{"id":2860,"date":"2014-05-15T19:09:36","date_gmt":"2014-05-15T18:09:36","guid":{"rendered":"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=2860"},"modified":"2014-05-15T19:12:02","modified_gmt":"2014-05-15T18:12:02","slug":"business-cases-zerstoren-das-was-sie-eigentlich-nachweisen-sollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=2860","title":{"rendered":"Business Cases zerst\u00f6ren das was sie eigentlich nachweisen sollen, &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230; n\u00e4mlich den Mehrwert, die Ergebnisse aus bestimmten Aktivit\u00e4ten f\u00fcr ein Unternehmen einbringen sollen. Harter Tobak, oder? Zumal wenn man bedenkt, das genau das Unterst\u00fctzen von Unternehmen beim Erstellen von Business Cases die Daseinsberechtigung vieler Berater ausmacht. Die Eingabe des Terms &#8220;business case template&#8221; in Google bringt ca. 44,5 Mio Eintr\u00e4ge zum Vorschein. Da kann meine oben genannte Hypothese ja nur verr\u00fcckt sein. Oder? Lesen Sie gerne weiter. Ich werde das hinter den Business Cases liegende Muster aufdecken und damit meine Sicht untermauern.<\/p>\n<p>Um sich diesem Muster zu n\u00e4hern, muss man in erster Linie ein Gef\u00fchl daf\u00fcr gewinnen, was eigentlich mit Business Cases erreicht werden soll.<\/p>\n<p><strong>Warum gibt es Business Cases \u00fcberhaupt?<\/strong><\/p>\n<p>Viele F\u00fchrungskr\u00e4fte in Unternehmen vergessen, das Entscheiden eben genau deshalb &#8220;Entscheiden&#8221; hei\u00dft, weil es zum Zeitpunkt der Entscheidung kein &#8220;richtig&#8221; oder &#8220;falsch&#8221; gibt. Diese Einordnung stellt sich erst in der Zukunft heraus. Entscheiden geht also nur unter Unsicherheit und Ungewissheit. Allerdings ist das auch die ureigene Aufgabe eines Managers, n\u00e4mlich Entscheidungen treffen. \u00dcbrigens ist in diesem Zusammenhang wichtig zu erw\u00e4hnen, das keine Entscheidung stets genau eine Entscheidung ist, n\u00e4mlich die f\u00fcr den Tod. Nicht Entscheiden geht also nicht. Aber Sterben kann ein Unternehmen auch ohne Manager. Daf\u00fcr braucht es ihn nicht und es wird auch billiger.<\/p>\n<p>Ein Business Case ist stets in die Zukunft gerichtet, er ist quasi eine Wette in die Zukunft, die man gewinnen oder verlieren kann. Mit dem Erstellen eines Business Cases geht man im Geiste stets davon aus, dass man die Wette gewinnt. Aber was setzt man dann als Pr\u00e4misse voraus? Richtig. Die Welt ist determiniert. Ich muss nur genug Wissen und Information generieren, dann kann ich die Zukunft schon vorhersagen. Und genau an dieser Stelle machen wir den zweiten Schritt. Wir n\u00e4hern uns den Begriffen Koinzidenz, Korrelation, Kausalit\u00e4t und Determinismus.<\/p>\n<p><strong>Business Cases sind nicht nur nutzlos &#8230;<\/strong><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte die drei Begriffe gar nicht gro\u00df wissenschaftlich erkl\u00e4ren, sondern an eing\u00e4ngigen Beispielen erl\u00e4utern.<\/p>\n<ol>\n<li>Koinzidenz: Gemeinsam auftretende Ereignisse haben urs\u00e4chlich nichts gemein.<\/li>\n<li>Korrelation: Gemeinsam auftretende Ereignisse lassen sich auf eine gemeinsame Ursache zur\u00fcckf\u00fchren, h\u00e4ngen aber urs\u00e4chlich nicht direkt zusammen.