{"id":2844,"date":"2014-03-24T11:48:03","date_gmt":"2014-03-24T10:48:03","guid":{"rendered":"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=2844"},"modified":"2014-03-24T11:48:03","modified_gmt":"2014-03-24T10:48:03","slug":"erfolg-zu-haben-ist-schwer-diesen-zu-wiederholen-aber-umso-mehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=2844","title":{"rendered":"Erfolg zu haben ist schwer, diesen zu wiederholen aber umso mehr"},"content":{"rendered":"<p>Der Fu\u00dfball eignet sich perfekt, um Lehren f\u00fcr die Wirtschaft zu ziehen.\u00a0Aktionen und Verhalten der Akteure sind sehr gut zu beobachten, da diese \u00fcber Interviews in Print, Funk und Fernsehen \u00f6ffentlich gemacht werden. Es gibt ebenfalls sehr viele Analysesendungen, in welchen die einzelnen Spieltage sehr detailliert diskutiert werden. Und selbstverst\u00e4ndlich sind auch die erzielten Ergebnisse \u00f6ffentlich, da die einzelnen Resultate ja bekannt sind. Es lassen sich also Muster von Erfolg und Misserfolg sehr gut aufstellen, da sowohl Aktionen als auch Ergebnisse dieser Aktionen beobachtbar sind. Das ist ein gro\u00dfer Unterschied zu Unternehmen in der Wirtschaft. Hier haben doch eher Insider Zugang zu diesen Informationen, wenn \u00fcberhaupt. Ich glaube aber, dass viele Muster im Management \u00e4hnlich sind, egal ob man sich in einem Wirtschaftsunternehmen oder in einem Fu\u00dfballklub tummelt. Es geht n\u00e4mlich stets um Menschen und darum Erfolg zu haben.<\/p>\n<p>Zu dem im Titel dieses Posts aufgezeigten Thema m\u00f6chte ich Ihnen eine Analyse aus dem Fu\u00dfball, genauer von Borussia Dortmund und Bayern M\u00fcnchen anreichen.<\/p>\n<p>Am Anfang gleich mal vorweg. Die Leistungen des Managements von Borussia Dortmund,\u00a0inklusive Trainer J\u00fcrgen Klopp,\u00a0in den letzten 4-5 Jahren sind gar nicht hoch genug einzusch\u00e4tzen. Sie haben Borussia Dortmund aus dem Mittelfeld innerhalb sehr kurzer Zeit nach ganz oben gebracht. Selbst den Branchenprimus Bayern M\u00fcnchen hat man f\u00fcr eine gewisse Zeit schier zur Verzweiflung gebracht und zwar in einer Art und Weise, wie es in den letzten 30 Jahren wohl kein anderer Klub in der Bundesliga fertig gebracht hat. Nun scheint es aber bei Borussia Dortmund zu stocken, jedenfalls nach meinen Beobachtungen. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr m\u00f6chte ich nun aufzeigen.<\/p>\n<p>Erfolg zu haben, sprich eine Meisterschaft einzufahren ist schwer. Ohne Frage. Aber warum ist das Wiederholen des Erfolges umso schwerer?<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich f\u00fchren Erfolge dazu,\u00a0dass sich die Wahrnehmungen \u00e4ndern. Erwartungshaltungen der eigenen Fans, aber auch die der Spieler der eigenen Mannschaft und die des Managements steigen, auch wenn man das nicht immer \u00f6ffentlich zugeben mag. Das Verhalten zeigt h\u00e4ufig etwas Anderes. Dazu aber gleich mehr. Die gegnerischen Mannschaften gehen ganz anders in die Spiele. Man spielt ja nun gegen den Meister. Das l\u00e4sst ein Arbeiten wie bislang nicht mehr zu. Um den gleichen Erfolg wie bislang zu haben muss man sich \u00e4ndern. Man muss sich weiter entwickeln.<\/p>\n<p>Diese f\u00fcr mich beobachtbaren Fakten m\u00f6chte ich nun ganz konkret belegen.