{"id":1079,"date":"2012-02-14T17:03:47","date_gmt":"2012-02-14T16:03:47","guid":{"rendered":"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=1079"},"modified":"2012-11-28T07:12:03","modified_gmt":"2012-11-28T06:12:03","slug":"dialog-zu-den-themen-komplexitat-entropie-nichtwissen-und-ihre-auswirkungen-auf-ethik-und-entscheidungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=1079","title":{"rendered":"Dialog zu den Themen Komplexit\u00e4t, Entropie, (Nicht)Wissen und ihre Auswirkungen auf Ethik und Entscheidungen"},"content":{"rendered":"<p>Im Post <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=1046\">Muss man einen Wettlauf mit der Komplexit\u00e4t eingehen?<\/a> habe ich bereits \u00fcber den Zusammenhang zwischen Komplexit\u00e4t und Entropie und die Auswirkungen auf das F\u00fchren von Unternehmen berichtet. Die Ideen im Vorfeld zu diesem Post waren Ankerpunkt einer Diskussion, die ich mit <strong><em>Daniel Juling<\/em><\/strong> gef\u00fchrt habe, die ich hier posten m\u00f6chte. <\/p>\n<p>Vorweg ein paar Worte zu Daniel. Der Nick von Daniel Juling ist <a href=\"http:\/\/twitter.com\/Schnittmenge\">Schnittmenge<\/a>. Der studierte Maschinenbauer veranstaltet einmal im Monat ein <a href=\"http:\/\/de.consenser.org\/philosophisches_cafe\">virtuelles [Philosophisches Caf\u00e9]<\/a>. Denn Schnittmenge liebt es, wenn Fachexperten aus verschiedenen Bereichen \u00fcber ein Thema diskutieren. Es ist die Quelle f\u00fcr Irritationen, die verarbeitet geh\u00f6ren. Es ist die Quelle f\u00fcr Lernen und neue Ideen. Es ist die Quelle, die immer wieder aufzeigt, wie wenig man eigentlich wei\u00df. Genau das interessiert ihn am meisten: Wie managt man <a href=\"http:\/\/www.nichtwissen.com\/\">NICHTWISSEN<\/a>. <\/p>\n<p>Nun zum, wie ich finde, \u00fcberaus spannenden Dialog.<\/p>\n<p><strong>Conny Dethloff<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Hallo Daniel,<\/p>\n<p>Komplexit\u00e4t, Wissen, Nichtwissen, Entropie. Gibt es zwischen diesen Themen einen Zusammenhang? Ich denke ja, er konvergiert im Thema Ethik und Entscheidungen. Hier meine Gedanken dazu.<\/p>\n<p>Ich lese gerade einige Arbeiten von Heinz von Foerster. Darin geht es ja immer wieder um prinzipiell unentscheidbare Fragestellungen und der Feststellung, dass nur diese Fragestellungen von uns \u00fcberhaupt entschieden werden k\u00f6nnen. Bei entscheidbaren Fragestellungen existieren bereits Spielregeln, die von uns Menschen festgelegt wurden. Eine Entscheidung ist deshalb nicht mehr notwendig. Ein Beispiel daf\u00fcr w\u00e4ren die Rechenoperationen mit Zahlen. 1+1 kann von uns nicht entschieden werden. Die Spielregeln der Mathematik sind von uns bestimmt. Bez\u00fcglich dieser Regeln ist 1+1 gleich 2. <\/p>\n<p>Hier zieht von Foerster auch die Unterscheidung zwischen Moral und Ethik. Moral bezieht sich stets auf die Anderen. S\u00e4tze wie &#8220;Du sollst nicht t\u00f6ten&#8221; oder &#8220;Du darfst nicht stehlen&#8221; sind prominente Beispiele daf\u00fcr. Hier bestehen also Spielregeln, die von Menschen aufgestellt wurden. Ethik ist das Gegenst\u00fcck zur Moral. Ethik bezieht sich immer auf einen selber. Hier bestehen keine Spielregeln. Im Rahmen von Entscheidungen hat man es also stets mit Ethik zu tun, niemals mit Moral. \u00dcber Ethik kann man auch nur implizit sprechen, da man stets etwas \u00fcber sich und seine Handlungen aussagt.<\/p>\n<p>Nun der Bezug zum Wissen\/ Nichtwissen. Das ist meine Spiegelung. Immer dann und nur dann, wenn wir Spielregeln bereits festgelegt und definiert haben, kann man auch von diesen wissen. Wenn wir also wissen, kann man nicht mehr entscheiden, da es sich dann um entscheidbare Fragestellungen handelt. Dann hat man es mit Moral zu tun. Also nur im Falle von Nichtwissen sollte man sich \u00fcber Ethik Gedanken machen, weil es nur dann Sinn macht. Deshalb kann man \u00fcber Ethik auch nur implizit reden. Man kann es ja nicht wissen.