Wir haben uns nicht für Digitalisierung entschieden, …

Im Rahmen des PM Camps in Berlin, welches vom 29.09. bis 01.10.2016 stattfindet, wurde eine Blogparade mit dem Titel DIGITALISIERUNG – in Projekten und darüber hinaus … gestartet. Ich zitiere aus der Einladung zu dieser Blogparade.

Beim PM Camp Berlin 4.0 geht es um DIGITALISIERUNG – in Projekten, durch Projekte, aber auch darüber hinaus. Das ist natürlich noch einigermaßen abstrakt. Lasst es uns doch schon einmal etwas konkretisieren: Was also bedeutet DIGITALISIERUNG für Dich persönlich? Wir sind gespannt auf Eure Beiträge – macht mit bei unserer Blogparade!

Cool, genau mein Thema derzeit. Also bin ich natürlich mit einem Beitrag am Start. Da möchte ich doch am Anfang meines Beitrages gleich den Satz, den ich im Titel dieses Beitrags angefangen habe, vervollständigen.

Wir haben uns nicht für Digitalisierung entschieden, sondern nur die Entwicklung im Kontext unseres Denkrahmens, den wir mit dem Beginn der Naturwissenschaften geschaffen haben, konsequent fortgeführt. Die Entscheidung über Digitalisierung ist viel früher, genauer im 17. Jahrhundert, gefällt worden.

Dann ist das Thema Digitalisierung also bereits relativ alt und gar kein so junges Thema? Genau, das ist meine Meinung, welche ich jetzt kurz ausführen möchte.

Was hat Digitalisierung mit Naturwissenschaft zu tun?

Den Startschuss für die Digitalisierung haben wir mit dem Beginn unserer Naturwissenschaften im 17. Jahrhundert gegeben. Zur Zeit des 30-jährigen Krieges, in welchem sich die Menschen gegenseitig um der Wahrheit Willen getötet haben, hat sich Rene Descartes, französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler, die Frage gestellt, ob es keine andere Art und Weise geben kann, über Wahrheit zu “streiten”?

Das war der Impuls für den Beginn der Naturwissenschaften. Es wurde also ein Denkrahmen geschaffen, der es erlaubt, über Themen und Sachverhalte zu diskutieren. Francis Bacon, englischer Philosoph und Wegbereiter des Empirismus, hat als erster formuliert, dass der Sinn der Naturwissenschaften darin besteht, die Natur zu beherrschen. Descartes hat dieser Forderung Leben eingehaucht, in dem er die Methode von Galileo Galilei fortgeführt hat, die aussagt, wie Problemstellungen wissenschaftlich untersucht werden sollten. Diese Methode beruht auf den folgenden Säulen.

  1. Gefundene Erkenntnisse müssen reproduzierbar sein.
  2. Gefundene Erkenntnisse müssen objektivierbar sein. Egal wer ein Experiment ausführt, es kommt stets das gleiche Ergebnis heraus.
  3. Gefundene Erkenntnisse müssen quantitativ abgelegt sein, sonst sind diese nicht ernst zu nehmen, da zu schwammig.
  4. Gefundene Erkenntnisse müssen kausal über Ursache-Wirkung-Denken hergeleitet sein.

Es ist leicht einzusehen, dass diese Methode eine Trennung zwischen Geist und Materie voraussetzt und nur für die Materie gilt. Grundsätzlich ist diese Methode aufgebaut auf den Axiomen der Aristotelischen Zweiwertigen Logik, die da heißen.

  1. Satz der Identität: Alles ist identisch mit sich selbst und verschieden von anderen.
  2. Satz vom Widerspruch: Von zwei sich widersprechenden Aussagen können nicht beide gleichzeitig richtig sein.
  3. Satz vom ausgeschlossenen Dritten (tertium non datur): Für eine beliebige Aussage muss mindestens die Aussage selbst oder ihr Gegenteil gelten. Eine dritte Möglichkeit ist ausgeschlossen.

Spätestens seit dem 12. Jahrhundert haben wir uns in unserem Abendländischen Kulturraum auf diesen Aristotelischen Denkrahmen festgelegt. Details dazu finden Sie in meinem Beitrag Unser Denkrahmen hat sich seit dem Mittelalter nicht weiter entwickelt. Übrigens sind die Menschen im asiatischen Kulturraum diesem Denkrahmen, auch oft als Entweder-Oder-Denken bezeichnet, nicht “per Gesetz” aufgesessen. Sie kennen im Gegensatz zu den Menschen im Abendländischen Kulturraum noch weitere, wie beispielsweise das Buddhistische Denken. Sie haben sich nur teilweise für diesen Denkrahmen entschieden, da sie anschlussfähig sein mussten für unser Wissenschafts- und Wirtschaftssystem.