<\/p>\n<p>Junge Spieler und Talente k\u00f6nnen sich nicht mehr so unbeschwert entwickeln wie fr\u00fcher. Die Erwartungshaltungen auch an die jungen Spieler sind von Beginn an h\u00f6her als fr\u00fcher. Mats Hummels und Neven Subotic wurden von J\u00fcrgen Klopp zu Beginn seiner Trainerzeit als das neue Innenverteidiger-Duo gesetzt. Damals waren beide Spieler sehr jung und unerfahren, haben dementsprechend in der Anfangszeit eine Reihe Fehler gemacht, die aber in der \u00d6ffentlichkeit anders bewertet werden, als wenn heute junge Spieler beim BVB diese Fehler machen. Ich erinnere da nur an Marian Sarr, der am 21. Dezember 2013 im Spiel gegen Herha BSC einen Fehler gemacht hat, der zu einem entscheidenden Gegentor f\u00fchrte. Der BVB hat am Ende verloren. Danach war von Marian Sarr nichts mehr zu sehen. Fehler geh\u00f6ren aber zu einem Entwicklungsprozess dazu. Hummels und Subotic konnten sich genau deswegen, weil sie Fehler machen durften, zu gestandenen Profis entwickeln. Aber wie kann man jungen Spielern genau diese Fehler erlauben wollen, wenn sie danach in der \u00d6ffentlichkeit &#8220;zerrissen&#8221; werden. Wow, eine Wahnsinnsaufgabe f\u00fcr das Management.<\/p>\n<p>Wie eben bereits angedeutet steigen die Erwartungshaltungen der eigenen Fans. Damit muss man umgehen lernen. Im CL-Achtelfinalr\u00fcckspiel gegen Zenit St. Petersburg haben sich einige Spieler vom BVB dar\u00fcber beschwert, dass die eigenen Fans fr\u00fcher bei Fehlern murren oder sogar pfeifen. Das ist aber normal. Man hat schlie\u00dflich zweimal hintereinander die Meisterschaft geholt und im Pokalfinale vor gut 1,5 Jahren den FC Bayern nach Strich und Faden vorgef\u00fchrt. Die Fans zahlen Geld daf\u00fcr dass sie weiterhin solche Siege erleben d\u00fcrfen. Sich dar\u00fcber aufzuregen lenkt ab von dem eigentlich Wichtigen, n\u00e4mlich der Analyse dar\u00fcber warum der Erfolg nicht mehr so da ist wie fr\u00fcher.<\/p>\n<p>Auch die Erwartungshaltungen der Presse steigen. Spiele und Leistungen werden\u00a0anders dargestellt als fr\u00fcher. Logisch, der Kontext hat sich ja auch ge\u00e4ndert. Es wird immer wieder auf die Erfolge der nahen Vergangenheit verwiesen. Die Messlatte wurde hoch gesetzt. Da macht es auch wenig Sinn, sich stets klein zu reden und die gegnerischen Mannschaften, wie jetzt Real Madrid, Gegner im kommenden CL Viertelfinale, als klaren Favorit darzustellen. Der BVB war immerhin im letzten Jahr im CL-Finale. Die Fans glauben das sowieso nicht. sie wollen das auch gar nicht glauben. Auch die eigenen Spieler m\u00f6chten nicht stetig kleingeredet werden. Teilweise sind Spieler in den Reihen des BVB, die zu Recht das Pr\u00e4dikat Weltklasse haben. Diese Spieler m\u00f6chten jedes Spiel gewinnen und auch so in die Spiele gehen. Finden Weltklassespieler kein Weltklasseumfeld mehr vor, gehen sie. Beispiele wie G\u00f6tze und Lewandowski belegen diesen Fakt sehr gut. Geld spielt dabei nicht immer den entscheidenden Fakt. Lewandowski h\u00e4tte bei Real Madrid mehr verdienen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die\u00a0Erwartungshaltungen der Gegner steigen. Sie gehen nun anders in diese Spiele rein als fr\u00fcher. Klopp sagte selber, dass die Spiele gegen BVB jetzt jedes mal Highlights des Jahres sind. Auch das ist ganz normal und sollte eher als Wertsch\u00e4tzung gesehen werden und nicht als \u00dcbel. Sieht man diese Tatsache als \u00dcbel, kann es leicht von den eigenen Spielern als nachtr\u00e4gliche Entschuldigung genommen werden, wenn man dann nicht gewonnen hat. Es sollte zus\u00e4tzliche Motivation sein. Diese zus\u00e4tzliche Motivation und Einsatzbereitschaft der gegnerischen Mannschaften f\u00fchrt aber dazu, dass man sich auch spielerisch und taktisch weiter entwickeln muss. Das kann ich nicht beobachten beim BVB.