<\/p>\n<p>Nun der Bezug zur Komplexit\u00e4t\/ Entropie. Sind Spielregeln festgelegt, sind die M\u00f6glichkeiten des Handelns eingeschr\u00e4nkt, damit also auch die Entropie und die Komplexit\u00e4t gering. Also auch hier, nur im Falle von Fragestellungen hoher Komplexit\u00e4t, haben wir es mit ethischen Fragestellungen zu tun. Fragestellungen, die nicht komplex sind, k\u00f6nnen von uns nicht entschieden werden, da sie bereits entschieden sind. <\/p>\n<p>In dem Moment wo wir versuchen Wissen aufzubauen, verringern wir die M\u00f6glichkeit entscheiden zu k\u00f6nnen, da dann ja schon alles entschieden ist. Mit dem Aufbau von Wissen legen wir Spielregeln fest. Und genau das ist die Aufgabe von Managern und F\u00fchrungskr\u00e4ften in Unternehmen. Ihre Daseinsberechtigung ist, unentscheidbare Fragestellungen zu entscheiden. Ihre Daseinsberechtigung ist, Entscheidungen zu treffen. Nur leider ziehen sie sich viel zu oft auf entscheidbare Fragestellungen zur\u00fcck und merken dabei nicht, dass sie daf\u00fcr nicht ben\u00f6tigt werden. Sie schaufeln sich quasi ihr eigenes Grab. <\/p>\n<p>Beste Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\nConny<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Daniel Juling<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Hallo Conny,<\/p>\n<p>abenteuerliche Gedankeng\u00e4nge. Hier meine Anmerkungen.<\/p>\n<p>zu (Zitat Conny)<\/p>\n<blockquote><p>Ich lese gerade einige Arbeiten von Heinz von Foerster. Darin geht es ja immer wieder um prinzipiell unentscheidbare Fragestellungen und der Feststellung, dass nur diese Fragestellungen von uns \u00fcberhaupt entschieden werden k\u00f6nnen. Bei entscheidbaren Fragestellungen existieren bereits Spielregeln, die von uns Menschen festgelegt wurden. Ein Beispiel daf\u00fcr w\u00e4ren die Rechenoperationen mit Zahlen. 1+1 kann von uns nicht entschieden werden. Die Spielregeln der Mathematik sind von uns bestimmt. Bzgl. dieser Regeln ist 1+1 gleich 2.<\/p><\/blockquote>\n<p>Daf\u00fcr braucht man nicht Foerster lesen. Das kann man auch mit dem Wortpaar Induktion &#8211; Deduktion erkl\u00e4ren => <a href=\"http:\/\/de.consenser.org\/node\/2059\">http:\/\/de.consenser.org\/node\/2059<\/a><\/p>\n<p>zu (Zitat Conny)<\/p>\n<blockquote><p>Hier zieht von Foerster auch die Unterscheidung zwischen Moral und Ethik. Moral bezieht sich stets auf die Anderen. S\u00e4tze wie &#8220;Du sollst nicht t\u00f6ten&#8221; oder &#8220;Du darfst nicht stehlen&#8221; sind prominente Beispiele daf\u00fcr. Hier bestehen also Spielregeln, die von Menschen aufgestellt wurden. Ethik ist das Gegenst\u00fcck zur Moral. Ethik bezieht sich immer auf einen selber. Hier bestehen keine Spielregeln. Im Rahmen von Entscheidungen hat man es also stets mit Ethik zu tun, niemals mit Moral.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich kann mich entscheiden den anderen zu achten oder missachten. Das ist der Code von Moral.<\/p>\n<p>zu (Zitat Conny)<\/p>\n<blockquote><p>Nun der Bezug zum Wissen\/ Nichtwissen. Das ist meine Spiegelung. Immer dann und nur dann, wenn wir Spielregeln bereits festgelegt und definiert haben, kann man auch von diesen wissen. Wenn wir also wissen, kann man nicht mehr entscheiden, da es sich dann um entscheidbare Fragestellungen handelt.<\/p><\/blockquote>\n<p>Erinnerst Du Dich ans [Philosophische Caf\u00e9]? Es bestand Konsens in der Wette ohne zu wissen, wie die Wette ausgeht. Dein Gedankengang mag auf Trivialmaschinen anwendbar zu sein. Das Handeln nach Spielregeln kann weiterhin komplex sein. Anderes Beispiel: Schwarmintelligenz entstehen indem die Agenten wissen nach welchen einfachen Regeln handeln sollen, doch kennen sie nicht das Ergebnis als Schwarm.<\/p>\n<p>zu (Zitat Conny)<\/p>\n<blockquote><p>Nun der Bezug zur Komplexit\u00e4t\/ Entropie. Sind Spielregeln festgelegt, sind die M\u00f6glichkeiten des Handelns eingeschr\u00e4nkt, damit also auch die Entropie und die Komplexit\u00e4t gering. Also auch hier, nur im Falle von Fragestellungen hoher Komplexit\u00e4t, haben wir es mit ethischen Fragestellungen zu tun. Fragestellungen, die nicht komplex sind, k\u00f6nnen von uns nicht entschieden werden, da sie entscheidbar sind.<\/p><\/blockquote>\n<p>Gef\u00e4hrliche Mischung. W\u00e4re die Verwendung der Unterscheidung zwischen determinierten und komplexen Situationen unverf\u00e4nglicher?<\/p>\n<p>zu (Zitat Conny)<\/p>\n<blockquote><p>In dem Moment wo wir versuchen Wissen aufzubauen, verringern wir die M\u00f6glichkeit entscheiden zu k\u00f6nnen, da dann ja schon alles entschieden ist. Mit dem Aufbau von Wissen legen wir Spielregeln fest. Und genau das ist die Aufgabe von Managern und F\u00fchrungskr\u00e4ften in Unternehmen. Ihre Daseinsberechtigung ist, unentscheidbare Fragestellungen zu entscheiden. Ihre Daseinsberechtigung ist, Entscheidungen zu treffen. Nur leider ziehen sie sich viel zu oft auf entscheidbare Fragestellungen zur\u00fcck und merken dabei nicht, dass sie daf\u00fcr nicht ben\u00f6tigt werden. Sie schaufeln sich quasi ihr eigenes Grab.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich kann Dir folgen, sehe es aber anders \ud83d\ude09 Der Fu\u00dfballmanager Trainer, versucht innerhalb der zul\u00e4ssigen Spielregeln, die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit sein Team gewinnt. Doch ein Unternehmer kann neue Spielregeln schaffen oder im Kontext bestehender Spielregeln entscheiden. Beides kann erfolgreich sein und beides kann ins Grab f\u00fchren. Was wann geschieht wei\u00df man im Voraus leider nicht genau \ud83d\ude09 Doch finde ich es eine spannende Aufgabe neue und &#8220;bessere&#8221; Spielregeln zu schaffen, die die kollektiven Intelligenz eines Unternehmens vergr\u00f6\u00dfert. So wie wir es gerade mit Marinas Betriebssystem versuchen => <a href=\"http:\/\/de.consenser.org\/node\/2504\">http:\/\/de.consenser.org\/node\/2504<\/a><\/p>\n<p>Saludos,<br \/>\nDaniel<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Conny Dethloff<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Hallo Daniel,<\/p>\n<p>wow. Da habe ich ja etwas angezettelt. \ud83d\ude42 Ich m\u00f6chte kurz auf Deine Anmerkungen reagieren.<\/p>\n<p>1. Ethik vs. Moral.<br \/>\nOb ich jemanden achte oder missachte, ist eine Frage von Moral. Es wurde die Spielregel festgelegt: &#8220;Du sollst Deine Mitmenschen achten&#8221;. Ich habe hier nicht wirklich die freie Entscheidung, dass nicht zu tun, da ich im Falle, wo ich es nicht tue, mit einer &#8220;Bestrafung&#8221; rechnen muss.<br \/>\nVon Foerster gibt sinngem\u00e4\u00df ein gutes Beispiel in der Unterscheidung zwischen Ethik und Moral: Man lernt eine Frau kennen und bereitet ihr in den ersten Tagen stets Fr\u00fchst\u00fcck. Das macht man aus freien St\u00fccken. Es ist meine Entscheidung, da es daf\u00fcr keine Spielregel gibt. Das ist Ethik. Dann macht man es nicht mehr. Die Frau hinterfragt immer wieder. Man tut es dann wieder, nicht ganz aus freien St\u00fccken, da man die Nachfragen der Frau nicht mehr h\u00f6ren kann. Hier hat sich in der Situation eine Spielregel entwickelt. Man entscheidet nicht mehr ganz aus freien St\u00fccken. Man handelt aus moralischen Gesichtspunkten.<\/p>\n<p>2.