Können Optische Täuschungen Problemlösungen verhindern?

Alle Theorien und Wissen über vernetztes, systemisches oder ganzheitliches Denken – wie immer man es ausdrücken möchte – zum Lösen von Problemen nützen dann nichts, wenn Probleme nicht erkannt oder gesehen werden. Was also, wenn Menschen eine Situation nicht erkennen oder sehen? Dann fühlen sie sich auch nicht gemüßigt etwas zu tun. Logisch. In diesem Zusammenhang möchte auf das Phänomen der optischen Täuschungen eingehen. Ich möchte nicht ins Detail über den Vorgang des Sehens der Menschen eingehen. Nur soviel. Das was wir Menschen sehen oder nicht sehen wird über das Gehirn gesteuert. Lichtstrahlen werden über das Auge eingefangen, zum Gerhirn weitergeleitet und dort verarbeitet.

Michael Bach hat auf seiner Homepage einige anschauliche Experimente gepostet, die optische Täuschungen darstellen. Sehr angetan bin ich von dem Experiment des hohlen Gesichts. Ein Kopf dreht sich. Auf der einen Seite ist der Kopf nach außen gewölbt (ein normales Gesicht also), auf der anderen Seite nach innen gewölbt. Das können wir Menschen aber nicht erkennen. Wir erkennen immer ein nach außen gewölbtes Gesicht. Warum? Weil wir es aus der Natur nicht anders kennen. Kann man dieses Phänomen auf alltägliche Probleme und Situationen projezieren? Ich denke schon. Wenn die Menschen nicht für bestimmte Situationen sensibilisiert sind, erkennen Sie diese nicht und können damit auch keine Gegenmaßnahmen ergreifen.

Also, immer wach und reflektierend durch die Welt gehen und viel hinterfragen.

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