Erkennen Sie jetzt bereits den Zusammenhang zwischen dem Beginn der Naturwissenschaft und der Digitalisierung? Unternehmen Sie gerne den Versuch und “googeln” Sie den Begriff “Digitalisierung” und setzen Sie die Beiträge, in denen es um Technologie (Materie) geht, mit denen, die den Menschen (Geist und Materie) reflektieren, ins Verhältnis.

Wir identifizieren Digitalisierung viel zu häufig mit der Weiterentwicklung von Technologie. Alle Probleme und Herausforderungen versuchen wir über Technologie zu lösen. Nehmen Sie nur als Beispiel die Kommunikation in Unternehmen. Stellen wir fest, dass diese nicht gut genug ist, stellen wir gleich die Toolfrage: Welches Tool nutzen wir zukünftig, um vernetzter zu agieren? Das Kommunikation eine zu tiefst menschliche Angelegenheit ist, wird außer Acht gelassen. Sie finden sicherlich weitere Beispiele, die diesen Fakt belegen. Übrigens ist unser gesamtes Managementsystem in Unternehmen auf dem Aristotelischen Denkrahmen aufgebaut. Das können Sie sicherlich in Ihrem täglichen Berufsalltag leicht nachprüfen.

Ray Kurzweil, der “Technologie-Papst” im Kontext Digitalisierung, sagte beispielsweise, dass es unabdingbar wäre, intelligente Maschinen zu entwickeln, da nur diese alle Probleme unserer heutigen Zeit lösen könnten. Alleine beim Schreiben dieses Satzes verspüre ich wahnsinnige Schmerzen. Aber diese Aussage ist absolut konsequent, da zu unserem Denkrahmen passfähig. Warum die Schmerzen in mir? Das behandele ich nun.

Wir entmenschlichen im derzeitigen Denkrahmen unsere Gesellschaft

Natürlich, und das möchte ich vorweg schicken, haben wir im Rahmen des Aristotelischen Denkrahmens enorme und für uns auch wichtige Fortschritte erlangt, aber eben nur im technologischen Bereich. Das ist unbestritten und auch gut so. Allerdings fehlt dabei stets eine Komponente, und das ist die Lebendigkeit. Lebendigkeit ist durchzogen von Widersprüchen. Ohne Widersprüche gibt es keine Lebendigkeit. Aber unser Aristotelischer Denkrahmen schließt nun einmal Widersprüche aus. Erinnern sie sich gerne an den oben dargestellten Satz vom Widerspruch. Lebendigkeit können wir in unserem Denkrahmen nicht behandeln, also schließen wir sie aus und damit den Menschen. Dadurch geht Menschlichkeit in unserer Gesellschaft verloren. Und das ist mein Schmerz.

Diese Entmenschlichung erkannt man auch leicht an Handlungsmuster, die für uns im Alltag total normal geworden sind. Wenn wir uns beispielsweise krank fühlen, greifen wir sofort zum Thermometer, um Fieber zu messen. Wir trauen unserem Gefühl nicht, sondern müssen dieses technologisch nachweisen. Das mag banal klingen. Für mich allerdings ist das ein Indiz dafür, wie sehr wir uns nicht nur von unseren Mitmenschen entfremden, sondern sogar auch von uns selbst.

Häufig reicht es uns aus, dass wir Sachverhalte messen können, da wir glauben, dass damit das Verständnis über diesen Sachverhalt einhergeht. Welche Ausmaße das annehmen kann, sehen wir beispielsweise in der Psychologie. Der brand eins Artikel Wir wissen nicht, was es ist. Aber wir können es messen. behandelt dieses Thema sehr anschaulich. Ich zitiere kurz als Appetithäppchen.

Mittlerweile sind allein im deutschsprachigen Raum mehrere Tausend Tests für alle denkbaren Fragestellungen auf dem Markt. Dazu zählen Persönlichkeitstests für Schüler – damit die auf ihrem Lebensweg auch ja keine Zeit verlieren. Einer der Anbieter ist die Gesellschaft für psychologische Eignungsdiagnostik und Unternehmensberatung (Gepedu) aus Egmating bei München, die mit ihren “wissenschaftlich fundierten Verfahren” wirbt. Dazu zählt unter anderem ein Berufsorientierungstest für Schüler, der online absolviert werden kann. Eine ausführliche Auswertung kostet 23,80 Euro. Dieses maschinell erzeugte Ferngutachten enthält Prozentangaben darüber, inwieweit Frustrationstoleranz, Belastbarkeit, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit, Einfühlungsvermögen, Konfliktstärke, Kritikfähigkeit und Begeisterungsfähigkeit über- oder unterdurchschnittlich ausgeprägt sind.

Alleine dieses Zitat macht nachdenklich, oder? Aber lesen Sie gerne den ganzen Artikel. Des Weiteren finden Sie in meinem Zettelkasten eine Reihe weiterer Links zu Beiträgen, in denen Phänomene dieser Art aufgedeckt werden.

Wie bekommen wir wieder Menschlichkeit in unsere Gesellschaft?