<br \/>\nBei Wissen gibt es keine Entscheidungsm\u00f6glichkeit, da man es mit entscheidbaren Fragestellungen zu tun hat<br \/>\nWissen ist stets etwas Subjektives. In dem jeweiligen Moment glauben wir daran. Wir glauben daran, weil wir uns auf die jeweils definierten Spielregeln st\u00fctzen. \u00c4ndern diese sich, wird dieses spezielle Wissen obsolet. Vor Kopernikus haben auch &#8220;fast&#8221; alle Menschen geglaubt, dass die Sonne sich um die Erde dreht. Das war auch Wissen mit den damaligen Spielregeln. Wenn ich also Spielregeln anerkenne, agiere ich dementsprechend. Dann haben gewisse Herren entschieden, nicht mehr an die Spielregeln zu glauben. Das war in dem Sinne eine Entscheidung. <\/p>\n<p>3. Manager\/ Trainer<br \/>\nEntscheiden bedeutet Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Wenn ich mich auf Spielregeln verlasse, schiebe ich Verantwortung auf die Spielregeln. Es ist dann keine Entscheidung mehr. Das passiert doch im Management von Unternehmen viel zu oft. Manager sagen, sie k\u00f6nnen nicht entscheiden, da sie noch mehr Information ben\u00f6tigen, um die Spielregeln spielen zu k\u00f6nnen. Dann ben\u00f6tigen wir die Manager nicht mehr, da sie nicht mehr entscheiden wollen, was aber ihre ureigenste Aufgabe ist. Das bedeutet es auch mit dem Beispiel Deines Trainers. Der Trainer entscheidet dann nicht mehr. Er verl\u00e4sst sich auf die Spielregeln.<\/p>\n<p>Ich glaube wir h\u00e4ngen ein bisschen an der Definition von Entscheiden. Von Foerster macht an dieser Stelle eine digitale Unterscheidung. Diese finde ich absolut einleuchtend, widerspricht aber nat\u00fcrlich der umgangssprachlichen Definition von Entscheiden. Hast Du einige Arbeiten von von Foerster gelesen. Am Beispiel mit dem Fr\u00fchst\u00fcck kann man es, glaube ich, am besten nachvollziehen. <\/p>\n<p>Immer dann, wenn ich auf Grund meines Agierens etwas von meiner Umwelt erwarte, ist es keine Entscheidung mehr, da ich in den aufgestellten Spielregeln gefangen bin. Denn bei prinzipiell unentscheidbaren Fragestellungen, kann ich nichts erwarten. <\/p>\n<p>Beste Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\nConny<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Daniel Juling<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Hallo Conny, <\/p>\n<p>siehe Text &#8211; ich hoffe diesmal werden meine Kommentare besser ersichtlich. Grunds\u00e4tzlich, denke ich, dass wir die Begriffe Spielregeln, Wissen und Entscheidung unterschiedlich verwenden. Ich verstehe, was Du mir sagen m\u00f6chtest, jedoch ist die Formulierung nicht wasserdicht. <\/p>\n<p>zu (Zitat Conny)<\/p>\n<blockquote><p>1. Ethik vs. Moral.<br \/>\nOb ich jemanden achte oder missachte, ist eine Frage von Moral. Es wurde die Spielregel festgelegt: &#8220;Du sollst Deine Mitmenschen achten&#8221;. Ich habe hier nicht wirklich die freie Entscheidung, dass nicht zu tun, da ich im Falle, wo ich es nicht tue, mit einer &#8220;Bestrafung&#8221; rechnen muss.<br \/>\nVon Foerster gibt sinngem\u00e4\u00df ein gutes Beispiel in der Unterscheidung zwischen Ethik und Moral: Man lernt eine Frau kennen und bereitet ihr in den ersten Tagen stets Fr\u00fchst\u00fcck. Das macht man aus freien St\u00fccken. Es ist meine Entscheidung, da es daf\u00fcr keine Spielregel gibt. Das ist Ethik. Dann macht man es nicht mehr. Die Frau hinterfragt immer wieder. Man tut es dann wieder, nicht ganz aus freien St\u00fccken, da man die Nachfragen der Frau nicht mehr h\u00f6ren kann. Hier hat sich in der Situation eine Spielregel entwickelt. Man entscheidet nicht mehr ganz aus freien St\u00fccken. Man handelt aus moralischen Gesichtspunkten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich habe diese Unterscheidung verstanden. Es ist nicht mehr als eine Festlegung, mit der Du Deine Argumentation aufbaust. Du erkl\u00e4rst die Spielregeln. \ud83d\ude09 Man h\u00e4tte sie auch anders w\u00e4hlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>zu (Zitat Conny)<\/p>\n<blockquote><p>2. Bei Wissen gibt es keine Entscheidungsm\u00f6glichkeit, da man es mit