{"id":256,"date":"2010-12-21T18:45:17","date_gmt":"2010-12-21T17:45:17","guid":{"rendered":"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=256"},"modified":"2021-02-28T08:23:55","modified_gmt":"2021-02-28T07:23:55","slug":"die-sprache-als-linse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=256","title":{"rendered":"Die Sprache als Linse"},"content":{"rendered":"<p>So hei\u00dft ein Kapitel des Buches <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Im-Spiegel-Sprache-Sprachen-aussieht\/dp\/340660689X\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1292930015&#038;sr=8-1\">Im Spiegel der Sprache: Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht<\/a> von <strong><em>Guy Deutscher<\/em><\/strong>. Deutscher hat mich mit seinem Buch im Thema Sprache zu ein paar neuen Gedankenans\u00e4tzen inspiriert. Beispielsweise bin ich mir nach dem Lesen dieses Buches relativ sicher, dass die Sprache nicht so sehr das logische Denken, sondern viel mehr das emotionale und intuitive Denken sowie die Wahrnehmung der Menschen massiv beeinflusst. Dieser Fakt ist aber nicht minder wichtig, denn in unserer heutigen Welt werden Intuitionen und Gef\u00fchle beim F\u00e4llen von Entscheidungen immer gr\u00f6\u00dfere Bedeutung beigemessen.<\/p>\n<p>Die Sprache 1. Ordnung zu beherrschen r\u00fcckt von der Bedeutung gegen\u00fcber der Sprache 2. Ordnung immer mehr in den Huntergrund. Im Rahmen der Sprache 1. Ordnung wird Wert darauf gelegt, W\u00f6rter und S\u00e4tze grammatikalisch exakt auszusprechen und S\u00e4tze wohl zu formen. Man k\u00f6nnte auch sagen, man m\u00f6chte Freund des Phrasenschweins sein. Monolog ist angesagt. Im Rahmen der Sprache 2. Ordnung werden W\u00f6rter und S\u00e4tze so gebildet, dass die Wahrscheinlichkeit erh\u00f6ht wird, dass der Gespr\u00e4chspartner das verstehen mag, was man ausdr\u00fccken m\u00f6chte. Hier ist ein Dialog angesagt. Unsere Welt ist gepr\u00e4gt von steigender Vernetzung, was bedeutet, dass Kommunikation und Sprache als ein Mittel der Kommunikation immer wichtiger werden.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte im Folgenden auf das oben angesprochene Buch eingehen.<\/p>\n<p>Im ersten Teil des Buches geht Deutscher darauf ein, dass Kultur und Erziehung unsere Sprache beeinflussen. Das nimmt er als Aufh\u00e4nger um im 2. Teil dann eine k\u00fchne Behauptung aufzustellen: Sprache beeinflusst unser Denken. Das macht der Autor an 3 Beispielen klar: den Orientierungsinn, den Genus und die Farbwahrnehmung. Deutscher erkl\u00e4rt die Ph\u00e4nomene an Experimenten, die verschiedene Wissenschaftler durchgef\u00fchrt haben, sehr eindrucksvoll. Er deutet aber auch an, dass wir uns derzeit leider nur auf diese Experimente und deren Erkl\u00e4rungsans\u00e4tze st\u00fcrzen k\u00f6nnen, da wir nicht in der Lage sind, die Arbeitseise des menschlichen Gehirns nachzuvollziehen. Wie schon des \u00d6fteren von mir angemerkt, k\u00f6nnen wir derzeit nur Denkinhalte, aber keine Denkprozesse beschreiben. Dazu habe ich etwas <a href=\"https:\/\/roamresearch.com\/#\/app\/Meine_Reise_des_Verstehens_Zettelkasten\/page\/1RlvphbtM\">in meinem Zettelkasten<\/a> verfasst.<\/p>\n<p>Sprache beeinflusst unser Denken und Handeln. Aber nicht so wie ich immer dachte. Deutscher hat mich mit seinem Buch aufgekl\u00e4rt. Es geht n\u00e4mlich nicht darum, dass eine Sprache dem Denken und Handeln harte Grenzen setzt, aus dem diese dann nicht mehr herauskommen, weil Begriffe beispielsweise fehlen. Die Frage ist, in wie weit die Sprache das Denken und Handeln zu etwas zwingt. Ein Beispiel dazu. Sie haben gestern mit Ihrem Nachbarn nett zusammen gesessen. Im Englischen hei\u00dft das: &#8220;&#8230; chilled with my neighbour&#8221;. Es wird nicht spezifiziert, ob es die Nachbarin oder der Nachbar war. Die Englische Sprache zwingt also den Sprechenden nicht dies n\u00e4her zu spezifizieren. Er kann es aber wenn er will und es bedeutet ebenfalls nicht, dass der Sprechende gedanklich nicht in der Lage ist, den Nachbar von der Nachbarin zu unterscheiden. In der Deutschen Sprache m\u00fcssen Sie diese Unterscheidung treffen, ob Sie wollen oder nicht. Es geht also haupts\u00e4chlich um den Fakt, dass, wenn eine Sprache diesen Zwang auferlegt, die notwendige Denkweise so zu sagen in &#8220;Fleisch und Blut&#8221; \u00fcbergeht. Sprache beeinflusst also nicht unser logisches Denken. Allerdings f\u00fchrt Deutscher, wie oben schon angemerkt, eine Reihe Experimente an, die beweisen, dass Sprache unsere Intuition, unsere Wahrnehmung und unser emotionales Denken beeinflussen. 