{"id":2035,"date":"2012-12-18T16:07:58","date_gmt":"2012-12-18T15:07:58","guid":{"rendered":"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?page_id=2035"},"modified":"2020-12-28T10:48:24","modified_gmt":"2020-12-28T09:48:24","slug":"chaostheorie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?page_id=2035","title":{"rendered":"Chaostheorie"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?page_id=1984\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-2011\" src=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Rucksack-150x150.png\" alt=\"Rucksack\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Chaostheorie und Synergetik sind zwei Spezialf\u00e4lle der <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?page_id=2017\">Systemtheorie<\/a>, sie thematisieren die Theorie nichtlinearer Systeme. In diesem Bereich m\u00f6chte ich auf zwei Themen eingehen. Zum einen m\u00f6chte ich die Chaostheorie und die Synergetik in groben Z\u00fcgen skizzieren. Des Weiteren werde ich auf die Komplexit\u00e4t eingehen. Denn entscheidend f\u00fcr das Managen dieser energetisch offenen und vernetzten Systeme ist das Managen der Beziehungen, also der Interaktionen oder Kommunikation, und nicht der einzelnen Elemente. Diese Interaktionen machen n\u00e4mlich u.a. die Komplexit\u00e4t aus.<\/p>\n<p>Kommen wir zum ersten Thema: Chaostheorie und Synergetik. In mancher Literatur finde ich auch den Begriff Komplexit\u00e4tstheorie anstelle von Chaostheorie, weshalb ich auch die Komplexit\u00e4t in diesem Bereich behandeln m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Das Systemdenken der Menschen war lange Zeit vom zweiten Hauptsatz der Thermodynamik gepr\u00e4gt. Dieser besagt n\u00e4mlich, dass in isolierten von der Umwelt abgeschlossenen Systemen die Unordnung zunehmen muss. In der Literatur findet man sehr h\u00e4ufig die Bezeichnung Entropie, welchen den Grad der Unordnung angibt, weshalb der zweite Hauptsatz der Thermodynamik auch Entropiesatz genannt wird. Das bedeutet, dass diese abgeschlossenen Systeme ihrem thermodynamischen Gleichgewicht zustreben. Allerdings widerspricht diese Tatsache massiv unserem Alltagserleben, also der Wahrnehmung von Ordnungsbildung und der Strukturentstehung und so der Abnahme der Entropie, sprich der Unordnung. Der Physiker und Chemiker <b><i>Ilya Prigogine<\/i><\/b> hat mit seinen Untersuchungen und Erkenntnissen Licht ins Dunkel gebracht. Er hat gezeigt, dass es sich bei diesen Systemen um energetisch offene Systeme handelt. Er nannte diese Systeme dissipative Systeme. Das bedeutet also, dass der zweite Hauptsatz der Thermodynamik um energetisch offene Systeme erweitert werden muss. Zwei Eigenschaften muss man mit Entropie in Verbindung setzen.<\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li>Entropie kann erzeugt aber niemals vernichtet werden.<\/li>\n<li>Entropie kann nur zusammen mit Energie \u00fcbertragen werden. Dabei gilt, dass sich Energie und Entropie bei konstanter Temperatur umgekehrt proportional verhalten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Zur ersten Eigenschaft m\u00f6chte ich anmerken, dass jedes System eingebettet ist in seine Umwelt. Wie oben schon angemerkt, ist es energetisch offenen Systemen m\u00f6glich, ihre Entropie zu verringern, sprich die Ordnung zu erh\u00f6hen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass dadurch die Entropie, sprich die Unordnung, der Umgebung des Systems erh\u00f6ht wird. Nehmen Sie die Nahrungsaufnahme des Menschen. Durch die Aufnahme der Nahrung wird die Ordnung des Menschen erh\u00f6ht, er wird lebensf\u00e4higer. Allerdings scheidet der Mensch Exkremente aus und verringert damit die Ordnung seiner Umwelt. Zur zweiten Eigenschaft k\u00f6nnen wir ebenfalls das Beispiel der Nahrungsaufnahme des Menschen heranziehen. Wir merken alle, dass wir bei kalter Umgebung im Winter h\u00e4ufiger essen oder trinken m\u00fcssen. Wir m\u00fcssen dass, um unsere Ordnung (\u00dcberlebensf\u00e4higkeit) zu behalten. Des Weiteren w\u00fcrden wir wohl ohne zus\u00e4tzlich zugef\u00fchrte W\u00e4rme durch das Heizen im Winter nicht \u00fcberleben. Das bedeutet, wir ben\u00f6tigen im Winter, wenn es k\u00e4lter ist als im Sommer, mehr Energie, um eine gleiche Entropie wie im Sommer (hohe Ordnung) herzustellen.