entscheidbaren Fragestellungen zu tun hat. Wissen ist stets etwas Subjektives. In dem jeweiligen Moment glauben wir daran. Wir glauben daran, weil wir uns auf die jeweils definierten Spielregeln st\u00fctzen. \u00c4ndern diese sich, wird dieses spezielle Wissen obsolet. Vor Kopernikus haben auch &#8220;fast&#8221; alle Menschen geglaubt, dass die Sonne sich um die Erde dreht. Das war auch Wissen mit den damaligen Spielregeln. Wenn ich also Spielregeln anerkenne, agiere ich dementsprechend. Dann haben gewisse Herren entschieden, nicht mehr an die Spielregeln zu glauben. Das war in dem Sinne eine Entscheidung.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wissen (Spielregeln) => Erwartungsstrukturen => begrenzen die Auswahl von M\u00f6glichkeiten => Wissen vermindert die Wahlm\u00f6glichkeiten zwischen denen man sich entscheiden kann. Im Extremfall gibt es nur eine M\u00f6glichkeit (determiniert). Du sprichst von einem Extremfall und nicht vom Normalfall (komplexe Situation).<\/p>\n<p>zu (Zitat Conny)<\/p>\n<blockquote><p>3. Manager\/ Trainer<br \/>\nEntscheiden bedeutet Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Wenn ich mich auf Spielregeln verlasse, schiebe ich Verantwortung auf die Spielregeln. Es ist dann keine Entscheidung mehr. Das passiert doch im Management von Unternehmen viel zu oft. Manager sagen, sie k\u00f6nnen nicht entscheiden, da sie noch mehr Information ben\u00f6tigen, um die Spielregeln spielen zu k\u00f6nnen. Dann ben\u00f6tigen wir die Manager nicht mehr, da sie nicht mehr entscheiden wollen, was aber ihre ureigenste Aufgabe ist. Das bedeutet es auch mit dem Beispiel Deines Trainers. Der Trainer entscheidet dann nicht mehr. Er verl\u00e4sst sich auf die Spielregeln.<\/p><\/blockquote>\n<p>Jetzt ist wichtig, was wir unter Spielregeln verstehen. Ich verstehe Deine Argumentation nicht. Es kann sinnvoll sein nach den Regeln zu Spielen (Faires Fu\u00dfballspiel) oder auch diese Regeln zu brechen (gute Spieler des Gegners durch schlechte eigene Spieler vom Spielfeld treten lassen, oder den Schiedsrichter kaufen). Bei einer konstanten Umwelt wird ein erfahrender Manager mit viel Wissen mit hoher Wahrscheinlichkeit &#8220;bessere&#8221; Entscheidungen treffen, als einen Manager, der nicht nach den &#8220;Spielregeln&#8221; entscheidet.<\/p>\n<p>zu (Zitat Conny)<\/p>\n<blockquote><p>Ich glaube wir h\u00e4ngen ein bisschen an der Definition von Entscheiden. Von Foerster macht an dieser Stelle eine digitale Unterscheidung. Diese finde ich absolut einleuchtend, widerspricht aber nat\u00fcrlich der umgangssprachlichen Definition von Entscheiden. Hast Du einige Arbeiten von von Foerster gelesen. Am Beispiel mit dem Fr\u00fchst\u00fcck kann man es, glaube ich, am besten nachvollziehen. Immer dann, wenn ich auf Grund meines Agierens etwas von meiner Umwelt erwarte, ist es keine Entscheidung mehr, da ich in den aufgestellten Spielregeln gefangen bin. Denn bei prinzipiell unentscheidbaren Fragestellungen, kann ich nichts erwarten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie gesagt, Du gehst von einem Extremfall aus. Denn wenn ich gleichzeitig unterschiedliche Erwartungen habe, muss ich mich zwischen diesen entscheiden. Spielregeln reduzieren die Wahlm\u00f6glichkeiten, doch immer steht mir die M\u00f6glichkeit offen andere Spielregeln zu verwenden. Die Frage ist, f\u00fcr welche Spielregeln man sich entscheiden soll? F\u00fcr die der Ethik oder f\u00fcr die der Moral?<\/p>\n<p>Saludos,<br \/>\nDaniel<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Conny Dethloff<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Hallo Daniel,<\/p>\n<p>die Arroganz m\u00f6chte ich gar nicht an den Tag legen, zu meinen, dass meine Argumentation f\u00fcr andere Menschen wasserdicht ist. Das geht meiner Meinung nach nicht. F\u00fcr mich ist sie zu einem bestimmten Zeitpunkt wasserdicht, was sich in der n\u00e4chsten Sekunde schon wieder \u00e4ndern kann, n\u00e4mlich dann wenn ich lerne und mein Wissen erweitere. (siehe zu 4.)