Analytik zerstört Komplexität zerstört Lebendigkeit

In vielen Situationen, in denen Menschen komplexe Probleme lösen sollen oder wollen, nehme ich einen zu ausgeprägten Hang zur Analytik wahr. Warum das so ist und warum diese Vorgehensweise fatal ist, erkläre ich aus meiner Sicht mit den kommenden Zeilen.

Komplexität vs. Kompliziertheit

In vielen meiner Beiträge habe ich bereits erläutert, wie ich Komplexität, vor allem auch im Einklang mit Kompliziertheit, definiere. Jedes Problem, in welchem ein Mensch involviert ist, und sei es nur als Beobachter, hat Anteile, die klar und reduktionsfrei beschreibbar sind, und welche, wo diese Beschreibung nicht gegeben werden kann. Dabei ist zu erwähnen, dass in allen Problemen, die wir denken können, ein Mensch involviert ist. Denn Probleme, in denen ein Mensch weder handelt noch beobachtet, sind quasi nicht existent für uns. Die beschreibbaren Anteile sind kompliziert, die nicht beschreibbaren komplex. In diesem Beitrag gehe ich auf meine Interpretation von Komplexität im Zusammenspiel mit Kompliziertheit detailliert ein.

Jedes Thema oder Problem besitzt stets beide Anteile, komplexe (nicht beschreibbare) und komplizierte (beschreibbare). Es gibt keine Probleme, die 100% komplex oder 100% kompliziert sind. Jedes Problem lässt sich auf dem unten abgebildeten Strahl zwischen den beiden extremen Polen platzieren.

Und diese Einordnung ist höchst subjektiv, da sie abhängig ist von der jeweiligen Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln. Das folgende Beispiel, welches, wie auch die Abbildung, aus dem obigen Beitrag entnommen ist, stellt dieses klar.

Stellen Sie sich einen Ihnen gänzlich unbekannten Raum vor. Dieser ist stockfinster und da dieser Raum unbekannt für Sie ist, wissen Sie nicht, ob und wenn ja welche Möbel wo platziert sind. Sie kennen auch die Größe des Raumes nicht. Sie haben die Aufgabe, von der Tür zur gegenüberliegenden Seite des Raumes zu gelangen. Sie besitzen kein Wissen über den Raum und damit keine Möglichkeit zur Beschreibung. Das Problem ist für Sie also eines mit einem hohen Anteil an Komplexität und Sie würden das Problem weit links auf dem Strahl einordnen.

Nun stellen Sie sich bitte einen Menschen vor, der von Geburt an blind ist, der den Raum aber ebenfalls nicht kennt. Dieser Mensch würde wahrscheinlich das Problem weiter rechts auf dem Strahl einordnen. Ihm stehen aufgrund seiner anders ausgebildeten Sinnesorgane andere Mittel zur Verfügung. Dieser Mensch kann den Raum also besser beschreiben als Sie. Damit sinken die komplexen Anteile des Problems für diesen Menschen.

Stellen Sie sich bitte weiterhin vor, dass Sie diese Übung stetig wiederholen müssen. Der Raum bleibt aber stockduster. Mit jedem Mal der Wiederholung gelangen Sie zu mehr Mitteln, um den Raum zu beschreiben. Ihre Erfahrung wächst. Das Problem wandert also auf dem Strahl nach rechts. Vorausgesetzt natürlich, dass im Raum nichts geändert wird, weil sonst die vorhandenen sprachlichen Mittel zur Beschreibung korrigiert werden müssen. Das Problem wandert dann wieder ein Stück nach links. Ihre Erfahrung ist nicht mehr so viel wert.

Jetzt stellen Sie sich bitte zusätzlich vor, dass mit jedem Mal der Wiederholung der Übung nach und nach der Raum immer mehr erhellt wird. Dieser Fakt führt dazu, dass Sie Ihre sprachlichen Mittel, um den Raum zu beschreiben, schneller ausarbeiten können. Das Problem wandert damit schneller von links nach rechts.

Weitere Attribute von Komplexität

Leiten wir daraus nun weitere Attribute, zusätzlich zur Nichtbeschreibbarkeit, von Komplexität ab.

