Möchte man Geld verdienen, sollte man Geldverdienen nicht in den Fokus setzen

Je komplexer Umgebungen sind, desto weniger können wir Menschen diese sprachlich erfassen. Das bedeutet dann aber nicht automatisch, dass wir in diesen Umgebungen nicht passfähig handeln können, ganz im Gegenteil sogar. Wir können eben nur nicht Erfolg und Misserfolg von Handlungen über lineare Ursache-Wirkungsbeziehungen erklären.

Einige andere Aspekte zu Komplexität habe ich hier zusammen geschrieben.

Das schließt ebenfalls ein, dass wir mit scheinbaren Widersprüchen umgehen sollten. Auf einen dieser scheinbaren Widersprüche möchte ich nun eingehen.

Unternehmen müssen Geld verdienen, tun sie es nicht, sterben sie. Aber, fokussieren sich die Menschen in einem Unternehmen im Denken und Handeln primär auf Geldverdienen, werden sie mittel- und langfristig immer weniger Geld verdienen.

Je mehr komplizierte Anteile eine Umgebung hat, also je maschinenartiger eine Umgebung funktioniert, desto weniger trifft diese Feststellung zu. In solchen Umgebungen sollte man eben das was man erreichen möchte auch in den Fokus setzen.

Die Wirkungen rund um das Geldverdienen habe ich in diesem kleinen Loopy-Modell modelliert. Beim Simulieren gerne darauf achten, dass der Faktor “Geldverdienen” am Anfang noch zunimmt, dann aber nach einer gewissen Zeit nahe Null bleibt und nicht mehr anwächst.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Keine Bewertungen bislang. Geben Sie doch die erste ab.)
Loading ... Loading ...
Teilen Sie diesen Beitrag gerne auf Ihren sozialen Kanälen: These icons link to social bookmarking sites where readers can share and discover new web pages.
  • Facebook
  • LinkedIn
  • Twitter
  • XING
This entry was posted in Komplexität, Modellierung and tagged , . Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *