{"id":279,"date":"2011-01-24T14:00:45","date_gmt":"2011-01-24T13:00:45","guid":{"rendered":"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=279"},"modified":"2024-09-26T08:20:16","modified_gmt":"2024-09-26T07:20:16","slug":"kant-fur-manager","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=279","title":{"rendered":"Kant f\u00fcr Manager"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Immanuel Kant<\/em><\/strong> ist so aktuell wie eh und je. Daher war ich auch \u00fcber die <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/sendung\/kant-fuer-anfaenger\/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdFNlcmllcy9kMzIyZGZmYi1hZTYzLTQxMjItOThiOS0zM2MwZmRmOGE2Zjk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kant-Reihe im BR3 Alpha<\/a> so begeistert. Im ersten Teil geht es um die Kritik der reinen Vernunft. Damit wird der Boden bereitet um im zweiten Teil den Kategorischen Imperativ, also Moral und Ethik, zu behandeln.<\/p>\n<p>Aus beiden Sendungen kann man unter anderem Einiges f\u00fcr das F\u00fchren von Unternehmen mitnehmen. Kommen wir zum ersten Thema. Wie bauen Menschen Wissen auf?<\/p>\n<p><strong>1. Wissen oder &#8220;Wahr vs. Falsch&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Noch nie wurde vor Kant so tiefgr\u00fcndig \u00fcber das Denken nachgedacht. Kant hat sich die Frage gestellt, ob es Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, wie sie in der Natur vorherrschen, auch im Denken des Menschen gibt. Er analysierte wo und wie die Erkenntnis abgesteckt wird. Dabei schl\u00e4gt er eine Br\u00fccke zwischen den Rationalisten (Vernunft spielt eine gro\u00dfe Rolle, denn wahr ist nur was diese \u00fcber die Welt aussagt) und den Empiristen (Alles was wir wissen, ist Ergebnis von Erfahrungen. Es gibt kein Wissen a priori), in dem er formuliert, dass es sowohl Erkenntnisse gibt, die Erfahrungen entspringen, als auch die diesen nicht entspringen. Das folgende Bild skizziert das Gedankengeb\u00e4ude von Kant sehr sch\u00f6n.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Kant.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-280\" title=\"Kant\" alt=\"\" src=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Kant.png\" width=\"650\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wahrnehmung und Denken bedingen sich gegenseitig. Der Verstand ist das zentrale Ma\u00df der Erkenntnis. Wir nehmen unsere Umwelt wahr wie wir sie verstehen, nicht wie sie an sich ist. Das &#8220;Ding an sich&#8221; k\u00f6nnen wir nicht erkennen. Wir k\u00f6nnen nur das erkennen, was wir vorher bereits gedacht haben. Ohne Raum und Zeit kann ein Mensch nicht wahrnehmen. Raum und Zeit sind also die reinen Formen der Sinnlichkeit, vor jeder Erfahrung vorhanden (a priori). Der Verstand ben\u00f6tigt \u00c4hnliches, n\u00e4mlich reine Verstandesbegriffe, also Begriffe die vor jedem Denken vorhanden sein m\u00fcssen. <strong><em>Aristoteles<\/em><\/strong> nennt diese Kategorien. Eine Kategorie ist beispielsweise die Kausalit\u00e4t. Kausalit\u00e4t ist nicht wahrnehmbar. Wir denken diese und k\u00f6nnen so beispielsweise Wahrnehmungen ordnen. Der Verstand ben\u00f6tigt die sinnlichen Erfahrungen als Bedingungen. Die transzendentalen Schemata sind wichtig, damit der Verstand beim Erfassen des Wahrgenommenen und dem Zuordnen zu einem Begriff nicht wirr umhergeistert. Sehen Sie beispielsweise einen Hund auf der Stra\u00dfe, ist es im ersten Moment egal zu welcher Rasse dieser geh\u00f6rt. Manchmal wissen Sie es noch nicht einmal. Trotzdem wissen Sie, es ist ein Hund. Wenn der Verstand sinnliche Erfahrungen als Bedingungen ben\u00f6tigt, so ist das bei der Vernunft nicht der Fall. Vernunft ist nicht wahrnehmbar, muss aber doch gedacht werden. F\u00fcr dieses Gedachte gibt es nichts Vergleichbares in der Umwelt. Nehmen Sie beispielsweise die Freiheit oder die Beantwortung der Frage: &#8220;Warum liebst Du mich?&#8221;. Ohne Verstand und Sinn w\u00fcrde die Vernunft ins Straucheln geraten und sich in Wiederspr\u00fcche verzetteln. In der Absolutheit verzettelt sich die Vernunft ebenfalls, da diese nicht bewiesen werden kann: Die Antwortung auf die Frage: &#8220;Warum liebst Du mich?&#8221; kann niemals absolut sein. Das ist eine gute \u00dcberleitung zu dem n\u00e4chsten Thema, der Ethik. Das wurde Kant auch erst im Rahmen seiner Arbeit zur <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Kritik-reinen-Vernunft-Immanuel-Kant\/dp\/3150064619\/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1295872737&amp;sr=1-1\">Kritik der reinen Vernunft<\/a> bewusst. Die Erkenntnisse lassen sich in das Reich der Ethik \u00fcbertragen. Denn Freiheit gibt es nicht absolut, sie muss gedacht werden, ist aber nicht beweisbar. Bevor wir allerdings zu diesem Thema \u00fcberschwenken, m\u00f6chte ich einige Lehren f\u00fcr das F\u00fchren von Unternehmen ziehen.<\/p>\n<blockquote><p>Kant beleuchtet mit seinen Ausf\u00fchrungen, die Fragestellung was wir \u00fcberhaupt wissen k\u00f6nnen und wie wir Wissen aufbauen. Wie will man eigentlich ein erfolgreiches Wissensmanagement im Unternehmen aufbauen, wenn man Kants Erkenntnisse nicht kennt? Des Weiteren lehrt uns Kant, dass wir nicht in einen unbedingten Methodizismus verfallen d\u00fcrfen. Die Methode darf niemals ihren Sinn ersetzen. Wir m\u00fcssen unsere Handlungen immer wieder und stets reflektieren und unter Umst\u00e4nden anpassen. Probleme sind nicht Probleme per se, sondern nur weil wir diese als Probleme wahrnehmen und erkennen. Bei einer anderen Sicht auf das Problem w\u00e4re es vielleicht keines mehr. Kant fordert zum Selbstdenken auf, kein Auswendiglernen von Antworten und kein stupides Abarbeiten von Vorgehensweisen. Was wir selbst erzeugt haben, und das sind Methoden und Vorgehensweisen nun mal, k\u00f6nnen wir auch selbst wieder \u00e4ndern. Auch f\u00fcr die Bewertung von Unternehmen kann man Lehren aus Kants Ideen und Gedankeng\u00e4ngen ziehen. Die derzeit \u00fcblichen KPIs (Key Performance Indicators), wie Umsatz oder Kosten, sagen rein gar nichts \u00fcber den Zustand eines Unternehmens aus. Anhand dieser KPIs werden aber Ma\u00dfnahmen abgeleitet. Ein Gleichnis w\u00e4re, wenn der Arzt eine Prognose des Gesundsheitszustandes und Ma\u00dfnahmen zur Heilung des Patienten anhand der H\u00f6he des Fiebers stellen w\u00fcrde. Hier werden Korrelation und Kausalit\u00e4t verwechselt. Managen nach Kant hei\u00dft stetig beobachten und reflektieren (Empirismus) und selbst\u00e4ndig denken (Rationalismus).