<\/p>\n<p>Sehr h\u00e4ufig verfolge ich in Interviews Aussagen seitens des BVB-Managements, dass man noch lange nicht zum Kreis der besten Mannschaften in Europa geh\u00f6rt. Das Gesagte stimmt aber dann mit dem Verhalten nicht \u00fcberein. W\u00fcrden sie wirklich daran glauben, w\u00fcrden sie sich dann bei Misserfolgen entspannter in Interviews geben. Gerade J\u00fcrgen Klopp ist diese Entspannung und Gelassenheit \u00fcberhaupt nicht anzusehen. Das f\u00fchrt dazu, dass intern keine klare Transparenz dar\u00fcber herrscht, wo man steht und wo man hin will. Eine klare Ausrichtung des gesamten Vereins ist absolut essentiell. Nehmen wir wieder das R\u00fcckspiel im CL-Achtelfinale am letzten Mittwoch. Sebastian Kehl merkte im Interview nach dem Spiel an, dass die Saison doch gar nicht so schlecht verlaufe. Oliver Welke sprach danach Oliver Kahn an, der mit dieser Aussage nichts anfangen konnte. Kahn ist Anderes vom FC Bayern gewohnt. W\u00e4re der FC Bayern in der Bundesliga 23 Punkte hinter dem BVB auf Platz 2 in der Tabelle, w\u00fcrde Niemand, aber auch wirklich Niemand solch einen Satz von sich geben. Diese Situation w\u00e4re eine Katastrophe und das w\u00fcrde man auch \u00f6ffentlich ausloben.<\/p>\n<p>Auch der Umgang mit Fehlern oder dem Misserfolg muss hier angesprochen werden. Die Verletztenmisere des BVB wird immer wieder in Interviews betont. Es wird immer wieder hervorgeholt, dass man doch so viel Pech hat in dieser Saison. Auch damit pr\u00e4sentiert man wieder herrliche Ausreden f\u00fcr sich selber. Man kann ja gar nicht besser spielen. Das Management sagt es ja selber.<\/p>\n<p>Der Fakt, dass Bayern M\u00fcnchen beispielsweise Mario G\u00f6tze vor dieser Saison verpflichtet hat und Robert Lewandowski nach Abschluss dieser Saison vom BVB verpflichtet, wird ebenfalls aus meiner Sicht eigenartig dargestellt. Zum Einen hat man hier seitens Bayern M\u00fcnchen vertraglich sauber agiert. G\u00f6tze hatte eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag und Lewandowski hat mit Ende dieser Saison \u00fcberhaupt keinen Vertrag mehr mit dem BVB. Zum Anderen ist Fu\u00dfball ein Nullsummenspiel. Wenn eine Mannschaft gewinnen will, muss eine andere Mannschaft nun mal verlieren. Das sind die Spielregeln, denen man sich f\u00fcgen muss. M\u00f6chte man das nicht, sollte man ein anderes Spiel spielen. Hier m\u00f6chte ich nur kurz anmerken, dass man den Begriff Nullsummenspiel in Bezug auf die Bundesliga ein bisschen differenzierter betrachten muss. Denn wird Bayern M\u00fcnchen \u00fcber die n\u00e4chsten Jahre hinweg seine Dominanz behalten oder gar ausbauen, dann leidet darunter der Marktwert der Bundesliga und das hat dann auch negative Konsequenzen f\u00fcr Bayern M\u00fcnchen. Das ist aber dem Management von Bayern M\u00fcnchen sehr wohl bewusst, weshalb sie auch immer wieder Klubs in der Vergangenheit finanziell unter die Arme gegriffen haben, \u00fcbrigens auch dem BVB. Um den Fakt der Dominanz der Bayern zu \u00e4ndern, sehe ich in erster Linie jeden einzelnen Klub in der Bundesliga in der Verantwortung, nicht den FC Bayern. Das sind nun mal die Spielregeln.<\/p>\n<p>Stillstand bedeutet R\u00fcckschritt. Das habe ich nun aus der einen Richtung kommend mit Fakten belegt, die ich beobachtet habe. Auch aus der anderen Richtung kommend beobachte ich so einiges. Daf\u00fcr mache ich nun einen Schwenk in Richtung FC Bayern M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Der FC Bayern hat im letzten Jahr das Triple geholt. Der Klub hat alles an Erfolgen abger\u00e4umt, was es abzur\u00e4umen galt. Jetzt h\u00e4tte Pep Guardiola sich bei seinem Amtsantritt sagen k\u00f6nnen, warum etwas \u00e4ndern? Es hat doch alles gepasst. Ich \u00e4ndere nichts. Das hat er aber nicht