In diesem Kontext möchte ich, da gar nicht möglich, keine Rezepte liefern, sondern eher Impulse setzen, die es erlauben, unseren derzeitigen Aristotelischen Denkrahmen zu erweitern, damit wir wieder Menschlichkeit zulassen.

Als erstes möchte ich auf Heinz von Foerster eingehen, der die Kybernetik zweiter Ordnung geprägt hat wie kein Zweiter. Im Rahmen der Kybernetik erster Ordnung werden beobachtete Systeme behandelt, wohingegen im Rahmen der Kybernetik zweiter Ordnung beobachtende Systeme betrachtet werden. In diesem Kontext wird also der Mensch, der Experimente durchführt, der denkt, der wahrnimmt, der fühlt etc. um Erkenntnisse zu generieren, in die Betrachtung mit einbezogen. Mit dieser Erweiterung des Denkrahmens kommt dann Heinz von Foerster zu einer differenzierten Betrachtung der Wahrheit. Vorher wäre dies gar nicht möglich gewesen.

Er hinterfragt also die Basis, auf der unser Aristotelischer Denkrahmen entstanden ist, und hat so erst die Chance diesen Denkrahmen zu erweitern. Cool. Aus seiner Sicht bedingen sich Wahrheit und Lüge gegenseitig. Wer von Wahrheit spricht, macht seinen Gegenüber direkt oder indirekt zu einem Lügner. Sie erinnern sich sicherlich an die oben aufgezeigten Axiome unseres Denkrahmens. Die beiden Begriffe “Wahrheit” und “Lüge” gehören also zu einer Kategorie des Denkens, die wir erweitern sollten, um neue Erkenntnisse zu ermöglichen. Nach seiner Auffassung hat die Thematisierung von der Wahrheit katastrophale Folgen und zerstört die Einheit der Menschheit. Ich denke ein Blick in die heutige Nachrichtenwelt kann diese These nicht entkräften, oder?

Näheres dazu finden Sie in diesem Interview mit Heinz von Foerster sowie ausführlicher dann im Buch Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners

Als nächstes komme ich zu Prof. Dr. Arno Gruen. Auch er hinterfragt, ähnlich wie Heinz von Foerster, die Basis unseres derzeitigen Denkrahmens, nämlich die Aussage von Francis Bacon, dass wir Menschen die Natur beherrschen sollten, was ja Aufgabe der Naturwissenschaften an sich sein soll. Seiner Meinung nach sollten wir Menschen eher demütig mit uns und der Natur umgehen, uns im Einklang mit dieser sehen. Das kognitive und abstrakte Denken, also unser existierender Denkrahmen, ersetzt das Empathische in uns. Ohne Empathie aber erzeugen wir eine Scheinwelt, die befreit ist von Mitgefühl und damit von Verbundenheit zueinander. Auch er spricht von fehlender Menschlichkeit. Unser Denkrahmen basiert auf ein “Feinddenken”, da es auf Dichotomien aufgebaut ist. Heinz von Foerster hat diesen Fakt an der Dichotomie “Lüge-Wahrheit” aufgezeigt.

Details dazu können Sie sich gerne in seinem Vortrag “Gespaltenes Bewusstsein. Empathie versus Kognition” anhören.

Interessant ist auch, dass er einen Vergleich zu den Naturvölkern zieht, die wir gerne als primitiv einstufen. Warum? Weil sie unseren Aristotelischen Denkrahmen nicht einnehmen und dadurch unseren technologischen Fortschritt nicht teilen. Was sie sich aber erhalten haben ist die Zuwendung zur Natur und damit auch das Bewahren des Miteinander. Vielleicht sollten wir unsere Wertung über diese Menschen noch einmal überdenken, oder?

Die Naturwissenschaften haben uns den Respekt vor den Kräften der Natur genommen. Wir sollten unser Beobachten und unser Wahrnehmen wiederentdecken. Denn, die Naturwissenschaftler schauen schon lange nicht mehr mit dem bloßen Auge, riechen nicht mehr mit der Nase und hören nicht mehr mit den Ohren. Elektronische Sensoren, raffinierte chemische Analyseinstrumente und Gensequenzierungsapparate haben die von der menschlichen Natur gesetzten Grenzen unserer Sinne weit hinter sich gelassen. Die Augen der Wissenschaft sind heute Mikroskope wachsender technischer Raffinesse. Und diese Sensoren basieren eben auf den Erkenntnissen und Errungenschaften unserer Naturwissenschaften. Ein Teufelskreis? Ja, dem wir entrinnen sollten. Mehr dazu gerne hier.

