Das Manifest der empörten Ökonomen

Im Blog der Vordenker bin ich auf das Manifest der empörten Ökonomen aufmerksam geworden. Dieses Manifest prangert 10 Fehlbehauptungen der aktuellen Debatten um die Finanzkrise an.

  1. Fehlbehauptung: Finanzmärkte sind effizient
  2. Fehlbehauptung: Finanzmärkte tragen zum Wirtschafts-wachstum bei
  3. Fehlbehauptung: Märkte schätzen die Kreditwürdigkeit von Staaten korrekt ein
  4. Fehlbehauptung: Der Anstieg der Staatsverschuldung rührt von übermässigen Ausgaben her
  5. Fehlbehauptung: Staatsausgaben müssen begrenzt werden, um die Staatsverschuldung zu senken
  6. Fehlbehauptung: Staatsverschuldung verschiebt die Last unserer Maßlosigkeit auf unsere Kindeskinder
  7. Fehlbehauptung: Wir müssen die Finanzmärkte beruhigen, um die Staatsverschuldung zu finanzieren
  8. Fehlbehauptung: Die europäische Union schützt das Europäische Sozialmodell
  9. Fehlbehauptung: Der Euro ist ein Schutzschild gegen die Krise
  10. Fehlbehauptung: Die Griechenlandkrise war das Sprungbrett zu einer europäischen Wirtschaftsregierung und einem wirklichen europäischen Sozialpakt

Diese Streitschrift französischer Ökonomen ist absolut lesenswert, da sie den Ursachen auf den Grund geht und sich damit vom Mainstream abhebt. Bestellen können Sie das Manifest unter der Mailadresse pad-verlag@gmx.net. Es kostet nur 5 Euro. Das nenne ich mal gut angelegtes Geld.

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2 Responses to Das Manifest der empörten Ökonomen

  1. Pingback: Die Finanzkrise verstehen: Zurück an den Startblock | Reise des Verstehens

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