{"id":1108,"date":"2012-02-17T07:35:25","date_gmt":"2012-02-17T06:35:25","guid":{"rendered":"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=1108"},"modified":"2012-11-28T07:11:36","modified_gmt":"2012-11-28T06:11:36","slug":"welche-bedeutung-hat-die-wahrnehmung-fur-business-intelligence","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=1108","title":{"rendered":"Welche Bedeutung hat die Wahrnehmungsf\u00e4higkeit der Menschen f\u00fcr Business Intelligence?"},"content":{"rendered":"<p>Business Intelligence (BI) wird leider, und ich werde nicht m\u00fcde das immer wieder gebetsm\u00fchlenartig zu wiederholen, technokratisch dargestellt und empfunden. Das ist genau der Grund f\u00fcr das Nichtaussch\u00f6pfen der Potentiale vieler BI Projekte, und das ist noch positiv ausgedr\u00fcckt. Dieser Fakt wurde oft analysiert aber leider nicht operationalisiert. Ich m\u00f6chte mit diesem Post einen weiteren Ansto\u00df f\u00fcr eine ganzheitlichere Sichtweise liefern, weg von einem alleinigen Fokus auf Technik und Software hin zu einem integrierten Fokus, der Technik und Software einschlie\u00dft.<\/p>\n<p>In meinem Post <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=663\">Der Business Intelligence Wirkkreis<\/a> habe ich die ganzheitliche Sicht bzgl. Business Intelligence reflektiert. In der Zwischenzeit habe ich eine f\u00fcr mich handhabbare Definition von BI gefunden.<\/p>\n<blockquote><p>Unternehmensf\u00fchrung bedeutet unter anderem Entscheidungen zu treffen. Basis f\u00fcr Entscheidungen sind Informationen, die aus Daten gewonnen werden. Die Beschaffung und Verwaltung von Daten als auch die Transformation der Daten zu Information sowie die Darstellung dieser ist Kernaufgabe von Business Intelligence.<\/p><\/blockquote>\n<p>Implizit ist das Thema Wahrnehmung der Umwelt in dieser Definition vorhanden, denn die Beschaffung von Daten, die letztendlich zu Informationen transformiert werden, ist selbstredend abh\u00e4ngig von der Entscheidung, welche Daten wichtig sind. Das geht nur in einer Interaktion mit der Umwelt. \u00c4hnliches kann man von der Transformation der Daten zu Informationen sagen. Ganz eindeutig wird aber der Einfluss von Wahrnehmung f\u00fcr Business Intelligence in der Darstellung des BI Wirkkreises, die Sie im oben aufgef\u00fchrten Post &#8220;Der Business Intelligence Wirkkreis&#8221; einsehen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Es existiert ein Spannungsfeld, in dem wir uns bewegen, wenn wir uns dem Thema Wahrnehmung und der Bedeutung f\u00fcr Business Intelligence ann\u00e4hern. Dieses Spannungsfeld m\u00f6chte ich folgend malen. Als Basis daf\u00fcr m\u00f6chte ich die folgende Abbildung nehmen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Wahrnehmung-der-Umwelt_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Wahrnehmung-der-Umwelt_1.jpg\" alt=\"\" title=\"Wahrnehmung der Umwelt_1\" width=\"402\" height=\"356\" class=\"alignnone size-full wp-image-1109\" srcset=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Wahrnehmung-der-Umwelt_1.jpg 402w, https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Wahrnehmung-der-Umwelt_1-300x265.