Anknüpfend daran komme ich zu einem dritten Vertreter, den ich in diesem Zuge nennen möchte. Vielleicht für Einige überraschend handelt es sich hier um Johann Wolfgang von Goethe. Er war eben nicht nur Dichter, auch wenn Wikipedia genau dies ausweist, sondern auch Denker. Er hat zu seiner Zeit ebenfalls den hier oft angesprochenen Aristotelischen Denkrahmen kritisiert und zu erweitern versucht. Kurz, in meinen Worten zusammengefasst, kritisiert er, dass wir in unserem derzeitigen Denkrahmen viel zu früh und unreflektiert von Modellen ausgehen, auf deren Basis wir dann Erklärungen generieren. Wir trivialisieren einen “Untersuchungsgegenstand” zu früh in Form von Modelle, untersuchen dann die Modelle, gewinnen Erkenntnis auf Basis dieser Modelle und stülpen diese Erkenntnisse dann den “originalen Untersuchungsgegenständen” über.

Im toten Bereich kann man diesen Vorgang ja gerne durchführen, aber eben nicht im Bereich der Lebendigkeit. Ein Beispiel dafür gefällig? Nehmen Sie gerne die bekannten Methoden und Tools im Bereich Personalmanagement in Unternehmen.

Goethe reflektiert ähnlich wie Gruen den Fakt, dass wir Denken erst dann als Denken ansehen, wenn dieses abstrakt ist und damit weit entfernt ist von dem, worüber nachgedacht wird. Im Bereich der Lebendigkeit bedeutet diese Prämisse natürlich Entmenschlichung. Logisch, oder?

Ein gutes Beispiel sind hier die Forschungen rund um Künstliche Intelligenz. Irgendwann einmal hatten wir den Drang über Intelligenz mehr zu erfahren. Dann haben wir diese objektiviert und damit trivialisiert, womit wir ab diesem Zeitpunkt nur noch über dieses abstrakte Ding von Intelligenz nachdenken. Wir können Intelligenz ja messen. Dafür haben wir verschiedene Tests entwickelt. Wir haben aber noch nicht verstanden, was Intelligenz überhaupt bedeutet und wie diese entsteht, wollen diese aber nachbauen. Egal, wir können sie ja messen. Schlimmer noch. Wir glauben, und das sagen viele KI-Forscher, dass wir auf Basis der von uns erschaffenen künstlichen Intelligenz, die menschliche Intelligenz besser verstehen werden. Durchdenkt man diese Worte sehr tiefgründig, kommt man schnell auf den Fehler, oder? Vor allem aber erkennt man den Teufelskreis, dem wir in unserem derzeitigen Denkrahmen erlegen sind.

Falls Sie mehr zu den Ideen und Gedanken von Goethe erfahren möchten, die er sich im Kontext Erweiterung des Aristotelischen Denkrahmens gemacht hat, können Sie gerne hier nachforschen.

Ergebnis dieser Gedanken war ja unter anderem auch die Auseinandersetzung, die er mit Newton im Bereich der Optik hatte. Klar, weil sie in unterschiedlichen Denkrahmen agierten, kamen sie zu unterschiedlichen Ergebnissen, die nicht miteinander vereinbar waren.

Ich habe Ihnen in diesem letzten Abschnitt einige Beispiele und Links zu weiterführender Lektüre angereicht, da ich denke, dass man sich dem Thema “Denkrahmen” aus vielen verschiedenen Richtungen nähern sollte. Logisch, denn wir denken über diese geschriebenen Zeilen ja auch in unserem derzeitig vorherrschenden Aristotelischen Denkrahmen nach. Hier muss man also den blinden Fleck beachten, dem man sich ganz behutsam nähern sollte.

Ich hätte an dieser Stelle auch viele andere Vertreter, wie Gerald Hüther, Gotthard Guenther, Stafford Beer, Hans-Peter Dürr u.a., nennen können, die mich in diesem Zusammenhang immer wieder zum Denken und Reflektieren anregen. Das würde diesen Beitrag aber in Länge und Inhalt sprengen.

Fazit

Ich verteufele die Digitalisierung nicht an sich. Ich bin nur der festen Überzeugung, dass wir auf der digitalen Reise einen Irrweg eingeschlagen haben, den wir nur verlassen können, wenn wir unseren Aristotelischen Denkrahmen erweitern.

Maschinen konstruieren und entwerfen wir im Aristotelischen Denkrahmen. Das geht auch nicht anders, da so nun einmal unsere Computer funktionieren, “0” oder “1”. Wir Menschen sind aber zu viel mehr im Stande als der Aristotelische Denkrahmen zulässt. Wie gesagt, dieser funktioniert ausschließlich in der materiellen Welt, nicht in der geistigen. Wir konditionieren uns im Rahmen der Digitalisierung aber wie ausgeführt auf den Aristotelischen Denkrahmen und minimieren damit unseren Potentialraum, was dazu führt, dass wir abstumpfen und uns den Maschinen “nach unten” annähern. Nicht die Maschinen nähern sich den Menschen “nach oben an”.

Wollen wir das zulassen?