<\/li>\n<li>Kausalit\u00e4t: Gemeinsam auftretende Ereignisse h\u00e4ngen urs\u00e4chlich direkt zusammen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Der erste Fall, die Koinzidenz, bezeichnet das zeitliche und r\u00e4umliche Zusammentreffen von Ereignissen ohne urs\u00e4chlichen Zusammenhang. Wenn ich morgens ins B\u00fcro komme begegne ich sehr h\u00e4ufig der gleichen Dame am Empfangsschalter. Jetzt dem Verfolgungswahn zu verfallen w\u00e4re nat\u00fcrlich totaler Quatsch. Sie arbeitet eben beim gleichen Unternehmen wie ich und ich komme morgens meistens zu einer fixen Zeit ins B\u00fcro, die mit ihren Arbeitszeiten \u00fcberlappt.<\/p>\n<p>Die anderen beiden Begriffe m\u00f6chte ich an einem anderen Beispiel erh\u00e4rten. Es wurde statistisch festgestellt, dass die Anzahl der Verk\u00e4ufe von Eis und die Anzahl der Einbr\u00fcche in H\u00e4usern einen Zusammenhang haben. Je mehr Eis verkauft wird, desto gr\u00f6\u00dfer ist auch die Anzahl der Einbr\u00fcche in H\u00e4usern und umgekehrt. Hier k\u00f6nnte man auf einen gemeinsamen urs\u00e4chlichen Zusammenhang kommen. Eis wird vermehrt im Sommer verkauft. Im Sommer ist es warm. Wenn es warm ist, werden in Wohnungen und H\u00e4usern \u00f6fter die Fenster an gekippt, was wiederum dazu f\u00fchrt, dass Einbr\u00fcche leichter auszuf\u00fchren sind. Verk\u00e4ufe von Eis und die Anzahl von Einbr\u00fcchen in H\u00e4usern h\u00e4ngen zusammen. Sie korrelieren. Sie h\u00e4ngen nicht urs\u00e4chlich direkt zusammen, haben aber eine gemeinsame Ursache, die warmen Temperaturen im Sommer. Um die Einbr\u00fcche in H\u00e4usern zu minimieren, sollte man also nicht den Verkauf von Eis reduzieren, sondern sich den Faktor Temperatur anschauen und was dieser bewirkt.<\/p>\n<p>Dass die drei oben aufgef\u00fchrten Begriffe eine Verkn\u00fcpfung zu Business Cases haben ist naheliegend, denn mit den Business Cases soll eine Kausalit\u00e4t zwischen bestimmten Aktivit\u00e4ten, die im Unternehmen getan werden (Launchen eines neuen Produktes oder Projektes, Kauf eines anderen Unternehmens etc.), und den Ergebnissen im Markt, die damit erzielt werden, aufgezeigt werden. Es geht also um Ursache-Wirkungsbeziehungen. Werden die bestimmen Aktivit\u00e4ten durchgef\u00fchrt, dann k\u00f6nnen die Ergebnisse erreicht werden, fallen sie weg werden auch die Ergebnisse nicht erreicht. Business Cases sollen also stets eine Kausalit\u00e4t beweisen. Und genau an diesem Punkt wird es tricky, wie die oben genannten trivialen Beispiele bereits erahnen lassen. Aber lassen Sie uns auf unserer kleinen Business Case Reise weiter vorangehen.<\/p>\n<p>Nehmen wir also theoretisch an, wir k\u00f6nnten mit einem Business Case genau diese Kausalit\u00e4t beweisen, haben wir dann Alles erreicht? Das w\u00e4re nur dann der Fall, wenn Kausalit\u00e4t mit Determinismus gleich zu setzen w\u00e4re. Determiniertheit bedeutet eine &#8220;Genau-Dann-Wenn&#8221; Ursache-Wirkungsbeziehung zwischen Aktion und Effekt. Denn ein Business Case beinhaltet nicht nur, dass ein gew\u00fcnschtes Ergebnis mit bestimmten Aktivit\u00e4ten erzielt wird, sondern dass dieses Ergebnis nicht einfacher und kosteng\u00fcnstiger erzielt werden k\u00f6nnte, sondern einzig und allein durch diese Aktivit\u00e4ten. Das ist genau der Unterschied zwischen Kausalit\u00e4t und Determinismus. Kausalit\u00e4t ist nicht umkehrbar. Eine Wirkung, die von einer bestimmten Ursache herr\u00fchrt, muss nicht auf diese wieder kausal zur\u00fcck wirken. Logisch. Nur weil ich mich jedes Mal \u00fcber ein Tor vom FC Bayern M\u00fcnchen freue, hei\u00dft das nicht, dass jedes Mal wenn ich mich freue der FC Bayern M\u00fcnchen ein Tor schie\u00dft. <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=242\">Determinismus ist umkehrbar<\/a>. Auch klar. Berechnungen, die man anstellt, k\u00f6nnen umgekehrt werden.