<\/p>\n<p>Zwei Videos verdeutlichen die Thematik der Entropie sehr sch\u00f6n. Ich m\u00f6chte beide Videos hier posten, da diese sehr sch\u00f6n darstellen, dass das vermeintlich trockene Thema &#8220;Entropie&#8221; auch sehr eindrucksvoll und praxisnah vermittelt werden kann. Bravo.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Alpha Centauri -  Staffel 3 Episode 152: Was ist Entropie? Teil 1 von 2\" width=\"640\" height=\"480\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/VeaBMcktV2s?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Entropie - Science Slam Finale - Von K\u00fchlt\u00fcrmen und der Unumkehrbarkeit der Dinge\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/z64PJwXy--8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Zum Thema Gleichgewicht m\u00f6chte ich noch einige Worte verlieren, da der Begriff meiner Meinung nach sehr oft zu unscharf verwendet wird. Gleichgewichte muss man auf zwei Ebenen betrachten: die Elementarebene (mikroskopisch) und die Strukturebene (makroskopisch). Der Unterschied zwischen Elementar-und Strukturebene l\u00e4sst sich sehr sch\u00f6n am Beispiel des menschlichen Herzens erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Die Abst\u00e4nde der aufeinanderfolgenden Herzschl\u00e4ge haben eine sehr unregelm\u00e4\u00dfige Frequenz, sie sind chaotisch. Sie bewegen sich nicht im Gleichgewicht. Betrachtet man aber die Frequenz der Herzschl\u00e4ge in einem zweidimensionalen Phasenraum (x-Achse: Abstand aufeinanderfolgender Herzschl\u00e4ge zum Zeitpunkt t; y-Achse: Abstand aufeinanderfolgender Herzschl\u00e4ge zum Zeitpunkt t+1) ergibt sich ein Muster, also ein Gleichgewicht. Aus der Chaostheorie sind daf\u00fcr die Begriffe Fraktal und seltsamer Attraktor bekannt. Menschen mit kranken Herzen haben einen regelm\u00e4\u00dfigen Herzschlag. Das bedeutet, diese kranken Herzen sind auf der Elementarebene im Gleichgewicht. Im Phasenraum, also auf der Strukturebene, ergibt sich der Punktattraktor. Ein lebendes System welches auf der Elementarebene im Gleichgewicht steht ist nahe am Tod, oder anders gesagt nicht lebensf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel, um den Unterschied der Gleichgewichte auf Elementar- und Strukturebene deutlich zu machen, ist das Wahrnehmen von Ver\u00e4nderungen durch den Menschen. Warum haben wir Menschen in der Regel ein Problem mit Ver\u00e4nderungen? Das liegt in der Natur der Sache. Wir Menschen sind darauf angewiesen auf einer Strukturebene Muster und Ordnung zu erschaffen, also Gleichgewicht. Diese Muster helfen uns, auch bei unterschiedlichen Einfl\u00fcssen aus der Umwelt zu erkennen. Meine Frau w\u00e4re sicherlich nicht begeistert, wenn ich sie nach einem Friseurbesuch nicht mehr erkennen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Genau dieses Berufen auf Muster bringt auch Nachteile mit sich, was sich dann in den Ph\u00e4nomenen der optischen T\u00e4uschung niederschl\u00e4gt. Change Management in Unternehmen bedeutet dann nichts anderes als die Sicherstellung des Bildens neuer Muster im Unternehmen. Dabei ist der wahrscheinlich schwierigste Part, das Sehen der Notwendigkeit des Wandels in die K\u00f6pfe der Mitarbeiter zu verpflanzen, das hei\u00dft das Aufbrechen der alten Muster. Bilden von Mustern auf Strukturebene bedeutet immer Minimierung der Komplexit\u00e4t. Deshalb k\u00f6nnen wir Menschen niemals Komplexit\u00e4t beherrschen. Wir k\u00f6nnen n\u00e4mlich Komplexit\u00e4t nicht in G\u00e4nze wahrnehmen. Dazu unten im Bereich Komplexit\u00e4t mehr.