{"id":247,"date":"2010-11-09T18:33:38","date_gmt":"2010-11-09T17:33:38","guid":{"rendered":"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=247"},"modified":"2012-11-28T07:37:53","modified_gmt":"2012-11-28T06:37:53","slug":"gleichberechtigung-ist-die-erfindung-eines-machthabers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=247","title":{"rendered":"Gleichberechtigung ist die Erfindung eines Machthabers"},"content":{"rendered":"<p>\u00c4hnlich wie es <strong><em>Heinz von Foerster<\/em><\/strong> \u00fcber die Wahrheit sagt, dass sie n\u00e4mlich <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Wahrheit-ist-Erfindung-eines-L%C3%BCgners\/dp\/3896706462\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;qid=1289335993&#038;sr=1-1\">Erfindung eines L\u00fcgners<\/a> ist, so sage ich die Gleichberechtigung ist die Erfindung eines Machthabers, wissend (bewusst oder unbewusst), dass es diese niemals geben kann. Denn.<\/p>\n<p>Wenn alles per Definition gleichberechtigt w\u00e4re, so w\u00fcrde es \u00fcberhaupt keinen Sinn f\u00fcr das Wort Gleichberechtigung geben. Erst in dem man etwas herab setzt oder h\u00f6her bewertet, hebt man das Wort Gleichberechtigung aus der Sinnlosigkeit hervor. Die Worte gleichberechtigt und ungleichberechtigt sind komplement\u00e4r zueinander. Das eine kann es ohne dem anderen nicht geben. Nach George Spencer Brown &#8211; einem englischen Mathematiker &#8211; geht dem Erkenntnisprozess immer eine Unterscheidung voraus. Ich habe also immer zwei Seiten, die komplement\u00e4r zueinander sind, in unserem Fall Gleichberechtigung und Ungleichberechtigung. Das bedeutet, k\u00f6nnten wir nicht unterscheiden, k\u00f6nnten wir auch nicht erkennen.<\/p>\n<p>In dem Moment wo man eine Gruppe gleichberechtigt, stellt man sie allen Anderen vorne an. Bevorteilt man Jemanden dann benachteiligt man automatisch einen Anderen. Das wird unter anderem in den Ma\u00dfnahmen der Gleichstellung mittels der Quotenregelung getan. Mit dieser will man Ungleichberechtigung durch Ungleichberechtigung bek\u00e4mpfen. Das f\u00fchrt das Programm selbst ad absurdum. Denn Sie setzen eine Quote an, was bedeutet, dass bei gleicher Qualifikation von Mann und Frau und bei Nichterreichung der Quote, die Frau dem Job vorgezogen wird. Ist das Gleichberechtigung?<\/p>\n<p>Aus meiner Sicht sollte man diese Thematik eher aus einer anderen und differenzierteren Sicht beleuchten. Jeder Mensch ist einzigartig und kann nicht mit anderen gleich gestellt werden. Das Wort &#8220;gleich&#8221;, wenn man es denn benutzen m\u00f6chte, dr\u00fcckt eine Form der Qualit\u00e4t aus, denn es h\u00e4ngt davon ab von welchem Standpunkt diese Betrachtung get\u00e4tigt wird. Diesen Fakt unterdr\u00fccken wir aber komplett. Warum? Durch die Einf\u00fchrung und Nutzung der Zahlen in der Mathematik, sind wir es gewohnt quantitativ zu denken: 1 Mensch + 1 Mensch ergibt 2 Menschen. Qualit\u00e4ten m\u00fcssen aber bei dieser Rechnung per Definition unterdr\u00fcckt werden. Die Zahlen, die wir aus der Mathematik kennen, k\u00f6nnen keine Qualit\u00e4ten darstellen. Damit haben wir eine Gesellschaft geschaffen, die auf dem Paradigma &#8220;Schneller, Weiter, H\u00f6her, Besser&#8221; basiert. Gotthard Guenther hat im Rahmen der Polykontexturalit\u00e4tstheorie qualitative, oder auch nebengeordnete Zahlen eingef\u00fchrt. Eine qualitative Zahl kann mehrere Nachfolger und Vorg\u00e4nger haben. Ich m\u00f6chte garnicht im Detail darauf eingehen, sondern auf die Geschichte <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Morgen_und_Morgen.pdf\">Morgen und Morgen<\/a> von <strong><em>Claus Baldus<\/em><\/strong> verweisen, in welcher diese Zahlen sehr eindrucksvoll eingef\u00fchrt werden. M\u00f6chte man dann tiefer in die Details der Keno- und Morphogrammatik, die im Sinne des Aufbaus einer Polykontexturalen Logik operieren, einsteigen, verweise ich gerne auf die Arbeit <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Einfuehrung_in_Theorie_der_logischen_Form.pdf\">Eine Einf\u00fchrung in die Theorie der logischen Form<\/a> von <strong><em>Thomas Mahler<\/em><\/strong>.