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21 Responses to Wir haben uns nicht für Digitalisierung entschieden, …

  1. Pingback: [Reise des Verstehens] Wir haben uns nicht für Digitalisierung entschieden, …

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  3. Es ist mir schon fast peinlich, wenn ich Deine Beiträge immer loben muss … aber es ist einfach so! Du hast das wieder Spitze zusammengefasst und mit Heinz von Foerster natürlich auch einen der wichtigsten Vordenker angeführt. Danke dafür!

    Die Frage ist, wir kriegen wir die Kurve, ohne dass es uns massiv auf die “Goaschn haut”? John Casti, ein renommierter Komplexitätsforscher, sagt mir immer, ich soll mir keine Hoffnung machen, es gibt kein Beispiel, wo wir Menschen das durch Vernunft geschafft hätten. Es braucht immer die “Schöpferische Zerstörung” … was nicht so lustig werden dürfte.

    lg
    Herbert

    • Hallo Herbert,

      danke für Dein Feedback. 🙂

      Jedes soziale System ist ja operational geschlossen. Das bedeutet, Änderungen am System können nur aus dem System selbst heraus gestartet werden. Verpasst man diese Impulse aus dem System heraus zu setzen, kann die Umwelt zuschlagen, das System nämlich zerstören. Das wollen wir natürlich nicht hoffen. Auf das wir alsbald Impulse für einen Wandel setzen werden.

      BG, Conny

  4. Danke. Hervorragender Artikel! Der gedankliche Tiefgang und theoretische Anspruch macht aber auch die Schwierigkeit des nötigen Geisteswandels deutlich: Eine ganze Theorie des Wissens und eine tief verwurzelte Praxis des Einordnens, Bewertens, Entscheidens müssen sich grundlegend ändern. Viel Arbeit, für alle die “Impulse aus dem System heraus” setzen wollen.
    Vielleicht ist ein Schlüssel zu einem Vorgehen, das nicht in komplex-komplizierten Überlegungen wie jenen der Kybernetik stecken bleibt, die von Dir angesprochene, bisher unterbewertete Rolle von Empathie bzw. Emotion. Denn dass etwas an unserem Denken und Handeln falsch bzw. unzureichend ist, kann man nicht nur theoretisch nachweisen, sondern ganz einfach fühlen. Und vielleicht bieten unsere Gefühle, wenn wir sie nicht tumb-positivistisch als naturgetriebene Störfaktoren einordnen, sondern sie mit einer Vernunft, die diesen Namen auch verdient, durchleuchten dann einen wesentlich einfacheren, spontaneren Zugang zu den nötigen Umwälzungen in unserem alltäglichen Denken und Handeln. Aber da befinde ich mich auch noch – wie Du es sehr schön ausdrückst – auf einer Reise des Verstehens.

    Herzliche Grüße, Andreas

    • Hallo Andreas,

      danke für Dein Feedback. Ja, ich gebe Dir Recht. Ein langer Weg. Vor allem wenn man bedenkt, dass so wie wir derzeit denken und handeln total konsistent zu unserem Denkrahmen ist. Viele Themen, die in diesem Beitrag reflektiert werden, liegen im blinden Fleck dieses Denkrahmens, und führen letztendlich dazu, dass diese Argumente nicht genommen werden. Damit fehlt der Impuls zum Wandel.

      Aber immer weiter machen!!!! Wir sind ja nicht alleine, die in diese Richtung denken und fühlen. Es gibt einige Mitstreiter.

      BG, Conny

  5. Mit dem Weitermachen – unbedingt!

    Ich frage mich nur gerade, wie man den 1. Imperativ dessen, was Bernhard von Mutius ‘Disruptive Thinking’ nennt, nämlich: “Sei überraschend einfach!” auf die von Dir beschriebene Problemlage anwenden kann. Denn solange sich Unwägbarkeiten, Komplexität, ‘weiche Faktoren’, Emotionen etc. für alle etablierten Akteure wie schrecklich kompliziertes und gefährliches Neuland anhören – noch viel schlimmer als das Internet! – wird es schwierig, sie dafür zu begeistern.
    Unser Denkrahmen, da hast Du vollkommen recht, muss sich erweitern. Aber da er dann ohnehin nicht mehr ohne Gefühle auskommen wird, wäre es vielleicht einen Versuch wert, dort als Erstes anzusetzen…das hätte übrigens auch Platon nicht falsch gefunden, den ich in den meisten Zusammenhängen Aristoteles vorziehe 😉

    Andreas

  6. Wieder mal ein toller, sehr fundierter Artikel. Außerordentlich verständlich und auch die ganzen Hinweise auf die “Vordenker” neuer Ansätze finde ich klasse.

    Ich möchte an dieser Stelle auf einen mir wichtigen Aspekt hinweisen, den auch schon einer weiteren Kommentatoren angesprochen hat: Es ist die Rolle der Gefühle.