<\/p>\n<p>Verl\u00e4sst man nun die Strukturebene und taucht in der Elementarebene ab, stellt man bei gesunden Menschen ein chaotisches Feuern der Neuronen im Gehirn fest. Bei kranken Menschen, zum Beispiel Epileptiker oder Schizophreniker, herrscht auf der Elementarebene Gleichm\u00e4\u00dfigkeit. Das bedeutet, es besteht ein Gleichgewicht. Diese Menschen sind dann in diesen Bereichen unf\u00e4hig Muster zu bilden.<\/p>\n<p>Ein zweites Paradigma, welches jahrelang im Denken der Menschheit verankert war, war der Glaube das kleine Ursachen auch kleine Wirkungen nach sich ziehen. Der Meteorologe <b><i>Edward Lorenz<\/i><\/b> hat im Jahre 1963 diesem Irrglauben im Rahmen seiner Berechnungen f\u00fcr die Wettervorhersage den Gar ausgemacht. Lorenz hat n\u00e4mlich festgestellt, dass kleinste Unterschiede bei den Eingabegr\u00f6\u00dfen seiner Formeln zu immens gro\u00dfen Abweichungen bei den Ergebnissen f\u00fchren. Dieses Ph\u00e4nomen ist sp\u00e4ter als der &#8220;Schmetterlingseffekt&#8221; ber\u00fchmt geworden. Das folgende <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Lorenzattraktor.xls\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Excel-Modell<\/a> stellt diesen Effekt graphisch dar. Das folgende Video erkl\u00e4rt die Chaostheorie sehr sch\u00f6n. Denn wie gesagt, kleine Ursachen k\u00f6nnen auch gro\u00dfe Wirkungen nach sich ziehen. Nicht wie irrt\u00fcmlich immer noch viel zu oft angenommen: Kleine Ursachen &#8211; Kleine Wirkungen und Gro\u00dfe Ursachen-Gro\u00dfe Wirkungen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Dynamic Geomag: Chaos Theory Explained\" width=\"640\" height=\"480\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Qe5Enm96MFQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Die Chaostheorie war damit zum Leben erwacht. Sie wird f\u00fcr mich pers\u00f6nlich interessanter denn je, denn unsere offene vernetzte Welt ist gepr\u00e4gt von R\u00fcckkopplungen, welche zu nichtlinearen Beziehungen der Elemente von Systemen f\u00fchren. Diese Nichtlinearit\u00e4ten sind f\u00fcr den Effekt &#8220;Kleine Ursache, gro\u00dfe Wirkung&#8221; verantwortlich. Erkenntnisse der Chaostheorie helfen dabei, diese Effekte zu verstehen. Diese Effekte lassen sich in Phasenr\u00e4umen darstellen, in welchem verschiedene Zust\u00e4nde eines Systems gegeneinander aufgetragen werden. Die Strukturen und Muster, die in diesen Phasenr\u00e4umen entstehen nennt man Attraktoren. Man unterscheidet haupts\u00e4chlich drei verschiedene Arten von Attraktoren.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Punktattraktor<\/b>: Die Systeme befinden sich in stabilen Ruhepositionen.<\/li>\n<li><b>Grenzzyklen<\/b>: Die Systeme bewegen sich in Richtung prognostizierbarer dynamischer Muster.<\/li>\n<li><b>Seltsame Attraktoren<\/b>: Die Systeme befinden sich am Rande des Chaos.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dissipative Systeme k\u00f6nnen alle drei Attraktoren besitzen. Die seltsamen Attraktoren sind im Gegensatz zu den anderen beiden noch einmal hervorzuheben. Die Muster, die von den seltsamen Attraktoren gebildet werden, nennt man Fraktale. Fraktale sind aus selbst\u00e4hnlichen Strukturen aufgebaut. Der Begriff Fraktal wurde von <b><i>Benoit Mandelbrot<\/i><\/b>, einem weiteren Pionier der Chaostheorie, eingef\u00fchrt. Ich habe Excel-Simulationen erstellt, mit welchen Sie sich <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Fraktale-Linear.xls\">lineare<\/a> (Farn, Blatt, Schneeflocke, Sierpinski Dreieck, Hofst\u00e4dter Menge) und <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Fraktale-Logistisch.xls\">logistische Fraktale<\/a> (Feigenbaum Diagramm) errechnen und graphisch darstellen lassen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem k\u00f6nnen Sie sich auch das wohl ber\u00fchmteste Fraktal, das Apfelm\u00e4nnchen, anschauen.