<\/p>\n<p>Des Weiteren wissen wir aus der Systemtheorie, dass Menschen operativ geschlossene Systeme sind. Menschen lassen sich nicht direkt von aussen steuern. Menschen nehmen zwar Daten und Energie von extern auf. Diese werden aber innerhalb des Systems &#8220;Mensch&#8221; auf der Basis von gemachten Erfahrungen, der genossenen Erziehung, dem erworbenen Wissen, den eigen gesetzten Regeln etc. zu subjektiven Informationen verarbeitet. Das bedeutet, man kann nicht direkt verhindern dass Jemand etwas ungerecht findet oder nicht.<\/p>\n<blockquote><p>Fassen wir zusammen. In dem Moment, wo das Thema Gleichberechtigung auf die Agenda gehoben wird, zweifelsfrei und was ich auch garnicht abstreiten m\u00f6chte, einem guten Grund folgend, wird genau das Gegenteil erreicht, n\u00e4mlich Gleichberechtigung bek\u00e4mpft. Was k\u00f6nnte eine L\u00f6sung sein? Da m\u00f6chte ich mich auf den <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kategorischer_Imperativ\">kategorischen Imperativ<\/a> von Immanuel Kant beziehen, der uns zu der Maxime f\u00fchrt: \u201eBehandle Deine Mitmenschen so, wie Du willst das sie auch Dich behandeln.&#8221; Wird diese Regel von jedem Menschen befolgt, k\u00f6nnen wir das Wort Gleichberechtigung zu Grabe tragen.<\/p><\/blockquote>\n<span id=\"post-ratings-247\" class=\"post-ratings\" data-nonce=\"479e6fb7b1\"><img decoding=\"async\" id=\"rating_247_1\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"1 Star\" title=\"1 Star\" onmouseover=\"current_rating(247, 1, '1 Star');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_247_2\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"2 Stars\" title=\"2 Stars\" onmouseover=\"current_rating(247, 2, '2 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_247_3\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"3 Stars\" title=\"3 Stars\" onmouseover=\"current_rating(247, 3, '3 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_247_4\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"4 Stars\" title=\"4 Stars\" onmouseover=\"current_rating(247, 4, '4 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_247_5\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"5 Stars\" title=\"5 Stars\" onmouseover=\"current_rating(247, 5, '5 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/> (<strong>7<\/strong> Bewertung(en), Durchschnitt: <strong>5.00<\/strong> von 5)<br \/><span class=\"post-ratings-text\" id=\"ratings_247_text\"><\/span><\/span><span id=\"post-ratings-247-loading\" class=\"post-ratings-loading\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/loading.gif\" width=\"16\" height=\"16\" class=\"post-ratings-image\" \/>Loading...<\/span>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00c4hnlich wie es Heinz von Foerster \u00fcber die Wahrheit sagt, dass sie n\u00e4mlich Erfindung eines L\u00fcgners ist, so sage ich die Gleichberechtigung ist die Erfindung eines Machthabers, wissend (bewusst oder unbewusst), dass es diese niemals geben kann. 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