Kybernetisches Change Management – Vergessen ist die Basis für Lernen

Je mehr Erfolg ein Unternehmen in der Vergangenheit und Gegenwart hatte und hat, desto schwieriger wird es für Führungskräfte die Notwendigkeit eines Wandels zu erkennen. Gerade die Marktführer in bestimmten Segmenten sind besonders (und oft negativ) davon betroffen. Prominente Beispiele der nahen Vergangenheit sind Napster (Musikhandel im Internet) oder Palm (PDA Hersteller). Handlungs-, Denk- und Fühlweisen, die in der Vergangenheit zum Erfolg geführt haben, werden nicht hinterfragt und als Selbstverständlichkeiten angesehen. Sie sind quasi unumstößliche Wahrheiten geworden, über die man nicht mehr nachdenken muss. Bedenkt man aber, dass sich vom Übergang der Industrie- in die Informationsgesellschaft die Frequenz der Änderungen der Rahmenbedingungen für Unternehmen massiv erhöht hat und dass die Menschen generell Probleme haben, Änderungen der Umwelt wahrzunehmen, gewinnt der oben angesprochene Fakt noch mehr an Bedeutung.

Was ist also gefragt? Viel wichtiger als Lernen, ist Vergessen. Nur wenn Manager und Mitarbeiter eines Unternehmens vergessen können, können Sie auch lernen.

Im Buch The Race – Change Management mit dem Change Modeler zeige ich zusammen mit den drei weiteren Autoren Uli Hinsen, Michael Lambert Hacker und Heinz W. Bertelmann auf, wie man die kognitiven Fähigkeiten mit den analytischen Fähigkeiten des Menschen verknüpfen sollte, um ein effizientes und effektives Change Management in Unternehmen zu institutionalisieren. Das ist in dem Sinne neu als das das herkömmliche Change Management, ich bezeichne es gerne als Reduktionistisches Change Management, den kognitiven Part ausspart. Das folgende Interview des Managementradios mit Uli Hinsen gibt einen Einblick in die Zielsetzung und die Inhalte des Buches. Details zum Kybernetischen Change Management erhält man in dem Artikel und dem Interview.

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