<\/p>\n<p>Sind seltsame Attraktoren und Fraktale nur nette mathematische Spielereien? Ganz klares NEIN. Seltsame Attraktoren und Fraktale entstehen aus Selbstorganisationsprozessen, die durch das rekursive Ausf\u00fchren von Handlungen geschehen. Unser ganzes Leben und Vorg\u00e4nge in der Natur sind von Selbstorganisation gepr\u00e4gt. Um einige Beispiele aus verschiedenen Bereichen zu nennen.<\/p>\n<ul>\n<li>Autos durchfahren einen Kreisverkehr bei der Stra\u00dfenf\u00fchrung<\/li>\n<li>V\u00f6gel formieren sich w\u00e4hrend eines Fluges<\/li>\n<li>Kommunikation von Menschen<\/li>\n<li>Erziehung von Kindern<\/li>\n<li>Fu\u00dfg\u00e4ngerstrom in einem gro\u00dfen Kaufhaus<\/li>\n<li>Wissenserwerb eines Menschen<\/li>\n<li>Erinnerungsfunktion des Menschen<\/li>\n<li>Entstehung von Leben<\/li>\n<li>Riechen von D\u00fcften der Umwelt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kenntnisse und Wissen aus der Chaostheorie sind f\u00fcr das effektive F\u00fchren und Managen eines Unternehmens immens wichtig, da die Prozesse innerhalb eines Unternehmens von Selbstorganisation durchsetzt sind. Meine ausf\u00fchrlichen Ideen dazu habe ich in diesem <a href=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Unternehmensfu%cc%88hrung-und-Chaostheorie.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel<\/a> dargestellt. Einige L\u00f6sungen und Methoden f\u00fcr das Managen von Unternehmen, die Erkenntnisse aus der Chaostheorie nutzen, wie zum Beispiel das Viable System Model, finden sie in der Sektion <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?page_id=2038\">Kybernetik<\/a>.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte weiterhin einige Bereiche auff\u00fchren, in welchen die Chaostheorie immer mehr Einzug h\u00e4lt. Einige von diesen sind sicherlich sehr \u00fcberraschend.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Medizin<\/b>: Schlaflosigkeit, Herzrhythmusst\u00f6rungen oder Epilepsie &#8211; um einige Bereiche zu nennen \u2013 werden mittlerweile mit Erkenntnissen aus der Chaostheorie analysiert. Die folgenden <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Chaostheorie-Medizin.zip\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dokumente<\/a> geben einen Einblick.<\/li>\n<li><b>Finanzwirtschaft<\/b>: Analyse von B\u00f6rsenzeitreihen oder die Prognose von Zinss\u00e4tze und Devisenkurse wird angereichert durch chaotische Zeitreihenanalysen. Details in den <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Chaostheorie-Finanzmarkt.zip\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dokumenten<\/a>.<\/li>\n<li><b>Management<\/b>: F\u00fcr das F\u00fchren von Unternehmen &#8211; insbesondere das Change Management &#8211; wird die Chaostheorie immer interessanter. Zuz\u00fcglich zu den oben angesprochenen Dokumenten finden sie hier weitere <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Chaostheorie-Management.zip\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel<\/a>.<\/li>\n<li><b>Journalismus<\/b>: Der Einfluss der Erkenntnisse der Chaostheorie auf die Gestaltung von Nachrichten wird in dem folgenden <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Chaostheorie-und-Journalismus.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel<\/a> aufgezeigt.<\/li>\n<li><b>Sprachwissenschaft<\/b>: Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr die Chaostheorie in den Bereichen Phonetik, Phonologie, Lexik und Syntax werden in dem folgenden <a href=\"http:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Chaostheorie-und-Linguistik.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dokument<\/a> angerissen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die folgend aufgef\u00fchrten Seiten geben einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Chaostheorie.