Je komplexer ein Problem, desto emergenter ist dieses, das bedeutet, desto weniger lässt sich dieses Problem in Einzelprobleme zerlegen, diese lösen und die Einzellösungen zu einer Gesamtlösung zusammen setzen. Je komplexer also ein Problem ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man dieses Problem durch Zerlegen zerstört und man es deshalb auch nicht mehr lösen kann. Es ist ja im Denkraum nicht mehr existent. Emergenz bedeutet in diesem Fall, dass das Ganze nicht gleich der Summe der Einzelteile entspricht. Diesen Fakt erkennt man unter anderem im Mannschaftssport sehr eindrucksvoll. Die besten Einzelspieler auf jeder Position machen noch lange nicht das beste Team aus.

Was machen wir Menschen aber, wenn wir analytisch vorgehen? Wir zerlegen das Problem. Aua. Aber dazu kommen wir später noch einmal zurück.

Je komplexer ein Problem ist, desto weniger Wissen liegt vor dieses zu lösen. Na klar, Wissen hängt von der Beschreibung ab. Und wenn wir ein Problem weniger beschreiben können, dann deshalb, weil wir weniger Wissen darüber vorliegen haben. Wissen wird durch Beschreibung expliziert. Im Komplexen hilft eher Talent weiter. Das bedeutet, je komplexer ein Problem ist, desto weniger klar ist die Lösung VOR dem Handeln. Im Komplizierten ist diese klar. Das notwendige Wissen, um die komplexen Anteile eines Problems zu lösen, kann nicht durch alleiniges Denken ohne Handeln inkl. des Reflektierens und Lernens der Ergebnisse der Handlungen erworben werden. Hat man Wissen zu einer dedizierten Situation erworben, kommt genau diese Situation in der Zukunft nie wieder (Heraklit: “Alles fließt.”). Es reicht schon, dass nur einige Parameter sich ändern und schon ist die Situation eine völlig andere und das erworbene Wissen ist dann nicht mehr passfähig. Hier kommt ein weiteres Attribut von Komplexität zum Tragen, dass nämlich kleine Ursachen große Wirkungen haben können. Dieses Phänomen ist auch als Schmetterlingseffekt bekannt.

Daraus folgt, dass, je komplexer ein Problem ist, desto länger sollte man den Lösungsraum offen und groß halten. Denn es gibt viele verschiedene mögliche Lösungen vor dem Handeln. Hier referenziere ich gerne auf den Ethischen Imperativ von Heinz von Förster

Handle stets so, dass die Anzahl der Wahlmöglichkeiten größer wird!

Je komplizierter ein Problem ist, desto eher sollte man den Lösungsraum verkleinern, denn es gibt genau eine beste Lösung, die man vor dem Handeln auch kennen sollte. Das Wissen darüber liegt ja vor. Und das bedeutet wiederum, dass, je komplexer ein Problem ist, desto andere Fragen muss man sich als Problemlöser stellen und beantworten, wie zum Beispiel: “Was spricht GEGEN diese Lösung”. Diese Frage kennt man aus Konsentverfahren. Je komplizierter ein Problem ist, desto eher sollte man fragen, was FÜR eine Lösung spricht. Diese Frage kommt aus der Konsensfindung. Das Suchen nach Konsens ist also bei Problemen mit je höher werdenden komplexen Anteilen eher kontraproduktiv und nicht passfähig.

Was passiert aber, wenn man sich den Fakt, dass, je komplexer ein Problem ist, vor dem Handeln viele gute Lösungen vorliegen, durchdenkt? Eine analytische Vorgehensweise führt in Beliebigkeit und damit in eine Handlungsstarre. In diesen Momenten werden dann Themen “zerredet”. Warum? Man verstrickt sich in Pro-Contra Diskussionen der Lösungsoptionen. Streng analytisch sprechen viele Punkte für und viele gegen die vielen vorliegenden Lösungsoptionen. Und nun? Um in je komplexer werdenden Situationen ins Handeln zu kommen, muss der Lösungsraum an bestimmten Zeitpunkten vom Lösungssuchenden klein gemacht werden, um diesen nach einigen Handlungsschritten zum Reflektieren über die Ergebnisse aus den Handlungen wieder groß zu machen. Das ist übrigens der ganze Zauber hinter Scrum, denn im Übergang von einem zum nächsten Sprint inkl. der Retrospektiven (bzgl. der Strukturen) und der Reviews (bzgl. der Inhalte) passiert genau das.

Und für genau dieses Kleinmachen des Lösungsraumes ist strenge Analytik eher nicht passfähig, da es keinen rational-logischen Nachweis geben kann. Hier hilft Glaube und Bauchgefühl eher weiter.

