Zeit lässt sich nicht managen

Alles in der Welt wird scheinbar schneller und wir haben das Gefühl uns immer schneller drehen zu müssen. Nur dadurch verstärkt sich unser Gefühl, dass sich alles nur noch schneller dreht. Ein Wettlauf, den wir niemals gewinnen können. Also sollten wir ihn erst gar nicht starten, auch wenn die vielen Bücher zu Zeitmanagement etwas Anderes postulieren.

Ich habe heute eine interessante Serie in der Stuttgarter Zeitung entdeckt, in welcher Menschen über das Thema Zeit nachdenken und ihre Gedanken zu Papier bringen. Wirklich sehr interessant und lesenswert.

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3 Responses to Zeit lässt sich nicht managen

  1. Dazu auch die 3-Sat Sendung: “Die überforderten Kinder”
    Film von Grit Fischer und Timo Großpietsch:
    http://www.3sat.de/page/?source=/ard/sendung/157251/index.html
    Burnout mit 14… unglaublich.

    • Hallo Herr Verasani,

      vielen Dank für den Link zu der Sendung.

      Gerald Hüther beschreibt das Thema Burnout sehr anschaulich in einem Interview im Rahmen der WDR5 Tischgespräche am 28.09.2011 ausführt. Ich gebe es mal in meinen Worten wieder.

      Wenn für uns Menschen in immer mehr Situationen Erwartungen, die wir vorher definiert haben, nicht erfüllt werden, entsteht in unserem Gehirn eine Unruhe, ein Durcheinander. Dieses Durcheinander kann so groß werden, dass sich keine handlungsweisenden Muster mehr ableiten lassen. Damit fallen die Menschen in unbewusste Muster, die besonders im Kindheitsalter erlernt wurden und damit ganz tief in uns sitzen. Schlimmstenfalls übernehmen archaische Notfallprogramme die Oberhand, wie Angriff oder Flucht. Wenn Menschen aber merken, weder fliehen noch angreifen zu können, gelangen sie in eine ohnmächtige Erstarrung. In diesem Zustand ist alles aktiviert, man möchte alles machen, kann es aber nicht. Ein Analogon zum Autofahren ist, wenn man gleichzeitig das Brems- und das Gaspedal voll durchtritt. Alles fliegt einem um die Ohren, was mein beim Burnout dann auch merkt.

  2. Pingback: In der Schule verlernen Schüler das Denken « Der Mensch – das faszinierende Wesen

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