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nkruetzmann.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Facharbeit von Nikolai Kr\u00fctzmann: Mathematische Betrachtungen zur Chaostheorie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.stefre.de\/html\/chaostheorie.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eine allgemein verst\u00e4ndliche Einf\u00fchrung in die Chaostheorie von Stefan Frerichs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.matheprisma.de\/Module\/Fraktal\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Matheprisma: Fraktale Welten und Chaosspiel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.matheprisma.de\/Module\/Frakplan\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Matheprisma: Fraktale Plantagen<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Ein verwandtes Thema zur Chaostheorie ist das Gebiet der Synergetik. <b><i>Hermann Haken<\/i><\/b> schlug 1969 vor, das Zusammenwirken von Systemen, die aus sehr vielen Einzelteilen bestehen und miteinander wechselwirken und damit auf makroskopischer Ebene Muster und Strukturen bilden, in einem interdisziplin\u00e4ren Forschungsgebiet, der Synergetik, zu ergr\u00fcnden. Synergetik bedeutet &#8220;die Lehre vom Zusammenwirken&#8221;. Die Muster und Strukturen, die hier angesprochen werden, wurden oben schon einmal im Rahmen der Chaostheorie erw\u00e4hnt: Fraktale. Die Frage die sich stellt ist: Gibt es Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten dar\u00fcber, wie verschiedene Systeme durch Interaktionen auf makroskopischer Ebene Muster bilden, und das unabh\u00e4ngig von der Natur der Teile, Atome, Nervenzellen oder Menschen?<\/p>\n<p>Haken fand diese Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit. Die Systeme, die im Rahmen der Synergetik untersucht werden, sind energetisch offene Systeme, die ganz bestimmten festen \u00e4u\u00dferen Bedingungen unterworfen sind, die durch so genannte Kontrollparameter beschrieben werden. Beispiel daf\u00fcr ist der Laser. Im Gegensatz zum normalen Licht, welches auf der mikroskopischen Ebene ein chaotisches Muster zeigt (viele verschiedene Lichtwellen), besitzt der Laser ein regelm\u00e4\u00dfiges Muster (eine Lichtwelle). Der Kontrollparameter ist die Energiezufuhr. Ab einem bestimmten Schwellwert der Energie bildet sich eine bestimmte Lichtwelle als Ordner heraus, welcher die Elektronen der Atome versklavt, die damit zu einem gleichm\u00e4\u00dfigen Mitschwingen gezwungen werden.<\/p>\n<p>Kann man diese Erkenntnisse nun auf das Management von Unternehmen anwenden? Ja, man kann. Ein Unternehmen besteht aus einem Netzwerk von Menschen. Ein Unternehmen ist ein energetisch offenes System. Die Struktur und die Art und Weise des Agierens eines Unternehmens l\u00e4sst sich durch die so genannten Ordner beeinflussen. Die Ordner sind an dieser Stelle das Management des Unternehmens. Aber wir wissen dass sich erst durch Kontrollparameter, die es zu identifizieren gilt, Ordner herausbilden. Das bedeutet, man kann nicht per Definition zu einem Manager ernannt werden, sondern nur durch sein eigenes Agieren und Auftreten einer werden. Durch bestimmte Verhaltensweisen, die jemand an den Tag legt, wird er zu einem Manager, in dem die Mitarbeiter ihm folgen. Im Kontext der Synergetik bedeutet dieses Folgen &#8220;Versklaven&#8221;. Ich glaube, dem sind sich die wenigsten Manager eines Unternehmens bewusst. Nur weil Manager auf der Visitenkarte steht, ist man noch lange kein Manager.<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Informationen erh\u00e4lt man in den B\u00fcchern von <b><i>Hermann Haken<\/i><\/b>: <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Die-Selbstorganisation-komplexer-Systeme-Chaostheorie\/dp\/3854525036\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1267210424&amp;sr=8-1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Selbstorganisation komplexer Systeme &#8211; Ergebnisse aus der Werkstatt der Chaostheorie<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Erfolgsgeheimnisse-Natur-Synergetik-Lehre-Zusammenwirken\/dp\/3499197448\/ref=sr_1_6?