<\/p>\n<p>Zu dem Unterschied zwischen Kausalit\u00e4t und Determinismus noch ein anderes kleines einfaches Beispiel. Das W\u00fcrfeln von bestimmten Augenzahlen h\u00e4ngt von klar definierten Parametern, Gr\u00f6\u00dfe und Oberfl\u00e4chenbeschaffenheit des W\u00fcrfels, der Rutschfestigkeit des Untergrundes, dem Abstand der w\u00fcrfelnden Hand zum Untergrund, dem Winkel des Aufpralls des W\u00fcrfels auf den Untergrund, der zugef\u00fchrten Kraft durch die Hand auf den W\u00fcrfel etc., ab. Sicherlich kann man hier noch weitere Parameter finden. Die Liste w\u00e4re allerdings endlich. Aufgrund dieser Endlichkeit der Parameter kann man von einer Kausalit\u00e4t zwischen den Eingangsparametern und der gew\u00fcrfelten Augenzahl ausgehen. Eine Formel, die diese Eingangsparameter als Gr\u00f6\u00dfe hat, und dann f\u00fcr jeden Wurf die Augenzahl voraus berechnet, kenne ich allerdings nicht. Auch wenn es diese geben w\u00fcrde, woran ich Stand heute nicht glaube, und die Formel in endlicher Zeit l\u00f6sbar w\u00e4re, bleibt es schwierig, beliebig genau die oben angef\u00fchrten Parameter zu bestimmen. Das W\u00fcrfeln einer Augenzahl ist also nicht determiniert und damit nicht vorhersagbar. Statistisch gesehen wissen wir zwar, dass jede Augenzahl mit der Wahrscheinlichkeit von 1\/6 f\u00e4llt. Daf\u00fcr ben\u00f6tigt man aber sehr sehr viele Versuche. Dieser Fakt bringt uns also nicht weiter, f\u00fcr einen dedizierten Wurf die Augenzahl vorherzusehen.<\/p>\n<p><strong>&#8230; sie sind gar sch\u00e4dlich<\/strong><\/p>\n<p>Was habe ich bis hierher versucht aufzudecken? Die Welt ist f\u00fcr uns Menschen nicht vorhersagbar. Es bestehen trotzdem immer wieder Bestrebungen diesen Fakt zu ignorieren, weil wir nicht gelernt haben mit Unsicherheit umzugehen. Wir sehen etwas Schlechtes in Unsicherheit, sprich, wir sehen nur die eine Seite der Medaille. Damit habe ich bislang aber nur aufgedeckt, dass Business Cases an sich, wie sie im heutigen Geiste der Menschen gesehen werden, nutzlos sind. Ich habe noch nicht dargelegt, dass sie gar sch\u00e4dlich sind. Damit gehen wir den dritten Schritt.<\/p>\n<p>Business Cases zerst\u00f6ren die Kreativit\u00e4t und damit das Schaffen von Neuartigem. Nicht nur, dass Zeit f\u00fcr etwas Nutzloses verwendet wird, die man mit dem Rechnen von Business Cases verbringen muss, im Geiste das Ergebnis zu erhalten. Nein, alleine das Denken in Business Cases lassen keinen Raum f\u00fcr Neuartiges. Damit zerst\u00f6ren sie aber auch die eigentlichen Mehrwerte, die Unternehmen erschaffen k\u00f6nnten und damit dann auch die Potentiale, die Unternehmen haben k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Zur Untermauerung dieser These m\u00f6chte ich auf ein Zitat meines Posts <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=2729\">Innovation 2.0 &#8211; Lassen sic Innovationen managen?<\/a> verweisen und f\u00fcr weitere Detailerkundungen eben auch auf diesen verweisen.