getan. Er hat beispielsweise Lahm, den wohl weltbesten Rechtsverteidiger, in das zentrale Mittelfeld beordert. Kein anderer Trainer der Welt w\u00e4re wohl auf diese Idee gekommen. Daf\u00fcr r\u00fcckt Rafinha wieder in den Fokus, der im letzten Jahr kaum eine Rolle gespielt hat und zu Beginn dieser Saison fast aussortiert worden w\u00e4re. Der FC Bayern spielt jetzt auch von der Formation viel flexibler als im letzten Jahr, wo stets mit zwei defensiven Mittelfeldspielern agiert wurde. In dieser Saison ist meist nur ein 6-er auf dem Feld, trotz dass Schweinsteiger und Martinez im letzten Jahr das wohl weltbeste defensive Mittelfeldduo abgegeben haben. In dieser Saison spielt Martinez meist in der Innenverteidigung. Neuer spielt in dieser Saison als Torwart h\u00e4ufig einen Libero. Dadurch kann die Innenverteidigung noch h\u00f6her aufr\u00fccken und fr\u00fcher pressen. Dies nur ein paar Beispiele, die belegen, dass sich einiges ver\u00e4ndert hat in der Art und Weise, wie der FC Bayern in dieser Saison spielt.<\/p>\n<p>Ich hoffe ich habe Ihnen einige von mir beobachtete Fakten am Beispiel Fu\u00dfball angereicht, die f\u00fcr Sie klar werden lassen, dass das Beibehalten von Erfolg enorm schwierig ist. Es ist eine absolute Kunst, Erfolg immer und immer wieder zu wiederholen. Denn selbst bei Erfolg muss man sich stetig neu erfinden und sich \u00e4ndern, denn in einem wankenden Schiff f\u00e4llt um wer stillsteht, nicht wer sich bewegt.<\/p>\n<p>Stete Ver\u00e4nderung ist genauso wenig zwingend notwendig wie es das \u00dcberleben ist.<\/p>\n<span id=\"post-ratings-2844\" class=\"post-ratings\" data-nonce=\"5e12389127\"><img decoding=\"async\" id=\"rating_2844_1\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"1 Star\" title=\"1 Star\" onmouseover=\"current_rating(2844, 1, '1 Star');\" onmouseout=\"ratings_off(4.5, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_2844_2\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"2 Stars\" title=\"2 Stars\" onmouseover=\"current_rating(2844, 2, '2 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(4.5, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_2844_3\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"3 Stars\" title=\"3 Stars\" onmouseover=\"current_rating(2844, 3, '3 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(4.5, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_2844_4\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"4 Stars\" title=\"4 Stars\" onmouseover=\"current_rating(2844, 4, '4 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(4.5, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_2844_5\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_half.gif\" alt=\"5 Stars\" title=\"5 Stars\" onmouseover=\"current_rating(2844, 5, '5 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(4.5, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/> (<strong>6<\/strong> Bewertung(en), Durchschnitt: <strong>4.50<\/strong> von 5)<br \/><span class=\"post-ratings-text\" id=\"ratings_2844_text\"><\/span><\/span><span id=\"post-ratings-2844-loading\" class=\"post-ratings-loading\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/loading.gif\" width=\"16\" height=\"16\" class=\"post-ratings-image\" \/>Loading...<\/span>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fu\u00dfball eignet sich perfekt, um Lehren f\u00fcr die Wirtschaft zu ziehen.\u00a0Aktionen und Verhalten der Akteure sind sehr gut zu beobachten, da diese \u00fcber Interviews in Print, Funk und Fernsehen \u00f6ffentlich gemacht werden. 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