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1267210424&amp;sr=8-6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erfolgsgeheimnisse der Natur. Synergetik: Die Lehre vom Zusammenwirken<\/a><\/p>\n<p>Kommen wir zum Thema Komplexit\u00e4t. Wie l\u00e4sst sich Komplexit\u00e4t eigentlich definieren? Zu dieser Fragestellung habe ich folgenden <a href=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/?p=4611\">Foliensatz<\/a> erstellt. Grunds\u00e4tzlich kann man sagen, beobachten wir Menschen Komplexit\u00e4t zu Ph\u00e4nomenen zugeordnet, je gr\u00f6\u00dfer, desto mehr &#8230;<\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li><b>Variet\u00e4t<\/b>: Es sind viele Faktoren an einer Situation oder Problemstellung beteiligt.<\/li>\n<li><b>Vernetzungsgrad<\/b>: Es bestehen viele Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen den Faktoren untereinander.<\/li>\n<li><b>Diversit\u00e4t<\/b>: Die Faktoren sind unterschiedlich.<\/li>\n<li><b>Dynamik<\/b>: Die Geschwindigkeit (Zeitverz\u00f6gerung) und St\u00e4rke der Ursachen sind h\u00f6chst unterschiedlich.<\/li>\n<li><b>Strukturdynamik<\/b>: Die Ursache-Wirkungs-Beziehungen k\u00f6nnen mit der Zeit aufgel\u00f6st werden oder neue k\u00f6nnen entstehen.<\/li>\n<li><b>\u00d6ffnungsgrad<\/b>: Die Abgrenzung zu anderen Systemen ist nur schemenhaft erfassbar.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Folgenden Unterschied zwischen kompliziert und komplex kann man ziehen.<\/p>\n<ul>\n<li><b>Kompliziert<\/b> ist, was mit viel Aufwand grunds\u00e4tzlich vorherbestimmbar ist, wie zum Beispiel der Schaltkreis eines Computers oder das deutsche Steuerrecht.<\/li>\n<li><b>Komplex<\/b> ist, was nie exakt berechnet, sondern nur angen\u00e4hert werden kann, wie zum Beispiel die Wettervorhersage oder die Planung des Umsatzes eines Unternehmens im n\u00e4chsten Gesch\u00e4ftsjahr.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sehr sch\u00f6ne Darstellungen und super geniale Graphiken und Fotos zu dem Thema Komplexit\u00e4t und Visuelles Modellieren komplexer Probleme findet man auf der <a href=\"http:\/\/www.idiagram.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seite<\/a> von <b><i>Marshall Clemens<\/i><\/b>.<\/p>\n<p>Wie reagieren Menschen eigentlich auf Komplexit\u00e4t? Herr Prof. Peter Kruse geht in dem obigen Interview sehr eindrucksvoll auf diese Fragestellung ein. Folgende Muster sind zu erkennen.<\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li><i>Menschen probieren unsystematisch herum.<\/i> Das ist keine erfolgsversprechende Variante. Die Wahrscheinlichkeit des Findens der optimalen L\u00f6sung ist nicht sehr gro\u00df. Hat man sie zuf\u00e4llig gefunden, kann man aufgrund fehlender Muster nicht erkl\u00e4ren warum und hat so keine M\u00f6glichkeit zu lernen.<\/li>\n<li><i>Ausblenden.<\/i> Menschen sagen sich, ich tue das was auch schon fr\u00fcher zum Erfolg gef\u00fchrt hat, ohne dabei die ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen in Betracht zu ziehen.<\/li>\n<li><i>Rationales Verstehen. <\/i>Menschen versuchen \u00fcber die Details die Komplexit\u00e4t zu erkl\u00e4ren. Ein auswegloses Unterfangen.<\/li>\n<li><i>Trivialisieren<\/i>. Menschen blenden einige Faktoren aus und betrachten die f\u00fcr sie wichtigen. Da in einem komplexen System stets die Summe der einzelnen Bestandteile kleiner ist als das Gesamte an sich, ist es verheerend einige Teile das Systems au\u00dfer Acht zu lassen. Das System wird zerst\u00f6rt.<\/li>\n<li><i>Intuitives Agieren<\/i>. Laut Prof. Kruse ist das die einzig erfolgsversprechende Methode zum L\u00f6sen komplexer Fragestellungen. Die Komplexit\u00e4t wird \u00fcber Musterbildung im menschlichen Gehirn reduziert. Diese Muster sind jenseits des rationalen Verstehens hilfreich.