<\/p><\/blockquote>\n<p>Nun greife ich das Thema wieder auf, was ich vorher kurz angedeutet habe: Freiheit. Laut Kant steht der Mensch erkenntnistheoretisch im Mittelpunkt. Wir sehen die Umwelt nicht so wie sie ist, sondern die Umwelt formt sich nach unserer Erkenntnis. Damit f\u00e4llt der Ethik eine ganz besondere Bedeutung zu, denn die Verantwortung der Menschen bei Entscheidungen und Handlungen wird dadurch aufgewertet. Man kann sich nicht mehr verstecken, nach dem Motto: &#8220;Ich musste es tun, wollte es ja gar nicht.&#8221; Habe ich bislang \u00fcber &#8220;wahr&#8221; und &#8220;falsch&#8221; geschrieben, gehe ich also nun zu &#8220;gut&#8221; und &#8220;b\u00f6se&#8221; \u00fcber.<\/p>\n<p><strong>2. Ethik oder &#8220;Gut vs. B\u00f6se&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Kant wollte ein Gesetz finden, das Menschen erm\u00f6glicht mithilfe des Verstandes Regeln der Vernunft aufzustellen, die sie bei Handlungen ebenso leiten wie der Instinkt die Tiere. Die Problematik, die Kant aufsp\u00fcrte ist, dass bei einem moralischen Handeln beim Akteur Kosten anfallen, die keinem unmittelbaren Ertrag gegen\u00fcberstehen. Ethik und Moral lassen sich nicht allgemein messen, da die allgemeine Basis fehlt. Diese liegt wie auch beim Wahrnehmen in jedem Menschen verborgen. Dabei fand Kant heraus, dass die sittlichen und moralischen Prinzipien nicht auf die Eigenheiten der menschlichen Natur gegr\u00fcndet sein d\u00fcrfen. Sie m\u00fcssen dieser a priori, also rein, sein, ebenso wie die reinen Formen der Sinnlichkeit (Zeit und Raum) und des Denkens (Kategorien). So kam Kant auf den Gedanken, dass ausschlie\u00dflich der gute Wille ohne Einschr\u00e4nkung gut ist. Ist der gute Wille nicht vorhanden kann alles Andere, was positiv scheint stets ins Negative umschlagen. Materielles kann niemals ohne Einschr\u00e4nkung gut sein, sondern nur etwas was in der Gesinnung liegt. Wie oben angedeutet, ist dieses dann aber nicht messbar oder anders gesagt, am \u00e4u\u00dferen Handeln nicht ablesbar. Es muss aber gedacht werden, wie beispielsweise die Freiheit aus der Vernunft heraus.<\/p>\n<p>Kant unterscheidet Handlungen aus einer Pflicht heraus und pflichtgem\u00e4\u00dfe Handlungen. Nur Handlungen aus einer Pflicht heraus, die in uns auf einen guten Willen basieren, haben einen moralischen Wert. Dazu gebe ich Ihnen gerne ein Beispiel: Wenn ich die Patenschaft eines Kindes aus der dritten Welt \u00fcbernehme, kann ein Anderer nicht entscheiden, ob diese Handlung aus Pflicht oder eine pflichtgem\u00e4\u00dfe Handlung ist. Wenn ich beispielsweise meinem Bekanntenkreis imponieren m\u00f6chte oder wenn ich dies nur tue, weil mein bester Freund dies auch getan hat, dann hat diese Handlung keinen moralischen Wert, ist also eine pflichtgem\u00e4\u00dfe. Eine Handlung aus Pflicht hat ihren Wert nicht in dem Ziel, den diese erreichen m\u00f6chte, sondern in der Maxime, ein Prinzip des Willens und Wollens, nach denen diese beschlossen wurde. Solch eine Maxime kann man laut Kant nur mithilfe der Vernunft aufstellen; Tiere beispielsweise k\u00f6nnen dies nicht. Ist diese Maxime allgemeing\u00fcltig, das hei\u00dft unbedingt, kommen wir zum kategorischen Imperativ, welchen Kant als Gesetz f\u00fcr ethisches Handeln aufgestellt hat: <strong>&#8220;Handle nur nach derjenigen Maxime, von der Du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Kategorische in dem Gesetz birgt nat\u00fcrlich auch Angreifbares. Kant sagt n\u00e4mlich, dass unser Handeln ausschlie\u00dflich durch die Vernunft bestimmt sein soll. Damit schlie\u00dft er Neigungen, wie Liebe und Mitgef\u00fchl aus. Aber ist Liebe unvern\u00fcnftig? Hier zieht auch wieder Kant selber, der zum Selbstdenken auffordert.