2 der 3 Beispiele m\u00f6chte ich kurz beschreiben.<\/p>\n<p>Im ersten Beispiel geht es um den Orientierungssinn von Menschen. Wir orientieren uns in der Regel egozentrisch. Wir kennen die W\u00f6rter links und rechts. Wenn wir uns umdrehen, ist das was vorher links war jetzt rechts und umgekehrt. Auf gr\u00f6\u00dfere Distanzen sind wir auch in der Lage uns geografisch zu orientieren. Fahren wir zum Beispiel von Hamburg nach M\u00fcnchen mit dem Auto, kann man sich teilweise auch an Himmelsrichtungen orientieren, was das geografische Orientieren auszeichnet. Es gibt aber einige V\u00f6lker, deren Sprache kein Links und Rechts kennen. Zum Beispiel die Eingeborenen der Nordostk\u00fcste Australiens, die die Sprache Guugu-Yimithirr sprechen. Diese Sprache ist voll auf die geografische Orientierung ausgerichtet, also Norden, S\u00fcden etc. Das bedeutet, die Richtungen bleiben bei Bewegungen unver\u00e4ndert, was bei der egozentrischen Orientierung nicht der Fall ist. Was bedeutet das aber f\u00fcr das Denken dieser Menschen? Sie m\u00fcssen stets die Himmelsrichtungen erkennen und sich merken, in allem was sie tun und in allem was und wie sie sich erinnern; und das auch in Gegenden wo die Sonne beispielsweise nicht zu sehen ist, wie in Geb\u00e4uden o.\u00e4. Das erfordert eine ausgesprochen andere Denkleistung als wir es gewohnt sind.<\/p>\n<p>Im dritten Beispiel des Buches stellt Deutscher die Farbwahrnehmung vor. Er beschreibt wie in einigen Experimenten der Einfluss der sprache auf die Wahrnehmung von Farben untersucht wurde. Es wurden Probanden beispielsweise 3 verschiedene Farben pr\u00e4sentiert, von denen diese dann sagen sollten, welche am weitesten von den anderen Farben, bezogen auf die Farbskala, entfernt liegt. Wann immer f\u00fcr die Farben W\u00f6rter in der entsprechenden Sprache existierten, wurde die Antwort schneller get\u00e4tigt als wenn nicht. Es wurde anhand von Hirnstr\u00f6men auch erkannt, dass Sprachzentren des Gehirn aktiv waren, obwohl die Probanden nicht geredet haben und auch nicht dazu aufgefordert wurden. Des Weiteren wurde ein Experiment beschrieben, in welchem die Gegenst\u00e4nde links oder rechts der Probanden platziert wurden. Hierzu muss man wissen, dass das Sprachzentrum der linken Seite des Gehirns zugeh\u00f6rig ist und das Gegenst\u00e4nde, welche links von Menschen lokalisiert sind, in der rechten Gehirnh\u00e4lfte wahrgenommen werden und vice versa. Die Forscher fanden heraus, dass die Probanden Farbunterschiede von Gegenst\u00e4nden, die rechts von Ihnen lokalisiert waren, und f\u00fcr die es ein Wort gab, schneller wahrnahmen, als wenn diese Gegenst\u00e4nde links von Ihnen platziert wurden. Auch hier half also die Sprache.<\/p>\n<p>Anhand dieses Beispiels m\u00f6chte ich noch einmal klar stellen: Es gibt keine Farben in der Natur, nur Gegenst\u00e4nde, die Licht unterschiedlicher Wellenl\u00e4nge abstrahlen. Diese Wellenl\u00e4ngen errechnet unser Gehirn zu Farben. Niemand kann sagen, ob das Blau was er erkennt, genau das Blau ist, was auch Andere erkennen. Das geht nicht, da es wie gesagt errechnet wird. Es w\u00e4re spannend zu sehen, was wir direkt von der Umwelt aufnehmen, quasi was direkt hinter unseren Augen vorhanden ist, wenn das Signal also noch nicht weitergeleitet wurde. Dieses Signal ist aber durch unsere Sprache nicht formalisierbar, da es noch nicht in unser Bewusstsein gelangt ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Farbschema.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Farbschema.jpg\" alt=\"\" title=\"Farbschema\" width=\"600\" height=\"117\" class=\"alignnone size-full wp-image-257\" srcset=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Farbschema.jpg 600w, https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/Farbschema-300x58.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Den Fakt des Errechnens von Farben kann man sich auch sehr gut an der Farbblindheit bewusst machen. Ich beispielsweise habe ein Rot-Gr\u00fcn Farbschw\u00e4che. Gewisse Farben, die auf der Farbskala zwischen Rot und Gr\u00fcn liegen kann ich nicht wahnehmen. Woran liegt das nun?