<\/li>\n<\/ol>\n<p><b><i>Herr Prof. Gerd Gigerenzer<\/i><\/b> vom Max Planck Institut untersucht zusammen mit seinem Team die Rolle der menschlichen Intuition. Im Speziellen validiert er anhand von praktischen Beispielen untermauert mit analytischen Verfahren die Einsetzbarkeit von Bauchentscheidungen bei Entscheidungsfindungen. Sehr oft kommt er dabei zum Ergebnis, dass einfache heuristische Methoden zu besseren und optimaleren Ergebnissen f\u00fchren als komplizierte Verfahren. Getreu dem Motto: &#8220;Vertraue Deinem Bauch&#8221;. Am 08.06.2009 erschien ein <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/nachrichten\/wir-sollten-dem-bauch-vertrauen;2338246\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">interessantes Interview<\/a> mit Prof. Gigerenzer im Handelsblatt. Ebenfalls m\u00f6chte ich auf eines seiner spannenden B\u00fccher verweisen Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition.<\/p>\n<p>Die Umwelt oder das System, welches wir modellieren wollen, ist in der Regel komplex. Das zu erstellende Modell des Systems ist grunds\u00e4tzlich kompliziert, da es ja berechenbar ist. Diese L\u00fccke nehmen Kritiker der Modellierung immer wieder als Begr\u00fcndung zur Hand, die Anstrengungen einer Modellierung nicht unternehmen zu m\u00fcssen. Das ist aus meiner Sicht falsch, da mit einem Modell nicht die Ereignisse in der Zukunft vorhergesagt werden sollen, sondern vielmehr Bauchgef\u00fchle und mentale Modelle offen gelegt und Gedankeng\u00e4nge der Beteiligten visualisiert werden sollen. Als Ergebnis von Modellsimulationen erh\u00e4lt man dann Erkl\u00e4rungen f\u00fcr bestimmte Wirkungseinfl\u00fcsse innerhalb eines Systems.<\/p>\n<p>Andererseits h\u00f6re ich immer wieder, dass Komplexit\u00e4t, beispielsweise in Prozessen eines Unternehmens, minimiert werden muss. Das ist ja auch gut und richtig, aber nicht ganzheitlich gedacht. Die Minimierung von Komplexit\u00e4t muss im Einklang mit der Umgebung (bei Unternehmen also dem Markt und der Konkurrenz) passieren. Wenn das nicht passiert, ist man nicht mehr flexibel genug, um auf eventuelle Marktver\u00e4nderungen zu reagieren. An dieser Stelle m\u00f6chte ich die Worte von Heinz von F\u00f6rster wiedergeben, der sinngem\u00e4\u00df sagt: Am \u00fcberlebensf\u00e4higsten ist derjenige, dem zum L\u00f6sen einer Situation\/ eines Problems sehr viele M\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung stehen. Also erh\u00f6he die Anzahl der M\u00f6glichkeiten. Ein Blick in die Biologie best\u00e4tigt das ja auch. Der menschliche Organismus ist au\u00dferordentlich komplex gegen\u00fcber seiner Umwelt. Genau das macht den Menschen so \u00fcberlebensf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Wie wir oben gelernt haben, gibt es f\u00fcr komplexe Fragestellungen nicht die eine optimale L\u00f6sung. Das bringt mich zu der in der westlichen Welt propagierten ENTWEDER-ODER Einstellung, die wir auch in unserer Schulbildung genie\u00dfen d\u00fcrfen (genie\u00dfen hier im negativen Sinne). Im Kontrast steht diese Maxime zu dem SOWOHL-ALS-AUCH Ansatz, der aus meiner Sicht Flexibilit\u00e4t f\u00f6rdert und f\u00fcr komplexe Fragestellung eindeutig zu bevorzugen ist.<\/p>\n<p>Fassen wir noch einmal zusammen. Die Komplexit\u00e4t eines Systems wird vorrangig aus der Interaktion der einzelnen Elemente des Systems und nicht durch die Elemente an sich erzeugt. Sehr sch\u00f6n erkennen kann man das beispielsweise daran, dass die einzelnen Elemente, aus denen der Mensch und eine Katze bestehen, nahezu identisch sind. Jedoch aufgrund der unterschiedlichen Verflechtung und Interaktion der einzelnen Elemente entsteht die unterschiedliche Komplexit\u00e4t, die wir alle wahrnehmen.