<\/p>\n<p>Was ziehen wir f\u00fcr Lehren f\u00fcr das Management und das F\u00fchren von Unternehmen?<\/p>\n<blockquote><p>Ein guter Manager ist authentisch. Das ist das A und O. Er sollte zu dem was er sagt auch stehen. Reden und Handeln m\u00fcssen korrelieren. In seinem Denken und Handeln sollte er seinen Mitarbeitern gegen\u00fcber transparent sein. In Ans\u00e4tzen treffen wir bereits heute den Kategorischen Imperativ im Management an, allerdings wird dieser meiner Meinung nach nicht konsequent verfolgt und umgesetzt. Es sind nur Lippenbekundungen, denen keine Taten folgen. Das w\u00e4ren zum Beispiel Kundensituation, in denen man immer wieder betont, man m\u00f6chte eine Win-Win Situation herstellen. Oder auch die in Mode gekommenen Leits\u00e4tze oder -werte, die in Hochglanzformat gebracht werden und an den W\u00e4nden der R\u00e4umlichkeiten der Unternehmen zu finden sind. Bestenfalls lernen die Mitarbeiter diese Leits\u00e4tze auswendig, aber handeln in den seltensten F\u00e4llen nach diesen. Eine krasse Form der Nichtbeachtung der Erkenntnisse von Kant ist Mobbing. Mobbing l\u00e4sst die Kosten der Unternehmen Jahr f\u00fcr Jahr in die H\u00f6he schnellen, ganz zu schweigen von den seelischen Qualen, die betroffene Mitarbeiter erleiden m\u00fcssen. Mitarbeiter und Kunden sollten nicht als Mittel, sondern als Selbstzweck zur Zielerreichung gesehen werden. Diese Themen sollten Teil einer Unternehmenskultur sein. Viel zu h\u00e4ufig erkenne ich, dass die Definition und fl\u00e4chendeckende Implementation dieser zwar als sehr wichtig angesehen wird, jedoch auch nur im Keim des Redens erstickt wird. Gehandelt wird danach nicht oder zu selten. Teil dieser Kultur sollte auch die Selbstverantwortung eines jeden Mitarbeiters sein. Daf\u00fcr muss allerdings eine positive Fehlerkultur im Unternehmen installiert sein. Denn wenn ich wei\u00df, dass ich bei einem Fehler sofort &#8220;erschossen&#8221; werde, dann mache ich lieber nichts. Denn wenn ich nichts mache, kann ich auch keine Fehler machen. Fehler sollten als wichtig und gewinnbringend f\u00fcr das Lernen angesehen werden. Allerdings sollten die gleichen Fehler nicht immer wieder gemacht werden. Organisationales Lernen muss im Unternehmen etabliert sein. Lernen muss als unbedingt und wichtig angesehen werden. T\u00e4gliche Lebenserfahrungen f\u00fchren per se noch nicht zu einem erweiterten Wissen. Die Erfahrungen m\u00fcssen auch reflektiert werden. Niemand darf sich zu wichtig nehmen. Jeder ist &#8220;nur&#8221; Teil eines Teams und muss seine Meinung genau wie die Meinung anderer akzeptieren und offen dar\u00fcber diskutieren.