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 402px) 100vw, 402px\" \/><\/a> <\/p>\n<p><strong>Reduktion und Separierung ist wichtig f\u00fcr das Wahrnehmen<\/strong><\/p>\n<p>Die Menschen stehen in einem st\u00e4ndigen Wechselspiel zwischen Wahrnehmen und Handeln, oder wie <strong><em>Gotthard G\u00fcnther<\/em><\/strong> es in seinem gleichnamigen Artikel ausdr\u00fcckt, zwischen <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Erkennen-und-Wollen.pdf\">Erkennen und Wollen<\/a>. An der obigen Abbildung ist ersichtlich, dass wir das &#8220;Ding an sich&#8221;, um <strong><em>Immanuel Kant<\/em><\/strong> zu bem\u00fchen, nicht wahrnehmen k\u00f6nnen. Wir erzeugen unsere eigenen Modelle, in die wir die Wahrnehmungsinhalte der Umwelt projezieren. Diese Modelle sind aber reduziert und separiert. Es geht gar nicht anders. Durch diese Modelle absorbieren wir unsere Unsicherheit, was uns ein Handeln \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht. W\u00e4re dies nicht der Fall, w\u00fcrden wir in eine Handlungsstarre verfallen. In dem Moment wo wir entscheiden, beziehen wir uns auf einen Snapshot der wahrgenommenen Umwelt. Die Welt hat sich inzwischen schon weiter entwickelt. Basis f\u00fcr Entscheidungen sind also stets vergangene Zust\u00e4nde der Umwelt, die wir in unsere mentalen Modelle transformiert haben. <\/p>\n<p>Menschen haben den Drang zu unterscheiden und zu separieren, um etwas handhabbarer zu machen, oft aber auch um Verantwortlichkeiten klar abzugrenzen. Ich m\u00f6chte nun noch zwei Beispiele anbringen, die veranschaulichen sollen, dass es oft essentiell sein kann, das Separieren zu unterlassen. Das erste Beispiel befasst sich mit, na klar, Business Intelligence, das zweite mit Integrationsmanagement im Rahmen von gro\u00dfen Projekten oder Programmen.<\/p>\n<p>Kommen wir zum ersten Beispiel. Business Intelligence ist in Abgrenzung zum operativen Reporting entstanden. Man war damals der Auffassung, dass es wichtig ist, zwischen einem operativen und einem dispositiven Reporting zu unterscheiden. Das dispositive Reporting fiel dann in das Aufgabengebiet von BI. Die folgende Auflistung stellt beide Arten von Reporting gegen\u00fcber.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Operatives-vs-Dispositives-Reporting.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Operatives-vs-Dispositives-Reporting.jpg\" alt=\"\" title=\"Operatives vs Dispositives Reporting\" width=\"788\" height=\"160\" class=\"alignnone size-full wp-image-1112\" \/><\/a><\/p>\n<p>Diese Unterscheidung ist aus meiner Sicht l\u00e4ngst \u00fcberholt. F\u00fcr Entscheidungen, die tagt\u00e4glich und in immer frequentierteren Abst\u00e4nden anfallen, macht diese Separierung keinen Sinn mehr. Hier m\u00f6chte ich ein Analogon aus der Praxis bem\u00fchen. F\u00fcr den Umgang mit einer Glasscheibe ist es unerl\u00e4sslich zu erkennen, dass die Glasscheibe durchsichtig ist. Diese Eigenschaft kann man direkt am Gegenstand Glasscheibe wahrnehmen und kann damit dem operativen Reporting entnommen werden. Genauso wichtig ist aber die Eigenschaft der Zerbrechlichkeit. Diese Eigenschaft kann man nicht direkt am Gegenstand Glasscheibe wahrnehmen und kann damit dem dispositiven Reporting entnommen werden. Nichts anderes hei\u00dft n\u00e4mlich dispositiv, also Zust\u00e4nde oder Eigenschaften von Objekten, die nicht direkt am Objekt abzulesen sind. Bezogen auf Unternehmen ist es also absolut unerl\u00e4sslich, sich auch auf dispositive Eigenschaften zu beziehen, wie beispielsweise das Kaufverhalten der Kunden.       <\/p>\n<p>Nun zum zweiten Beispiel. In gro\u00dfen Projekten wird h\u00e4ufig ein zus\u00e4tzliches Team institutionalisiert, das Integrationsteam. Aufgabe dieses Teams ist es Integration zwischen allen anderen Teams herzustellen. Je mehr Teile man aber hat, umso sch\u00e4dlicher ist dies f\u00fcr die Integration, da mehr Schnittstellen entstehen. Mit der Installation eines Integrationsteam hat man nun aber ein weiteres Teil. Dies erh\u00e4rtet also erst die Argumente f\u00fcr die Notwendigkeit eines Integrationsteams. Konkret hei\u00dft das wohl, dass das Integrationsteam an sich die Begr\u00fcndung f\u00fcr sich selbst liefert. Jedem ist bewusst, dass eigentlich JEDER IM TEAM verantwortlich f\u00fcr Integration ist, aber im Eventualfall kann man sich ja auf das Integrationsteam berufen. Das Team tr\u00e4gt ja nicht umsonst diesen Namen und man kann sich dann wieder auf seinen abgesteckten Bereich zur\u00fcck ziehen. Das Installieren eines Integrationsteams ist vergleichbar, als wenn der Verteidiger beim Fu\u00dfball eine zentrale Instanz fragen m\u00fcsste, ob er jetzt ein Tor schie\u00dfen soll oder darf. Seine eigentliche Aufgabe ist es ja Tore zu verhindern und nicht zu schie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Reduktion und Separierung ist hinderlich f\u00fcr das Wahrnehmen<\/strong><\/p>\n<p>Mit den beiden letzt genannten Beispielen habe ich bereits angedeutet, dass Reduktion und Separierung nicht nur notwendigen Charakter besitzen, sondern auch \u00fcberfl\u00fcssigen und damit hinderlichen Charakter. Das m\u00f6chte ich nun n\u00e4her erl\u00e4utern. Grunds\u00e4tzlich kann man Wahrnehmung unterscheiden in beobachtbare und nicht beobachtbare Ph\u00e4nomene. Kommen wir zu nicht beobachtbaren Ph\u00e4nomenen.<\/p>\n<p>Immanual Kant hat in seiner <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Kritik-reinen-Vernunft-Vollst%C3%A4ndige-verbesserten\/dp\/3866474083\/ref=sr_1_1?s=books&#038;ie=UTF8&#038;qid=1329381109&#038;sr=1-1\">Kritik der reinen Vernunft<\/a> bereits ausgef\u00fchrt, dass das &#8220;Ding an sich&#8221; f\u00fcr uns Menschen nicht wahrnehmbar ist. Es gibt eben nicht beobachtbare Ph\u00e4nomene. Damit m\u00fcssen wir uns abfinden. Beispiele w\u00e4ren die Kundenzufriedenheit oder die Mitarbeitermotivation. Beides k\u00f6nnen Sie niemals direkt wahrnehmen. Wir k\u00f6nnen nur Symptome und Wirkungen beobachten, die wir darauf zur\u00fcckf\u00fchren. Unbeobachtbare Ph\u00e4nomene sind so genannte theoretische Entit\u00e4ten. Ein Beispiel, das hier ebenfalls gut passt, ist das rationale K\u00e4uferverhalten, welches ebenfalls eine theoretische Entit\u00e4t ist. Diese ist aber h\u00e4ufig Basis f\u00fcr Entscheidungen in Unternehmen. Wir entscheiden aber in diesen F\u00e4llen nicht auf Grund eines Faktums, weil dieses gar nicht erkennbar ist, sondern auf Basis von Symptomen und Wirkungen. Das kann die Entscheidungen kontr\u00e4r zu den eigentlich gewollten Zwecken und Zielen werden lassen. Ganz besonders noch dadurch verst\u00e4rkt, dass man hier einem Zirkelschluss unterlegen ist. In diesem Fall des rationalen K\u00e4uferverhaltens haben wir Menschen die Spielregeln der Wirtschaft bestimmt. Die Akteure verhalten sich nun entsprechend dieser Spielregeln, was wir als Bekr\u00e4ftigung f\u00fcr die Richtigkeit der Spielregeln anerkennen. Wir wundern uns ja auch nicht, wenn ein Fu\u00dfballspiel nach 90 Minuten plus Nachspielzeit vom Schiedsrichter abgepfiffen wird, oder? Grotesk ist aber, dass die Best\u00e4tigung der Spielregel auch dann noch wahrgenommen und als &#8220;richtig&#8221; erkannt wird, wenn diese von den Akteuren nicht eingehalten wird. Das passiert n\u00e4mlich h\u00e4ufig in der Wirtschaft. Wir Menschen verhalten uns eben nicht vollst\u00e4ndig rational wie ein Homo Oeconomicus. Trotzdem werden nur die Symptome und Wirkungen wahrgenommen, die die einmal definierte Spielregel best\u00e4tigen. Auf dieser Basis werden dann Entscheidungen getroffen und man wundert sich h\u00e4ufig \u00fcber die Konsequenzen.   <\/p>\n<p>Kommen wir nun zu den beobachtbaren Ph\u00e4nomenen. Glaubt man nun, dass auf Grund der Beobachtbarkeit der Ph\u00e4nomene alles paletti ist, befindet man sich auf einem Irrpfad. Dinge der Umwelt existieren n\u00e4mlich nicht unabh\u00e4ngig von einem Beobachter, da ein Beobachter diese Dinge erst wahrnehmen muss. Und eben unsere Sinne k\u00f6nnen uns so manches mal hinters Licht f\u00fchren, was folgende <a href=\"http:\/\/philolex.de\/phbuin.htm#phbu01b\">Beispiele sehr gut belegen<\/a>. Nun ist es mit dem Wahrnehmen an sich alleine nicht getan. Wir m\u00fcssen die wahrgenommenen Signale zu Information verarbeiten. Das tun wir im Rahmen unserer Denkprozesse, in dem wir Modelle, Muster und kausale Zusammenh\u00e4nge bilden, die wir dann in Worte und Begriffe fassen k\u00f6nnen. Aber auch der Verstand kann uns in die Irre f\u00fchren. Details dazu finde Sie <a href=\"http:\/\/philolex.de\/phbuin.htm#phbu01c\">hier<\/a>. <\/p>\n<p>Wie wir gesehen haben ist also Reduktion und Separierung auf der einen Seite \u00fcberhaupt erst die Basis f\u00fcr unsere Wahrnehmungsprozesse. Auf der anderen Seite hindert uns aber genau diese Reduktion und Separierung daran unsere Umwelt &#8220;richtig&#8221; wahrzunehmen. Das ist ein Spannungsfeld, welches wir niemals l\u00f6sen werden. Wir k\u00f6nnen es aber lockern. <\/p>\n<p><strong>Lockerung des Spannungsfeldes zwischen Reduktion\/Separierung und Wahrnehmung<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Wahrnehmung-der-Umwelt_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Wahrnehmung-der-Umwelt_2.jpg\" alt=\"\" title=\"Wahrnehmung der Umwelt_2\" width=\"434\" height=\"352\" class=\"alignnone size-full wp-image-1117\" srcset=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Wahrnehmung-der-Umwelt_2.jpg 434w, https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2012\/02\/Wahrnehmung-der-Umwelt_2-300x243.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 434px) 100vw, 434px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Herausforderungen f\u00fcr Business Intelligence bzgl. des Erkennens und Messens der Gesch\u00e4ftsergebnisse kann man sehr sch\u00f6n an den Erkenntnissen von <strong><em>Gordon Pask<\/em><\/strong>, die er in seinem Buch &#8220;An Approach to Cybernetics&#8221; darlegt, ableiten. Pask analysiert in seinem Buch nicht, wie viele andere Kybernetiker vor ihm, Systeme an sich und wie diese gesteuert und geregelt werden k\u00f6nnen. Er geht ein paar Schritte zur\u00fcck und stellt sich die Frage, wie ein Beobachter \u00fcberhaupt ein System erkennt und welche Herausforderungen er dabei meistern muss. In diesem Falle w\u00e4re der Beobachter der Unternehmenslenker oder das Top-Management eines Unternehmens. Das System w\u00e4re hier im Sinne Pasks das Konglomerat und Zusammenspiel aller Variablen und Beziehungen, bestehend aus dem eigenen Unternehmen (Mitarbeiter, Prozesse, Produkte, &#8230;), Kunden, Wettbewerber und Lieferanten. Entscheidend f\u00fcr das Wahrnehmen, Beobachten und Beschreiben des Systems ist, welche Variablen zu Grunde gelegt werden, um einen M\u00f6glichkeitsraum aller Verhaltensvarianten des Systems aufzuspannen, wissend das es unm\u00f6glich ist, alle Variablen \u00fcberhaupt in Betracht zu ziehen. Nicht nur weil es uns aufgrund unserer beschr\u00e4nkten Wahrnehmungsf\u00e4higkeit verwehrt bleibt, das hatten wir ja schon, sondern auch weil die Menge &#8220;alle Variablen&#8221; f\u00fcr uns unbestimmt ist und bleibt. Die Auswahl der Variablen unterliegt also einer Unsicherheit, die abh\u00e4ngig ist vom Ziel, die