<\/p>\n<p>Zu 1.<br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich ist es eine Festlegung, auf ich meine Argumentation aufbaue. Jeder Mensch baut seine Argumentationen auf Festlegungen auf. Diese Festlegungen m\u00fcssen nat\u00fcrlich mit denen Anderer nicht \u00fcbereinstimmen. Kennst Du eine andere M\u00f6glichkeit, wo man seine Argumentationen nicht auf Festlegungen aufbaut? <\/p>\n<p>zu 2.<br \/>\nBist Du der Meinung, dass man eine deterministische Situation stets vorhersehen kann, da es nur eine M\u00f6glichkeit gibt? Was ist mit dem deterministischen Chaos, dem so genannten &#8220;Schmetterlingseffekt&#8221;? Ich glaube nicht daran, dass jede deterministische Situation genau eine M\u00f6glichkeit in der Zukunft ergibt und damit vorhersagbar ist. Dazu habe ich diesen <a href=\"http:\/\/conny-dethloff.de\/mediapool\/78\/781999\/data\/Unternehmensfuehrung_und_Chaostheorie.pdf\">Artikel<\/a> verfasst.<\/p>\n<p>zu 3.<br \/>\nBez\u00fcglich dem Begriff Spielregel bin ich noch nicht konkret genug. Das merke ich jetzt auch. Bleiben wir beim Fu\u00dfball. Darunter f\u00e4llt mit Sicherheit, dass man 11 Spieler pro Mannschaft aufstellen und 3 Spieler pro Spiel ein- bzw. auswechseln darf etc. Das ist aber noch nicht alles. Es gibt derzeit keine konkrete Spielregel f\u00fcr das Gewinnen von Spielen. Manchmal kann es sein, dass man auf einer bestimmten Position den individuell technisch st\u00e4rksten Spieler einsetzt. Es kann aber eben auch sein, dass in bestimmten Situationen der kopfballst\u00e4rkste Spieler der Mannschaft mehr hilft. Diese Situation ist f\u00fcr den Trainer prinzipiell unentscheidbar. Deshalb muss er auch entscheiden und \u00fcbernimmt daf\u00fcr die Verantwortung, da er sich nicht auf etwas wie eine Spielregel st\u00fctzen kann. Verliert seine Mannschaft und jemand wirft dem Trainer vor, dass er nicht 12 Spieler aufgestellt hat, kann er sich auf die Spielregel berufen und diesen speziellen Vorwurf von sich weisen. Der Trainer muss nicht entscheiden, ob er 11 oder 12 Spieler aufstellt. Bez\u00fcglich des speziellen Aufstellens von Spielertypen kann man ihm bei verlorenen Spielen einen Vorwurf machen. Es gibt daf\u00fcr keine Spielregel, weshalb der Trainer entscheiden muss und daf\u00fcr die Verantwortung \u00fcbernimmt. Angenommen es g\u00e4be eine Spielregel bzgl. des Aufstellens spezieller Spielertypen, dass man beispielsweise bei einem Torr\u00fcckstand stets den Torwart gegen einen kopfballstarken Spieler ersetzt, der Trainer dies tut und trotzdem verliert, hat der Trainer nicht entschieden. Er hat sich auf die Spielregel verlassen und \u00fcbernimmt keine Verantwortung mehr. Das Kennen dieser Spielregeln geh\u00f6rt zum Wissen. Wenn sich ein Trainer bewusst gegen eine Spielregel stellt, landet er wieder bei einer prinzipiell unentscheidbaren Situation. Er \u00fcbernimmt dann wieder die Verantwortung. Er entscheidet dann wieder.<\/p>\n<p>zu 4.<br \/>\nDie Thematik Ethik und Moral in Bezug auf Entscheidungen muss ich noch einmal durchdenken. Bei der Unterscheidung zwischen Ethik und Moral bleibe ich. Hier ist die Argumentation von von Foerster f\u00fcr mich sinnvoll. Wie jetzt aber das Thema Entscheiden hier einflie\u00dft, erschlie\u00dft sich mir noch nicht. Hier kann ich meine vormals gemachte Argumentationskette nicht mehr glauben. <\/p>\n<p>Beste Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\nConny<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Daniel Juling<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>zu (Zitat Conny)<\/p>\n<blockquote><p>Zu 1.