{"id":177,"date":"2010-04-06T13:09:01","date_gmt":"2010-04-06T12:09:01","guid":{"rendered":"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=177"},"modified":"2020-11-18T09:32:23","modified_gmt":"2020-11-18T08:32:23","slug":"dinge-mussen-sich-verandern-damit-sie-bleiben-konnen-wie-sie-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=177","title":{"rendered":"Dinge m\u00fcssen sich ver\u00e4ndern damit sie bleiben k\u00f6nnen wie sie sind"},"content":{"rendered":"<p>H\u00f6rt sich paradox an, ist aber einleuchtend wenn man sich Beispiele zu der Thematik anschaut.<\/p>\n<p>Als eingefleischter Fussballfan bediene mich gerne Metaphern aus diesem Bereich.<br \/>\nNehmen wir Hoffenheim. In der Hinrunde der letzten Saison hat die Mannschaft zauberhaften Fussball gespielt. Man hat schon vom Machtwechsel im deutschen Fussball gesprochen. Aber schon in der R\u00fcckrunde war die \u00dcberlegenheit wie weg geblasen. Die gegnerischen Mannschaften haben sich auf den Stil der Hoffenheimer eingestellt. Sicherlich haben auch die Hoffenheimer Spieler angefangen an ihre St\u00e4rke zu glauben und darunter litt dann der Einsatzwillen und die Konzentration mit ein paar Prozentpunkten. Auch der Druck siegen zu m\u00fcssen wurde gr\u00f6\u00dfer und die Spieler wurden immer mehr Objekt der Begierde f\u00fcr die Medien. Alles Fakten, die es zu bew\u00e4ltigen gilt und die sich ge\u00e4ndert haben.<\/p>\n<p>Nehmen wir das Beispiel Felix Magath. Er ist mit Wolfsburg in der vergangenen Saison Deutscher Fussballmeister geworden und ist dann danach zu Schalke geweschselt. Das war mehr als klug. Er wusste, dass er diesen Erfolg nie wiederholen kann. Der Anspruch in Wolfsburg ist gestiegen. Die Spieler sind nicht mehr so unbedingt erfolgshungrig wie in der letzen Saison. Die gegnerischen Mannschaften stellen sich anders auf den Meister ein etc. Ich bin mir auch relativ sicher, dass Magath im Falle der Meisterschaft f\u00fcr Schalke, den Verein am Ende der Saison verlassen w\u00fcrde. Der Grund w\u00e4re der gleiche wie oben dargestellt. Es muss sich aus meiner Sicht auch erst beweisen, ob es die Methoden und die Art und Weise Magaths erlauben, Erfolge wiederholbar werden zu lassen. Dass er eine erfolgshungrige Mannschaft aufbauen kann, hat er bewiesen. Bei dem Bewahren von Erfolg habe ich meine Zweifel. Das hat man zum Beispiel im dritten Jahr bei Bayern M\u00fcnchen gesehen. In den ersten beiden Jahren hat er mit der Mannschaft das Double geholt (Meisterschaft und Pokal). Dann war die Mannschaft &#8220;satt&#8221; und die &#8220;Schleifermethoden&#8221; haben nicht mehr gezogen.<\/p>\n<p>Ein letztes Beispiel. F\u00fcr Aufsteiger in die erste Fussball-Bundesliga ist das zweite Jahr meistens viel schwieriger als das erste. Die Mannschaften werden nicht mehr so untersch\u00e4tzt wie noch im ersten Jahr. Etliche weitere Beispiele finden Sie sicherlich auch.<\/p>\n<p>Was haben die aufgef\u00fchrten Beispiele alle gemeinsam? Warum kann man diese Ph\u00e4nomene immer wieder beobachten? Methoden und Arbeitsweisen m\u00fcssen ge\u00e4ndert werden, obwohl diese in der nahen Vergangenheit Erfolge gebracht haben. Das Erkennen dieser Notwendigkeit und das Umsetzen unterscheidet sehr gute F\u00fchrungskr\u00e4fte von weniger guten. Dieser Fakt l\u00e4sst den jahrelangen Erfolg von Bayern M\u00fcnchen und die damit verbundene Leistung der F\u00fchrungscrew noch einmal zus\u00e4tzlich in einem ganz anderen Licht erscheinen.<\/p>\n<p>Ich unterscheide zwei verschiedene Ebenen, die Makro- und die Mikroebene. Auf der Makroebene m\u00f6chte man Stabilit\u00e4t. In den Beispielen oben ist das die erfolgreiche Mannschaft. Diese Stabilit\u00e4t erreicht man aber nur durch Instabilit\u00e4ten auf der Mikroebene. Das sind Methoden, Arbeitsweisen etc. Stabilit\u00e4ten auf der Mikroebene w\u00fcrde den Tod bedeuten, denn Organisationen, Unternehmen etc. sind dissipative Systeme. Das bedeutet sie verbrauchen Energie. Dieser Fakt kann zu keinem statischen Gleichgewicht f\u00fchren, allenfalls zu einem so genannten Fliessgleichgewicht. Diese Erkenntnis hat auch einen enormen Einfluss auf die Bewertung der Einsatzm\u00f6glichkeiten von &#8220;Best Practice&#8221;. Dieses Thema er\u00f6rtere ich detailliert in meinem kommenden Artikel <a href=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Best-Practice-ist-das-Ergebnis-verzweifelter-Trivialisierung.pdf\">Best Practice ist das Ergebnis verzweifelter Trivialisierung<\/a>.<\/p>\n<span id=\"post-ratings-177\" class=\"post-ratings\" data-nonce=\"eb42db39fb\"><img decoding=\"async\" id=\"rating_177_1\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"1 Star\" title=\"1 Star\" onmouseover=\"current_rating(177, 1, '1 Star');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_177_2\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"2 Stars\" title=\"2 Stars\" onmouseover=\"current_rating(177, 2, '2 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_177_3\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"3 Stars\" title=\"3 Stars\" onmouseover=\"current_rating(177, 3, '3 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_177_4\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"4 Stars\" title=\"4 Stars\" onmouseover=\"current_rating(177, 4, '4 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_177_5\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"5 Stars\" title=\"5 Stars\" onmouseover=\"current_rating(177, 5, '5 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/> (<strong>1<\/strong> Bewertung(en), Durchschnitt: <strong>5.00<\/strong> von 5)<br \/><span class=\"post-ratings-text\" id=\"ratings_177_text\"><\/span><\/span><span id=\"post-ratings-177-loading\" class=\"post-ratings-loading\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/loading.gif\" width=\"16\" height=\"16\" class=\"post-ratings-image\" \/>Loading...<\/span>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00f6rt sich paradox an, ist aber einleuchtend wenn man sich Beispiele zu der Thematik anschaut. 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