<\/p><\/blockquote>\n<p>Nehmen wir <strong><em>Uli Hoene\u00df<\/em><\/strong>, dem ehemaligen Manager und jetzigen Pr\u00e4sidenten des Fu\u00dfballvereins FC Bayern M\u00fcnchen, als positives Beispiel. Er ist der Prototyp eines authentischen Managers. Er setzt sich selber Ziele, die er auch bei seinen Mitarbeitern ansetzt. Er steht zu dem was er sagt und nimmt auch daf\u00fcr voll und ganz die Verantwortung, im positiven wie auch im negativen Sinne. Er brennt f\u00fcr den Erfolg. Das nimmt man ihm zu 100% ab. Er behandelt Menschen absolut menschlich. Er geht fair und offen mit Ihnen um. Das haben sehr viele ehemalige und jetzige Spieler des FC Bayern immer wieder betont. Er wei\u00df, dass Spieler nur dann Topleistung abrufen k\u00f6nnen, wenn privat alles im Lot ist. Danach handelt er auch unbedingt (Beispiel Franck Ribery im letzten Jahr). Er stellt den gesch\u00e4ftlichen und sportlichen Erfolg dann nicht in den Vordergrund, wenn er es ethisch und moralisch nicht vertreten kann. Er hat beispielsweise im Jahre 1993 Andreas Zickler von der SG Dynamo Dresden gekauft, zu einer Summe die deutlich \u00fcber dem Marktwert lag. Damit wollte er den Verein SG Dynamo Dresden finanziell unter die Arme greifen. Oder nehmen Sie seine k\u00fcrzlich get\u00e4tigten Aussagen zu Demba Ba, ihn aufgrund der Eskapaden zu seinem Vertrag niemals zu holen, auch wenn dieser den FC Bayern sportlich weiterhelfen w\u00fcrde. Nat\u00fcrlich hat Hoene\u00df sehr viele Neider. Aber diese spiegeln das gr\u00f6\u00dfte Kompliment wieder, gerade in einer Gesellschaft, f\u00fcr die der Kategorische Imperativ so fern liegt wie f\u00fcr Eskimos der Sonnenstich. Wer einen Verein oder ein Unternehmen an die Spitze f\u00fchrt und diesen mittlerweile schon 40 Jahre lang dort oben h\u00e4lt, der leistet gigantisch gute Arbeit, gerade im zwischenmenschlichen Bereich.<\/p>\n<p>Ein sehr gutes Buch zu diesem Thema mit dem Titel <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Kant-f%C3%BCr-Manager-Begegnung-Philosophen\/dp\/3593384167\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1295680110&amp;sr=1-1\">Kant f\u00fcr Manager<\/a> von <strong><em>Bernd Niquet<\/em><\/strong> kann ich noch empfehlen.<\/p>\n<span id=\"post-ratings-279\" class=\"post-ratings\" data-nonce=\"3638843915\"><img decoding=\"async\" id=\"rating_279_1\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"1 Star\" title=\"1 Star\" onmouseover=\"current_rating(279, 1, '1 Star');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_279_2\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"2 Stars\" title=\"2 Stars\" onmouseover=\"current_rating(279, 2, '2 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_279_3\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"3 Stars\" title=\"3 Stars\" onmouseover=\"current_rating(279, 3, '3 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_279_4\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"4 Stars\" title=\"4 Stars\" onmouseover=\"current_rating(279, 4, '4 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_279_5\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"5 Stars\" title=\"5 Stars\" onmouseover=\"current_rating(279, 5, '5 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/> (<strong>5<\/strong> Bewertung(en), Durchschnitt: <strong>5.00<\/strong> von 5)<br \/><span class=\"post-ratings-text\" id=\"ratings_279_text\"><\/span><\/span><span id=\"post-ratings-279-loading\" class=\"post-ratings-loading\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/loading.gif\" width=\"16\" height=\"16\" class=\"post-ratings-image\" \/>Loading...<\/span>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immanuel Kant ist so aktuell wie eh und je. 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