der Beobachter, in diesem Fall der Unternehmensleitung, erreichen m\u00f6chte. Konzentriert sich die Unternehmensleitung eher auf die Kunden, wird man sich auch auf Variablen konzentrieren, die eher die Kunden reflektieren. <\/p>\n<p>Das bedeutet also, dass das Wahrnehmen der Erreichung der Ziele, die wiederum Einfluss auf zu definierende Aktivit\u00e4ten haben, die dann wiederum einen Einfluss auf die Ziellerreichung haben, die dann wieder wahrgenommen werden m\u00fcssen, &#8230; entscheidend ist vom Wissens- und Erkenntnisstand der Unternehmensleitung. Es ist also nicht nur ein zirkul\u00e4rer Prozess, sondern auch im h\u00f6chsten Ma\u00dfe abh\u00e4ngig von der Unternehmensleitung an sich. Erschwerend kommt auch noch hinzu, dass selbst die Ziele, ein Unternehmen hat ja in der Regel nicht nur genau ein einziges, untereinander in Konkurrenz treten. Diese Konkurrenz ist abh\u00e4ngig von Variablen des Systems. Da diese nicht exakt wahrgenommen werden k\u00f6nnen, aber das hatten wir ja schon, sind selbst die Ziele unscharf und m\u00fcssen deshalb regelm\u00e4\u00dfig angepasst werden. Pask nennt dies &#8220;Purposiveness&#8221;, also Zweckhaftigkeit.<\/p>\n<p>Zieht man die Bedeutung der Wahrnehmungsf\u00e4higkeit, die wir Menschen besitzen, in die Betrachtung, ist es aus meiner Sicht schwer verst\u00e4ndlich, warum genau diese Aspekte aus den herk\u00f6mmlichen Definitionen von Business Intelligence und damit nat\u00fcrlich auch aus den Methoden komplett ausgeschlossen sind. Wundern wir uns da noch \u00fcber die m\u00e4\u00dfigen Erfolge von BI Initiativen? Es gilt also Beschr\u00e4nkungen der Wahrnehmung in das F\u00fchren von Unternehmen zu integrieren, um genau diese dann kleiner werden zu lassen und damit stetig besser zu werden. Man er\u00f6ffnet damit quasi den Kreislauf des Lernens, der, wie das Wort &#8220;Kreislauf&#8221; schon sagt, niemals endet.<\/p>\n<span id=\"post-ratings-1108\" class=\"post-ratings\" data-nonce=\"24e82c6367\"><img decoding=\"async\" id=\"rating_1108_1\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"1 Star\" title=\"1 Star\" onmouseover=\"current_rating(1108, 1, '1 Star');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_1108_2\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"2 Stars\" title=\"2 Stars\" onmouseover=\"current_rating(1108, 2, '2 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_1108_3\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"3 Stars\" title=\"3 Stars\" onmouseover=\"current_rating(1108, 3, '3 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_1108_4\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"4 Stars\" title=\"4 Stars\" onmouseover=\"current_rating(1108, 4, '4 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_1108_5\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"5 Stars\" title=\"5 Stars\" onmouseover=\"current_rating(1108, 5, '5 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/> (<strong>1<\/strong> Bewertung(en), Durchschnitt: <strong>5.00<\/strong> von 5)<br \/><span class=\"post-ratings-text\" id=\"ratings_1108_text\"><\/span><\/span><span id=\"post-ratings-1108-loading\" class=\"post-ratings-loading\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/loading.gif\" width=\"16\" height=\"16\" class=\"post-ratings-image\" \/>Loading...<\/span>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Business Intelligence (BI) wird leider, und ich werde nicht m\u00fcde das immer wieder gebetsm\u00fchlenartig zu wiederholen, technokratisch dargestellt und empfunden. 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