliche komplizierte Kombination (oder sogenannte „technische Verwertung z.B. im Endspiel) nicht beherrscht. Mir passiert das sehr häufig 🙁

    Was ich damit verdeutlichen will: Bei aller Wichtigkeit des Managements der Komplexität, die Beherrschung des Komplizierten scheint doch eine Voraussetzung zu sein. Nur durch Beherrschung der Taktik kann man sich die durch komplexe Entscheidungen entstandenen Lösungserfordernisse tatsächlich zu nutzen machen.
    So lernen zumindest Kinder Schach: Am Anfang viel Taktik und kaum Strategie, mit der Zeit dann immer mehr Strategie…)

    Meine Vermutung ist, dass das nicht nur für das Schach gilt…

    • In meiner Beobachtung liegen “Komplexität” und “Kompliziertheit” auf 2 unterschiedlichen Kategorieebenen. Ich bin mir deshalb nicht so sicher, ob ein Wissen und Können von komplizierten Vorgängen Einfluss auf ein passfähiges Handhaben von Komplexität haben. Diesem Glauben ist unsere Bildung ja aufgesessen. Mit mäßigem Erfolg.

      • Walter Haselsteiner says:

        Aus der von mir aufgestellten These würde folgen, dass Kompliziertheit K(z) und Komplexität K(x) ineinandergreifen, wobei die LösungsFÄHIGKEIT von K(z) – Problemen zeitlich vorausgeht und sich dann mehr und mehr verschränkt: [K(z1) => K(x1) => K(z2) => K(x2) => (K(z3)/K(x3)) …. ]
        Ob sich das Beispiel “Schach” auf andere Themenstellungen übertragen lässt, kann ich schwer einschätzen. Aber auch das Beispiel des dunklen Raumes spricht meines Erachtens für die von mir aufgestellte These.
        Bezüglich Bildung: Hier kann man argumentieren, dass diese das Thema K(x) prinzipiell schon, aber definitiv zu wenig berücksichtigt.

        • Grundsätzlich denke ich ja auch, dass jedes zu lösende Problem oder auch jede zu handhabende Situation komplexe und komplizierte Anteile hat. Das bedeutet, um ein Problem zu lösen, sollte man erst einmal in der Lage sein, die beiden Problemanteile voneinander zu unterscheiden, um sie dann lösen und zu einer Gesamtlösung “zusammensetzen” (mit Absicht in Klammern geschrieben) zu können. Von daher bin ich dicht bei Dir. Ob dabei das Lösen der komplizierten Anteile, dem der komplexen zeitlich vorausgeht, mag ich nicht zu beurteilen.

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  4. Pingback: Der Handlungsraum zum Lösen komplexer Probleme | Reise des Verstehens

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