    Es geht für mich in diesem ganzen Prozess darum, jetzt einen “Bewusstseinssprung” zu machen. Auf die nächste, integrative Ebene wo wir die Erkenntnisse wieder verbinden. Dazu sind die Gefühle außerordentlich wichtig, weil sie es sind, die oft die weitere Entwicklung blockieren.

    Denn es ist ja unsere Angst, die uns lähmt, wenn wir erkennen, dass unsere bisherige Sicht auf die Welt nicht der Wirklichkeit entspricht. Diese Angst, alles infrage stellen zu müssen verhindert dann oft, dass wir in die Aktion gehen.

    Der Buddhismus thematisiert diesen Aspekt ja schon seit Jahrtausenden. Und es gibt zwei wichtige Aspekte, die hier schon ihren Usprung haben. Zum einen die Meditation, die es ermöglicht aus dem Denken/den Gefühlen Abstand zu nehmen und damit die Bewertung der Dinge wegnimmt. So dass ich eine Wahl habe, die nicht auf meinen herkömmlichen Bewertungen beruht.

    Das zweite ist die Kultivierung von Gefühlen wie Mitgefühl und Wertschätzung. So “programmiert” man sich praktisch auf Verbundenheit anstatt Trennung..

    Da gäbe es noch viel zu sagen. Wir treffen uns ja auf dem PM-Camp in Berlin. Ich bin gespannt.

    Martina Baehr

    • Vielen Dank für Ihr Feedback.

      Zu den von Ihnen angesprochenen Themen werde ich am kommenden Montag einen Beitrag im Rahmen Ihrer derzeit stattfindenden Blogparade veröffentlichen. Und genau wir sehen uns in Berlin auf dem PM Camp. Dann finden wir sicher Zeit uns tiefer über dieses Thema auszutauschen. Ich freue mich.

      BG, Conny Dethloff

  7. Volker Murmann says:

    Was als KI heute kolportiert wird, ist mittelalterliches Denken, bzw. die lineare Zuse-Maschine:

    Wie macht man einer Maschine verständlich, daß sie in einem gegebenen Augenblick nicht ‘denkt’, sondern ‘will’?” … Kronthaler präzisierte, daß für die herkömmlichen Computer – die modernen wiederum eingeschlossen – “letztlich dieselbe Beschränkung wie für Turing-Maschinen [gilt]: ihre Linearität”. Auch die heutigen Computer sind also monokontextural. Aber wie der frühe literarische Science-Fiction der Vierzigerjahre die Anfänge der kognitiv-monokontexturalen Computer vorausgesehen hatte, so ist der heutige filmisch realisierte Science-Fiction dabei, die Anfänge der volitiv-polykontexturalen Computer vorwegzunehmen. Ein perfektes Beispiel für einen polykontextural-nicht-linearen Computer mit voll formalisiertem Willen ist etwa der (von Arnold Schwarzenegger gemimte) “Terminator”.
    aus: Alfred Toth, Zwischen den Kontexturen – Elemente einer mathematisch – semiotischen Metaphysik, Klagenfurt 2007.

    • Hallo Herr Murmann,

      das sehe ich ebenso. Ich denke es liegt daran, dass die Kybernetik ebenso auch wie die Systemtheorie im Rahmen des “normalen” Bildungsweges nicht behandelt wird. Demzufolge herrscht flächendeckend zu wenig Erkenntnis vor. Ganz besonders, die Kybernetik zweiter Ordnung, wie ja im Beitrag auch angesprochen, wo im Gegensatz zu den Mainstream-Naturwissenschaften der Beobachter und dadurch Selbstrückbezüglichkeit inkludiert und nicht negiert wird, ist gänzlich unbekannt.

      Leider. Aber hier können wir auf einem Weg nach vorne ansetzen. Unter anderem dieser Aspekt ist Beweggrund für mich gewesen, wahrgenommene Probleme und Herausforderungen an Erkenntnissen aus Kybernetik, System-, Erkenntnis- oder auch Chaostheorie zu spiegeln und so auf neue Lösungsmöglichkeiten zu kommen.

      BG, Conny Dethloff

  8. Die Digitalisierung als solche ist so alt wie die menschliche Kultur. Bereits in frühen Phasen ihrer soziokulturellen Entwicklung nutzten Menschen “Sprechende Trommeln” – “Drums That Talk”, um digitalisierte Nachrichten & Angaben (= Digitate) auf effiziente(re) Weise über größere Entfernungen zü übermitteln. Im gleichtiteligen Kapitel 1 seines Buchs ‘Die Information: Geschichte, Theorie, Flut’ erläutert James Gleick das in anschaulicher & anregender Weise. In weiteren Kapiteln schildert er, dass Erfinder & Ingenieure immer wieder neue Verfahren, Techniken & Systeme eingeführt haben, um Informationsrepräsentatiionen verschiedener Typen zu digitalisieren & erzeugte Digitate zu manipulieren.
    s. Wikpedia-Eintrag ‘The Information: A History, a Theory, a Flood’
    https://en.wikipedia.org/wiki/The_Information:_A_History,_a_Theory,_a_Flood

