Mein Goldenes Dreieck des Problemlösens

Ich schreibe in letzter Zeit des Öfteren über Werkzeuge, vor allem in Unterscheidung zu Methoden. Darum geht es in diesem Beitrag.

3 Begriffe referenziere ich wie Folgt.

  1. WER: Mensch, der das Problem löst
  2. WAS: Werkzeuge, die WER einsetzt
  3. WIE: Methoden, die WER beim Einsetzen von WAS benutzt

Dazu gebe ich ein Beispiel. Der Hammer ist das Werkzeug, das WAS. Finde ich beim Kaufen dieses Werkzeugs einen Beipackzettel, wo genau beschrieben steht, wie ich den Hammer anfassen sollte und wie genau ich zuhauen sollte, wenn ich einen Nagel in die Wand hauen will, nenne ich diese Schritte auf dem Beipackzettel Methode, das WIE. WER ist klar. Das bin ich.

Bei physischer Arbeit ist WAS (Werkzeug) und WIE (Methode) leichter zu unterscheiden als bei psychischer. Ein Hammer ist klar als Werkzeug und nicht als Methode zu identifizieren. Da gibt es wohl keine 2 Meinungen.

Scrum beim Programmieren einer Software beispielsweise lässt sich als Werkzeug oder als Methode interpretieren und dementsprechend einsetzen. Raten Sie mal welche Variante ich bevorzuge.

Je mehr komplexe Anteile zu lösende Aufgaben haben, desto weniger lässt sich das WAS und das WIE zum Lösen dieser Aufgabe kontextlos beantworten. Dann wird das richtige WER benötigt, der qua Erfahrung und Talent die Fragen nach dem WAS und WIE beantwortet. Das erkennen Sie an der obigen Graphik am Platzieren der kleinen schwarzen Punkte, die die zu lösenden Probleme kennzeichnen sollen. Die Graphik soll nicht aussagen, dass ich beim Lösen von je komplexer werdenden Probleme WAS und WIE nicht benötige, ganz im Gegenteil. Ich kann dieses WAS und WIE nur nicht kontextlos, also ohne WER, welcher das Problem analysieren muss, bestimmen.

So möchte ich meine Beiträge zu meinen Werkzeugkästen zu Kommunikation und Entscheiden gerne begriffen wissen. Ich (WER) schreibe über meine Werkzeuge (WAS). Über das WIE kann ich nur aus meiner Sicht schreiben, weshalb Sie das WIE auch nicht einfach 1:1 aus meinen Beiträgen übernehmen sollten, sondern auf sich re-kontexturalisieren. Diese Werkzeuge sind eben umso weniger rezeptartig einsetzbar, desto mehr komplexe Anteile die zu lösenden Aufgaben oder Probleme besitzen.

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