Sind Hühner die besseren Manager?

Im Blog einer meiner Weggefährten auf meiner Reise des Verstehens, Martin Bartonitz, wurde gestern ein sehr erkenntnisreicher Beitrag veröffentlicht.

Es geht letztendlich darum, dass wir Menschen unsere eigene spezielle Sicht auf Natürlichkeit haben und Alles und Jeden, der bzgl. dieser Sichtweise in den Topf der Unnatürlichkeit gesteckt wird, entweder mit aller Macht in Richtung Natürlichkeit gepolt wird oder schlicht “getötet” wird. Aber lesen Sie selbst die folgende Geschichte

In der Natur ist alles in BESTER Ordnung. Das Huhn pickt Grassamen und macht sich einen schönen Tag und legt vielleicht ein Ei. Will das Huhn mal nicht picken oder sonst nichts leisten, dann setzt es sich auf die Stange und ist kein faules sondern ein sehr zufriedenes Huhn. Es baut das Gras nicht an, sondern pickt einfach das, was da ist und wandert so über die Wiesen. Es macht keinen Zaun darum, Tauben und Finken kriegen auch was ab. Hat das Huhn Flöhe, dann juckt es halt ein bisschen. Es kauft kein Gift und pudert sich damit ein. Setzt sich eine Fliege auf seine Samen, dann holt es nicht die Fliegenklatsche raus. Dann irgendwann lädt der Fuchs das Huhn zum Essen ein. Er lässt es sich schmecken, die anderen Hühner picken weiter – ungerührt. Sie holen nicht die Hühnerpolizei und stellen den Fuchs vor Gericht oder kaufen sich ein Gewehr um Füchse abzuknallen. Dem Fuchs hat das Huhn gut gemundet – aber eröffnet er jetzt eine Hühnerfarm? Von wegen! Und wozu auch die Mühe. Ist ja genug zu Fressen da. Ist ein Huhn krank oder verletzt, lebt es so gut und lang es geht mit diesem Handicap. Es kommt nicht ins Hühnerkrankenhaus und kriegt keine Hühnermedizin entwickelt mithilfe von Rattenversuchen. Ein steinaltes Huhn darf sterben und wird nicht zwangsernährt. Ist das Huhn tot, dann kommen derTotengräberkäfer und die Krähe und bedienen sich. Ist ein Huhn hässlich oder dämlich, gackern es die anderen nicht aus oder an. Gras und Huhn und Floh und Fuchs und Käfer leben in größter Harmonie. Anders der Mensch: Er hat sich zum Herrn über Tod und Leben gemacht und nimmt sich jedes Recht – und jedes Mittel ist ihm Recht – das eigene Leben zu verlängern, bequemer und angenehmer zu machen – und das anderer Wesen nach Belieben zu verkürzen oder deren Lebensbedingungen zu seinem Vorteil zu manipulieren. Und wenn es an den eigenen Kragen geht, dann gibt’s ein Riesengeschrei. Der Fuchs hat MEIN Huhn gefressen. Die Spatzen haben MEINEN Hafer gefressen.

Falls Sie mehr wissen möchten, lesen Sie gern hier weiter.

In allem was wir tun, auch in der Wirtschaft, ist also mehr Demut gegenüber der Natur gefragt.

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