  9. ‘Being Digital’ – ‘Total digital’ lautetet der Titel eines Buchs, in dem Nicholas Negroponte bereits in den 1990er Jahren analysiert & aufgearbeitet hat, welche Potenziale sich auftun, wenn immer mehr Informationsrepräsentationen verschiedener Typen digitalisiert werden, so dass die erzeugten Digitate in Form von Dateien oder Datensätzen für viele Menschen zugänglich & nutzbar werden. Seine Einsichten & Schlussfolgerungen wurden bald eingeordnet als “Negroponte Switch”.
    s. Wikipedia-Eintrag ‘Being Digital’
    https://en.wikipedia.org/wiki/Being_Digital

  10. Der fundiert definierte & vielfach etablierte Begriff ‘Digitalisierung’ wurde völlig entkernt & nach Belieben neu befüllt, um ihn dann zu verwenden als marketöses Schlagwort, aus welchen Motiven & mit welchen Intentionen auch immer.
    s. Wikipedia-Eintrag ‘Digitalisierung’
    https://de.wikipedia.org/wiki/Digitalisierung

    Der Sprach- & Literaturwissenschaftler Uwe Pörksen klassifiziert derartig gestaltete Schlagwörter als Plastikwörter, deren Eigenarten er herauspräpariert hat in seinem gleichtiteligen Buch.
    s. Rezension von F. Reichel zum Buch ‘Plastikwörter’ von Uwe Pörksen
    http://www.litges.at/litges3/index.php?option=com_content&view=article&id=387:plastikwoerter-uwe-poerksen-rez-f-reichel&catid=13:buch&Itemid=17

  11. Derweil digitalisiert fast jeder Mensch an jedem Tag zig Informationsrepräsentationen verschiedener Typen, bevorzugt mit Hilfe von software-basierenden Digitalisierungsautomaten, vulgo IT-Systemen, z.B. indem er
    – einen Kommentar in einem Blog postet ;-),
    – die Inhalte handschriftlicher Aufzeichnungen in eine Word-Datei überträgt,
    – eine Nachricht in eine E-Mail fasst,
    – eine Sprachnachricht auf einem Anrufbeantworter hinterlässt,
    – ein Foto mit einer Digital(isIerungs)kamera macht,
    – eine Bestellung in ein Online-Formular eintippt.
    In jedem Fall erzeugt ein Digitat in Form einer Datei oder eines Datensatzes.

  12. Der “digitale Wandel” hat in Unternehmen bereits vor Jahrzehnten begonnen mit der Einführung von Mainframe-Systemen, denn das waren die ersten leistungsfähigen software-basierenden Digitalisierungsautomaten, mit deren Hilfe deren Nutzer geschäftlich relevante Informationsrepräsentationen transformiert haben in Digitate in Form von Dateien oder Datensätzen.
    s. XING-Forum ‘”Die IT” – Software-Produkte & Digitate’
    https://www.xing.com/communities/posts/die-it-software-sep-start-produkte-sep-end-und-sep-start-digitate-sep-end-1011098458
    s. LinkedIn-Forum ‘”Die IT” – Software-Produkte & Digitate’
    https://www.linkedin.com/pulse/die-software-sachg%C3%BCter-digitate-paul-g-huppertz-%D0%BF%D0%BE%D0%BB-%D0%B3-%D1%85%D1%83%D0%BF%D0%BF%D0%B5%D1%80%D1%82%D1%86

  13. Die originäre & primäre Basisrolle von software-basierenden elektronischen Systemen, vulgo IT-Systemen, als Digitalisierungsautomaten ist offensichtlich nicht bewusst bzw. nicht geläufig. Genauso wenig geläufig ist deren zweite Basisrolle als Service-Erbringungsautomaten (= Servuktionsautomaten) für ICTility Services (= ICT-systembasierende Utility Services) verschiedener Typen.
    s. Präsentationsunterlagen zu dem Vortrag ‘Servicialisierung – Serviceerbringung unter Industrialisierungsbedingungen’ beim itSMF-Jahreskongress 2010
    http://www.slideshare.net/PaulGHz/it-smf-kongress-2010-vortrag-servicialisierung-v030000