<\/p>\n<p>Spiegeln wir diese Erkenntnis auf die Welt der Wissenschaften. Die Natur- und Wirtschaftswissenschaften besch\u00e4ftigen sich vorrangig mit Materie und Energie, was in diesem Kontext die Elemente eines Systems sind. Was aber immer wichtiger wird, um komplexe Systeme zielgerichtet zu regulieren, ist das Managen von Information\/ Kommunikation und um das Thema der Ordnungsbildung. Hier gewinnen Fachrichtungen wie Chaostheorie oder Kybernetik an Bedeutung. <b><i>Karsten Bresch<\/i><\/b> sagt in seinem Buch <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Zwischenstufe-Leben-Evolution-ohne-Ziel\/dp\/3492022707\/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1257281876&amp;sr=1-2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zwischenstufe Leben &#8211; Evolution ohne Ziel?<\/a><\/p>\n<blockquote><p>H\u00f6here F\u00e4higkeiten erwachsen nur aus mehr Komplexit\u00e4t.<\/p><\/blockquote>\n<p>Zu einer \u00e4hnlichen Aussage kommt auch einer der Pioniere der Kybernetik <b><i>W. Ross Ashby,<\/i><\/b> wenn er sagt.<\/p>\n<blockquote><p>Only variety can destroy variety.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das bedeutet, das Ausma\u00df, ein System unter Kontrolle zu bekommen, h\u00e4ngt ab von der Komplexit\u00e4t des Systems und von der Komplexit\u00e4t der Regulierung, die zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<p>Komplexit\u00e4t ist nicht schlecht, ganz im Gegenteil, sie ist lebensnotwendig. Komplexit\u00e4t kann man auch nicht beherrschen, da wir Menschen schon mit Benutzung unseres Gehirns und unserer Sprache trivialisieren, in dem wir kategorisieren, zusammenfassen, simplifizieren etc. Das m\u00fcssen wir auch um lebensf\u00e4hig zu sein. Komplexit\u00e4t muss man aber annehmen und darf sie nicht ignorieren.<\/p>\n<span id=\"post-ratings-2035\" class=\"post-ratings\" data-nonce=\"6b0a5e6cc6\"><img decoding=\"async\" id=\"rating_2035_1\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"1 Star\" title=\"1 Star\" onmouseover=\"current_rating(2035, 1, '1 Star');\" onmouseout=\"ratings_off(4.4, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_2035_2\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"2 Stars\" title=\"2 Stars\" onmouseover=\"current_rating(2035, 2, '2 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(4.4, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_2035_3\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"3 Stars\" title=\"3 Stars\" onmouseover=\"current_rating(2035, 3, '3 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(4.4, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_2035_4\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_on.gif\" alt=\"4 Stars\" title=\"4 Stars\" onmouseover=\"current_rating(2035, 4, '4 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(4.4, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/><img decoding=\"async\" id=\"rating_2035_5\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/stars\/rating_half.gif\" alt=\"5 Stars\" title=\"5 Stars\" onmouseover=\"current_rating(2035, 5, '5 Stars');\" onmouseout=\"ratings_off(4.4, 5, 0);\" onclick=\"rate_post();\" onkeypress=\"rate_post();\" style=\"cursor: pointer; border: 0px;\" \/> (<strong>7<\/strong> Bewertung(en), Durchschnitt: <strong>4.43<\/strong> von 5)<br \/><span class=\"post-ratings-text\" id=\"ratings_2035_text\"><\/span><\/span><span id=\"post-ratings-2035-loading\" class=\"post-ratings-loading\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blog-conny-dethloff.de\/wp-content\/plugins\/wp-postratings\/images\/loading.gif\" width=\"16\" height=\"16\" class=\"post-ratings-image\" \/>Loading...<\/span>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chaostheorie und Synergetik sind zwei Spezialf\u00e4lle der Systemtheorie, sie thematisieren die Theorie nichtlinearer Systeme. 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