Wir erkennen schon jetzt, dass sich Problemlösung im Komplexen und im Komplizierten grundlegend unterscheiden. Nur, so jedenfalls meine Beobachtung und Wahrnehmung, haben wir im Rahmen unserer Sozialisierung Problemlösung ausschließlich im Komplizierten gelernt. Den Mythos, es gibt zu jedem Problem stets den einen besten Weg (Kompliziertheit), erkennt man als Resultat an viele Muster unserer Gesellschaft, beispielsweise daran, wie Unternehmen in der Regel aufgebaut sind (Taylorismus), oder wie unsere Bildungsinstitute aufgebaut sind, nämlich nach Fächern. Dieser Mythos basiert auf unserem Denkrahmen, also der Art und Weise WIE, nicht WAS, wir denken.

Unser Denkrahmen

Zu unserem Denkrahmen habe ich in der Vergangenheit bereits einige Beiträge verfasst, zwei möchte ich hier exemplarisch nennen, nämlich Vernetztes Denken ist (noch?) eine Illusion und Unser Denkrahmen hat sich seit dem Mittelalter nicht weiter entwickelt. Aber auch einige meiner Gefährten auf meiner Reise des Verstehens beschäftigen sich mit unserem Denken, wie beispielsweise Stefan Hagen in seinem Beitrag Mechanistisches vs. ganzheitliches Denken und Handeln. Aus diesem Beitrag habe ich auch die 4 Säulen unseres Zweiwertigen Denkrahmens extrahiert.

  1. Alles, was messbar ist, soll gemessen werden.
    Komplexe Probleme sind genau deshalb komplex, weil sie für uns nicht vollständig beschreibbar sind. Und was wir nicht beschreiben können, können wir auch nicht messen. Machen wir komplexe Probleme messbar, zerstören wir sie. Und damit sind sie dann auch nicht lösbar. Wir lösen stattdessen Scheinprobleme.
  2. Alles in kleinste Teile zerlegen.
    Komplexe Probleme sind emergent. Das bedeutet das Ganze ist mehr als die Summe der Einzelteile. Zerlegen wir komplexe Probleme zerstören wir sie. Und damit sind sie dann auch nicht lösbar. Wir lösen stattdessen Scheinprobleme.
  3. Entweder – Oder.
    Komplexe Probleme sind in sich widersprüchlich und sind damit also “Sowohl-Als-Auch”, nicht “Entweder-Oder”. Trennen wir komplexe Probleme in Entweder-Oder zerstören wir sie. Und damit sind sie dann auch nicht lösbar. Wir lösen stattdessen Scheinprobleme.
  4. Ursache – Wirkung.
    Ursache und Wirkung von komplexen Problemen sind in Ort und Zeit versetzt. Dazu kommt das aufgrund von Rückkopplungen Ursache zu Wirkung und Wirkung zu Ursache wird. Trennen wir komplexe Probleme in Ursache-Wirkung zerstören wir sie. Und damit sind sie dann auch nicht lösbar. Wir lösen stattdessen Scheinprobleme.

Hier kommt unter anderem auch die Kausalität ins Spiel. Kausalität ist in meinen Augen Bestandteil der uns zur Verfügung stehenden sprachlichen Mittel, die wir nutzen, um Dinge zu verstehen. Kausalität kommt in der Umwelt, die wir beschreiben wollen, nicht vor. Hier herrscht Korrelation. Wir denken um zu verstehen, also um Korrelation (WAS fand in der Umwelt statt?) in Kausalität (WARUM fand genau das in der Umwelt statt und nichts anderes?) zu transformieren. Mit dem Verstehen verbinden wir, dass wir von den Dingen, die wir verstehen wollen, ein mechanistisches Modell im Kopf bauen. Diese Vorgehensweise resultiert aus unserem oben aufgeführten Denkrahmen. Gelingt es uns nicht, dieses mechanistische Abbild zu bauen, dann können wir Dinge nicht verstehen. Komplexität können wir also in dem oben aufgeführten Denkrahmen nicht verstehen und damit auch nicht in diesem Rahmen managen. Dieses Dilemma ist sehr schön in dem Beitrag Stephen Hawking: eine Abreibung beschrieben.

Ein Ausweg

Herbert Pietschmann beschreibt in faszinierenden 45 Minuten unseren Denkrahmen in diesem Podcast und setzt ihn in Beziehung zum ostasiatischen. Denn das ist für mich das Faszinierende. Man kann auch anders denken. Es gibt nicht nur diese eine Art des Denkens, wie wir es kennen. Hier liegt damit auch ein Ausweg aus der Falle des Denkens, welches uns jedesmal Komplexität und damit Lebendigkeit zerstören lässt, womit wir beim Titel dieses Beitrages wären.