  14. Vollends unbekannt & unverstanden ist die Tatsache, dass Digitate in Form von Dateien oder Datensätzen jedes Mal zu ICTility Service-Objekten werden, wenn ein Mitarbeiter eines Fachbereichs in seiner Rolle als ICTility Service-Konsument einen einzelnen ICTility Service explizit abruft & dabei sein aktuelles Digitat übergibt, damit für ihn daran der service-spezifische Nutzeffekt des abgerufenen ICTility Service-Typs bewerkstelligt wird. Das realisieren daraufhin mehrere verschiedene software-basierende Servuktionsautomaten, vulgo IT-Systeme, im Zuge einer jeweils einzelnen & einmaligen ICTility Service-Transaktion, indem sie den Zustand dieses Digitats gezielt so ändern, dass dessen Endzustand die aktuellen Erfordernisse & Erwartungen des abrufenden ICTility Service-Konsumenten abdeckt.
    s. XING-Forum ‘Service-Erbringung – Ablauf & Nachweis’
    https://www.xing.com/communities/posts/service-erbringung-sep-start-ablauf-sep-end-und-sep-start-nachweis-sep-end-1005384888
    s. LinkedIn-Forum ‘Service-Konsumierung – Auslöser & Ablauf’
    https://www.linkedin.com/pulse/service-konsumierung-ausl%C3%B6ser-ablauf-huppertz-%D0%BF%D0%BE%D0%BB-%D0%B3-%D1%85%D1%83%D0%BF%D0%BF%D0%B5%D1%80%D1%82%D1%86

    Ein wesentlicher Grund für diese Unkenntnis sind die irrigen & irreführenden Service-Definitionen in gängigen Frameworks & Standards, z.B. ITIL, CObIT, CMMI & ISO 20000, in denen service-relevante Elemente als Services deklariert werden, obwohl sie grundverschieden von diesen sind.
    s. Arbeitspapier ‘Service-Definitionen – Zusammenstellung und Vergleich’
    http://www.slideshare.net/PaulGHz/arbeitspapier-service-definition-varianten-und-vergleich-v010100

  15. Die generische & vollständige, eindeutige & konsistente Definition des Begriffs ‘Service (= Dienst)’ wird nachvollziehbar hergeleitet & plausibel erklärt in Webinar 01 ‘Der Service – Definition & Charakteristika’ der 12-teiligen Reihe ‘service@ducation’.
    http://www.slideshare.net/PaulGHz/webinar-01-der-service-2017-0418

    Die nachvollziehbar hergeleitete & plausibel erklärte, generische & vollständige, eindeutige & konsistente Definition des Begriffs ‘Service’ korrigiert nachweislich die irrigen Service-Definitionen in gängigen Frameworks & Standards …
    s. Arbeitspapier ‘Service-Definitionen – Zusammenstellung und Vergleich’
    http://www.slideshare.net/PaulGHz/arbeitspapier-service-definition-varianten-und-vergleich-v010100
    … und bereinigt konsistent den “nagging issue at the core of service science is lack of a single, universal definition of service that is useful across all service contexts”, den Professor Steven Alter von der University of San Francisco beschrieben hat in seinem Kompendium ‘Integrated, Operational Perspective on Service and Service Systems’
    s. XING-Forum ‘Service Definition – Nagging Issue & Consistent Resolution’
    https://www.xing.com/communities/posts/service-definition-sep-start-nagging-sep-end-sep-start-issue-sep-end-und-consistent-resolution-1012213510
    s. LinkedIn-Forum ‘Service Definition – Nagging Issue & Consistent Resolution’
    https://www.linkedin.com/pulse/service-definition-nagging-issue-consistent-paul-g-

  16. Die eindeutige & konsistente Definition des Begriffs ‘Service’ ist der robuste & belastbare Grundstein der Service-Terminologie …
    s. Glossar Service-Terminologie
    http://www.slideshare.net/PaulGHz/servicialisierung-glossar-serviceterminologie-v070000
    …die ihrerseits das solide & selbsttragende Fundament ist für die Methoden der standardisierten & rationalisierten, automatisierten & optimierten Service-Erbringung (= Servuktion), die zusammengefasst sind im Leitkonzept der Servicialisierung.
    s. Artikelserie ‘Servicialisierung’ auf dem Wissensportal der ComConsult Research
    http://www.comconsult-research.de/serien/servicialisierung/

    Für jeglichen Service-Typ in jeglicher Servistrie, also auch für jeglichen ICTility Service-Typ in der ICTility Servistrie, kann der rechenschaftspflichtige Service Provider die laufende Service-Erbringung strukturell & dauerhaft optimieren auf Basis des 5-stufigen Reifegradmodells ServProMM (Service Providing Maturity Model) durch die schrittweise Einführung & die routinemäßige Anwendung der einfachen & eingängigen Methoden für standardisierte & rationalisierte, automatisierte & optimierte Service-Erbringung (= Servuktion), die zusammengefasst sind im generischen & durchgängigen Leitkonzept der Servicialisierung.
    s. Roadmap ‘Servicialisierung’
    http://www.slideshare.net/PaulGHz/roadmap-servicialisierung-v010000

    Bei alledem gilt: ‘Servicialisierung integriert & optimiert Digitalisierung & ITILisierung’
    https://www.xing.com/communities/posts/sep-start-servicialisierung-sep-end-integriert-und-optimiert-sep-start-digitalisierung-sep-end-und-sep-1010695064

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