<br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich ist es eine Festlegung, auf ich meine Argumentation aufbaue. Jeder Mensch baut seine Argumentationen auf Festlegungen auf. Diese Festlegungen m\u00fcssen nat\u00fcrlich mit denen Anderer nicht \u00fcbereinstimmen. Kennst Du eine andere M\u00f6glichkeit, wo man seine Argumentationen nicht auf Festlegungen aufbaut?<\/p><\/blockquote>\n<p>In diesem Punkt sind wir uns seit Anfang an einig.<\/p>\n<p>zu (Zitat Conny)<\/p>\n<blockquote><p>Zu 2.<br \/>\nBist Du der Meinung, dass man eine deterministische Situation stets vorhersehen kann, da es nur eine M\u00f6glichkeit gibt? Was ist mit dem deterministischen Chaos, dem so genannten &#8220;Schmetterlingseffekt&#8221;? Ich glaube nicht daran, dass jede deterministische Situation genau eine M\u00f6glichkeit in der Zukunft ergibt und damit vorhersagbar ist. Dazu habe ich diesen <a href=\"http:\/\/conny-dethloff.de\/mediapool\/78\/781999\/data\/Unternehmensfuehrung_und_Chaostheorie.pdf\">Artikel<\/a> verfasst.<\/p><\/blockquote>\n<p>In diesem Punkt sind wir uns auch einig. Ich kenne den Parameterwert 3,57 vom Bifurkationsdiagramm. <\/p>\n<p>zu (Zitat Conny)<\/p>\n<blockquote><p>Zu 3.<br \/>\nBez\u00fcglich dem Begriff Spielregel bin ich noch nicht konkret genug. Das merke ich jetzt auch. Bleiben wir beim Fu\u00dfball. Darunter f\u00e4llt mit Sicherheit, dass man 11 Spieler pro Mannschaft aufstellen und 3 Spieler pro Spiel ein- bzw. auswechseln darf etc. Das ist aber noch nicht alles. Es gibt derzeit keine konkrete Spielregel f\u00fcr das Gewinnen von Spielen. Manchmal kann es sein, dass man auf einer bestimmten Position den individuell technisch st\u00e4rksten Spieler einsetzt. Es kann aber eben auch sein, dass in bestimmten Situationen der kopfballst\u00e4rkste Spieler der Mannschaft mehr hilft. Diese Situation ist f\u00fcr den Trainer prinzipiell unentscheidbar. Deshalb muss er auch entscheiden und \u00fcbernimmt daf\u00fcr die Verantwortung, da er sich nicht auf etwas wie eine Spielregel st\u00fctzen kann. Verliert seine Mannschaft und jemand wirft dem Trainer vor, dass er nicht 12 Spieler aufgestellt hat, kann er sich auf die Spielregel berufen und diesen speziellen Vorwurf von sich weisen. Der Trainer muss nicht entscheiden, ob er 11 oder 12 Spieler aufstellt. Bez\u00fcglich des speziellen Aufstellens von Spielertypen kann man ihm bei verlorenen Spielen einen Vorwurf machen. Es gibt daf\u00fcr keine Spielregel, weshalb der Trainer entscheiden muss und daf\u00fcr die Verantwortung \u00fcbernimmt. Angenommen es g\u00e4be eine Spielregel bzgl. des Aufstellens spezieller Spielertypen, dass man beispielsweise bei einem Torr\u00fcckstand stets den Torwart gegen einen kopfballstarken Spieler ersetzt, der Trainer dies tut und trotzdem verliert, hat der Trainer nicht entschieden. Er hat sich auf die Spielregel verlassen und \u00fcbernimmt keine Verantwortung mehr. Das Kennen dieser Spielregeln geh\u00f6rt zum Wissen. Wenn sich ein Trainer bewusst gegen eine Spielregel stellt, landet er wieder bei einer prinzipiell unentscheidbaren Situation. Er \u00fcbernimmt dann wieder die Verantwortung. Er entscheidet dann wieder.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich verstehe, was Du meinst, m\u00f6chte nur die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass zu oft die Klarheit fehlt, welche Spielregeln anzuwenden sind. Einfach ist es, ob die Mannschaft drau\u00dfen oder in der Halle spielt. Denn in der Halle gibt es andere Spielregeln, dort darf er maximal 5 Spieler aufstellen. \u00dcbertragen auf die Unternehmungsf\u00fchrung gibt nicht es viele verschiedene Spielregeln, deren Konditionen, wann welche Spielregel anzuwenden ist, nicht so klar definiert ist wie beim Fu\u00dfballbeispiel (Drau\u00dfen oder Halle). Alleine die Auswahl nach welchen Spielregeln gemanagt werden soll, bedarf der Entscheidung und Rechtfertigung.