<\/p>\n<ul>\n<li><strong>1. Fall:<\/strong> Es gibt Farben in der Umwelt und ich erkenne die Farben so wie alle anderen Menschen auch. Ich bin nur unf\u00e4hig das richtige Wort f\u00fcr die Farbe zu bilden. Kann ich mir kaum vorstellen. Das ist relativ leicht erlernbar.<\/li>\n<li><strong>2. Fall:<\/strong> Es gibt Farben in der Umwelt und ich erkenne die Farben der Umwelt nicht richtig. Die Wahrnehmung der Farbe wird in meinem Inneren ge\u00e4ndert, quasi neu errechnet. Bei den Nicht-Farbblinden oder bei allen anderen Farben exklusive denen zwischen Rot und Gr\u00fcn gibt es keine \u00c4nderung oder Errechnung der Farben im menschlichen Gehirn. Das bedeutet, bei wenigen Ausnahmen existiert eine enorme Andersartigkeit der kognitiven Prozesse. Das kann ich mir ebenfalls nicht vorstellen.<\/li>\n<li><strong>3. Fall:<\/strong> Es gibt keine Farben in der Umwelt, nur verschiedene Lichtwellen, die wir im Innern als Farben errechnen. Das kann ich mir vorstellen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Deutscher geht auf das Errechnen von Farben separat im Anhang seines Buches ein. Ich habe dazu einen Artikel verfasst: <a href=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Ist-Objektivita%cc%88t-eine-Illusion.pdf\">Ist Objektivit\u00e4t eine Illusion<\/a>.<\/p>\n<p>Zum Schluss noch ein kleines Wortspiel. Alles was ich wahrnehme ist f\u00fcr mich richtig. Man kann es nicht negieren, denn es ist ein WAHRnehmen. FALSCHnehmen gibt es nicht.<\/p>\n<span id=\"post-ratings-256\" class=\"post-ratings\" data-nonce=\"a73378b0de\"><img decoding=\"async\" id=\"rating_256_1\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"1 Star\" title=\"1 Star\" onmouseover=\"current_rating(256, 1, '1 Star');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_256_2\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"2 Stars\" title=\"2 Stars\" onmouseover=\"current_rating(256, 2, '2 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_256_3\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"3 Stars\" title=\"3 Stars\" onmouseover=\"current_rating(256, 3, '3 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_256_4\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"4 Stars\" title=\"4 Stars\" onmouseover=\"current_rating(256, 4, '4 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_256_5\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"5 Stars\" title=\"5 Stars\" onmouseover=\"current_rating(256, 5, '5 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/> (<strong>4<\/strong> Bewertung(en), Durchschnitt: <strong>5.00<\/strong> von 5)<br \/><span class=\"post-ratings-text\" id=\"ratings_256_text\"><\/span><\/span><span id=\"post-ratings-256-loading\" class=\"post-ratings-loading\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/loading.gif\" width=\"16\" height=\"16\" class=\"post-ratings-image\" \/>Loading...<\/span>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So hei\u00dft ein Kapitel des Buches Im Spiegel der Sprache: Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht von Guy Deutscher. Deutscher hat mich mit seinem Buch im Thema Sprache zu ein paar neuen Gedankenans\u00e4tzen inspiriert. Beispielsweise bin ich mir &hellip; <a href=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=256\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5,33],"tags":[84,15,30,32,88,29],"class_list":["post-256","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-denken","category-sprache","tag-denken","tag-erkenntnistheorie","tag-kognition","tag-logik","tag-sprache","tag-wahrnehmen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/256","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=256"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/256\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48582,"href":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/256\/revisions\/48582"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=256"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=256"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=256"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}