<\/p>\n<blockquote><p>Kreative Prozesse als Neuerungsprozesse haben keine Ursache. Es ist ein logischer Widerspruch, eine neue Idee prognostizieren zu wollen. Die Prognose einer Neuerung w\u00e4re ihre Erfindung \u2013 doch dann w\u00e4re sie nicht \u201eneu\u201c. Deshalb kann es, aus rein logischen Gr\u00fcnden, keine identifizierbare Ursachen f\u00fcr die Kreativit\u00e4t geben, und deshalb gibt es keine Kreativit\u00e4tsmaschinen und \u2013 im strengen Wortsinn \u2013 auch keine Kreativit\u00e4tstechniken. Eine Technik ist ein Weg zum Ziel, ein Mittel zum Zweck. Bei kreativen Prozessen ist aber das Ziel, der Zweck das Unbekannte. Wie soll man einen Weg definieren, der kein Ziel hat? Wie soll eine Technik funktionieren, wenn man nicht wei\u00df, welche Funktion sie erf\u00fcllen soll? Deshalb umgibt die menschliche Kreativit\u00e4t immer auch die Aura des Geheimnisses, des R\u00e4tsels ihrer Herkunft. Niemand sagt: Ich mache eine neue Idee, sondern: Mir kommt eine neue Idee. Kreativit\u00e4t ist ein zarte, empfindliche Pflanze, die selbst der Wertsch\u00e4tzung bedarf und die unter dem Einfluss berechnender Gleichg\u00fcltigkeit (in Geld gerechnet gilt alles gleich) vertrocknet.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Damit will ich aber nicht sagen, dass man sich vor dem eigentlichen Ausf\u00fchren von Aktivit\u00e4ten keine Gedanken um die Mehrwerte dieser machen sollte. Ganz im Gegenteil. Man sollte in Unternehmen stets nur die Prozesse durchf\u00fchren, die Mehrwerte generieren. Man sollte Business Case Diskussionen auf jeden Fall f\u00fchren, aber nicht im Sinne ein Ergebnis in Form eines Excelsheets zu generieren, sondern um der Diskussionen und der daraus generierten Erkenntnisse wegen.<\/p>\n<p>In Anlehnung an das Zitat von Dwight D. Eisenhower<\/p>\n<blockquote><p>Planung ist Alles, der Plan ist nichts.<\/p><\/blockquote>\n<p>sage ich hier &#8220;Die Gedanken um das Schaffen Mehrwerte sind Alles, der Business Case an sich ist Nichts&#8221;.<\/p>\n<span id=\"post-ratings-2860\" class=\"post-ratings\" data-nonce=\"5fac2b5139\"><img decoding=\"async\" id=\"rating_2860_1\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"1 Star\" title=\"1 Star\" onmouseover=\"current_rating(2860, 1, '1 Star');\" onmouseout=\"ratings_off(4.5, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_2860_2\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"2 Stars\" title=\"2 Stars\" onmouseover=\"current_rating(2860, 2, '2 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(4.5, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_2860_3\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"3 Stars\" title=\"3 Stars\" onmouseover=\"current_rating(2860, 3, '3 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(4.5, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_2860_4\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"4 Stars\" title=\"4 Stars\" onmouseover=\"current_rating(2860, 4, '4 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(4.5, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_2860_5\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_half.gif\" alt=\"5 Stars\" title=\"5 Stars\" onmouseover=\"current_rating(2860, 5, '5 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(4.5, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/> (<strong>6<\/strong> Bewertung(en), Durchschnitt: <strong>4.50<\/strong> von 5)<br \/><span class=\"post-ratings-text\" id=\"ratings_2860_text\"><\/span><\/span><span id=\"post-ratings-2860-loading\" class=\"post-ratings-loading\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/loading.gif\" width=\"16\" height=\"16\" class=\"post-ratings-image\" \/>Loading...<\/span>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; n\u00e4mlich den Mehrwert, die Ergebnisse aus bestimmten Aktivit\u00e4ten f\u00fcr ein Unternehmen einbringen sollen. 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