<\/p>\n<p>Saludos,<br \/>\nDaniel<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Conny Dethloff<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Hallo Daniel,<\/p>\n<p>auf diesem Wege auch noch einmal ein dickes Danke f\u00fcr unseren Dialog.<\/p>\n<p>zu 3.<br \/>\nSpielregel verwende ich so, dass es f\u00fcr eine Situation genau eine Spielregel gibt, keine zweite. Wenn es zwei m\u00f6gliche Spielregeln geben w\u00fcrde, dann liegt quasi keine Spielregel vor. Dann m\u00fcsste man wieder entscheiden und man h\u00e4tte eine prinzipiell unentscheidbare Situation.<\/p>\n<p>zu 4.<br \/>\nIch habe das Thema Ethik und Moral noch einmal durchdacht. Bei einer Moral existieren Spielregeln, also f\u00fcr eine spezielle Situation genau eine. Das hei\u00dft bei moralischem Handeln entscheidet man nicht, da man laut der Spielregel handelt. Man handelt einfach. Bei ethischem Handeln entscheidet man vorher, da keine Spielregeln existieren. Wenn man sich gegen die Spielregel in einer speziellen Situation stellt, stellt man sich gegen die aufgestellten moralischen Prinzipien. Dann entscheidet man wieder.<\/p>\n<p>Beste Gr\u00fc\u00dfe,<br \/>\nConny<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Daniel Juling<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Hallo Conny,<br \/>\nIch w\u00fcrde es so formulieren: Wissen => Erwartungsstrukturen => begrenzen die Auswahl von M\u00f6glichkeiten => Wissen vermindert die Wahlm\u00f6glichkeiten zwischen denen man sich entscheiden kann. Im Extremfall gibt es nur eine M\u00f6glichkeit, was Du als Spielregel bezeichnest. Das ist das Gegenteil von Komplexit\u00e4t und Nichtwissen.<br \/>\nAuch ich bedanke mich f\u00fcr diesen Dialog und f\u00fcr <a href=\"http:\/\/de.consenser.org\/node\/2507\">Deine Pr\u00e4sentation \u00fcber Komplexit\u00e4t und Entropie im [Philosophischen Caf\u00e9]<\/a>.<br \/>\nSaludos,<br \/>\nDaniel<\/p><\/blockquote>\n<span id=\"post-ratings-1079\" class=\"post-ratings\" data-nonce=\"770bd444bb\"><img decoding=\"async\" id=\"rating_1079_1\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"1 Star\" title=\"1 Star\" onmouseover=\"current_rating(1079, 1, '1 Star');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_1079_2\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"2 Stars\" title=\"2 Stars\" onmouseover=\"current_rating(1079, 2, '2 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_1079_3\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"3 Stars\" title=\"3 Stars\" onmouseover=\"current_rating(1079, 3, '3 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_1079_4\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"4 Stars\" title=\"4 Stars\" onmouseover=\"current_rating(1079, 4, '4 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_1079_5\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"5 Stars\" title=\"5 Stars\" onmouseover=\"current_rating(1079, 5, '5 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(5, 0, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/> (<strong>1<\/strong> Bewertung(en), Durchschnitt: <strong>5.00<\/strong> von 5)<br \/><span class=\"post-ratings-text\" id=\"ratings_1079_text\"><\/span><\/span><span id=\"post-ratings-1079-loading\" class=\"post-ratings-loading\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/loading.gif\" width=\"16\" height=\"16\" class=\"post-ratings-image\" \/>Loading...<\/span>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Post Muss man einen Wettlauf mit der Komplexit\u00e4t eingehen? habe ich bereits \u00fcber den Zusammenhang zwischen Komplexit\u00e4t und Entropie und die Auswirkungen auf das F\u00fchren von Unternehmen berichtet. 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