Unter anderem ist das auch ein Grund, warum ich mich seit mehreren Jahren mit der Kybernetik zweiter Ordnung beschäftige. Denn erst dadurch konnte ich mich selbst in die Lage versetzen, mich mehr und mehr zu hinterfragen, mir also Fragen zu stellen, wie beispielsweise “Warum denke ich so wie ich denke?” oder “Warum fühle ich so wie ich fühle?” Näheres dazu finden Sie in diesem Podcastinterview, in dem ich mit Daniela Bessen über Brückenbauer, fehlende Rollenprofile in Unternehmen und das implizite Suchen von Menschen für Unternehmen spreche.

Und dann gibt es seit Ende September des letzten Jahres ja auch noch das Projekt Komplexität und Methoden. In diesem diskutiere und debattiere ich mit einigen meiner Gefährten auf meiner Reise des Verstehens, was Komplexität für uns Menschen bedeutet und welche Hilfsmittel und Werkzeuge uns zur Verfügung stehen, um diese zu handhaben. Denn mehr als Handhaben, wie beispielsweise Steuern oder Kontrollieren, von Komplexität ist nicht möglich. Das konnte ich hoffentlich mit diesem Beitrag untermauern.

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6 Responses to Analytik zerstört Komplexität zerstört Lebendigkeit

  1. Hallo Herr Dethloff,

    gut finde ich die Betonung von Bauchgefühl und Intuition.
    Man findet eine Lösung mittels Intution, anschließend analysiert man diese Lösung, zieht Schlussfolgerungen, lernt daraus und verbessert damit wiederum die Grundlage für seine Intuition.

    Aus der Komplexität heraus kann Neues entstehen. Das Neue lässt sich analytisch behandeln, ist (theoretisch) vollständig beschreibbar, der Entstehungsprozess, die Lebendigkeit, also die Komplexität, jedoch nicht. Die Grenze für die empirischen Wissenschaften.

    Viele Grüße
    Enrico Tropschug

    • Hallo Herr Tropschug,

      danke für Ihr Feedback. Bei Ihrem Satz

      Das Neue lässt sich analytisch behandeln, ist (theoretisch) vollständig beschreibbar, …

      stocke ich ein wenig. Warum? Erst einmal können wir Menschen qua unseres physiologischen Aufbaus unserer Sinnesorgane gar nicht die komplette Umwelt wahrnehmen. Dann nehmen wir diesen kleinen Anteil der Umwelt, den wir überhaupt wahrnehmen können, auch noch verzerrt und subjektiv wahr. Das ist zu einem großen Anteil wieder der Komplexität geschuldet, der wir eben nicht analytisch begegnen können. Tun wir es doch, sind wir eben der Falle der Trivialisierung erlegen.

      In diesem Prozess gibt es also keinen optimalen Endzustand für uns Menschen. Wir können und sollten uns stetig verbessern wollen.

      BG, Conny Dethloff

      • Hallo Herr Dethloff,

        vielen Dank für Ihre Antwort.
        Wir gehen beide von unterschiedlichen Annahmen aus und unsere Aussagen machen nur auf Basis dieser Annahmen Sinn. Es ist daher vollkommen verständlich und nicht überraschend, dass der zitierte Satz für Sie keinen Sinn macht.
        Die unterschiedlichen Annahmen betreffen das Verständnis von Wahrnehmung.
        Der Satz “Ich nehme die Umwelt (ausschnittsweise, verzerrt, subjektiv) wahr.” beinhaltet die bereits vollzogene Unterscheidung von Ich und Umwelt, die durchaus verständlich ist, da das Nervensystem Resultate in genau dieser Form liefert. Wenn man Ich und Umwelt als etwas vom Prozess abgetrenntes betrachet, entstehen die bekannten Schwierigkeiten in Bezug auf das Verstehen von Wahrnehmung. Schrödinger hatte das im bekannten Zitat (“Der Grund dafür, daß unser fühlendes wahrnehmendes..”) sehr schön auf den Punkt gebracht.

        • Hallo Herr Tropschug,

          ja, absolut einig. Und sehr interessant. Haben Sie zu den Ausführungen Schrödingers Materialien zur Hand, die diese Ideen näher ausführen?

          BG, Conny Dethloff

  2. Zum Bauchgefühl und Intuition möchte ich gerne den Einwand von Peter Kruse “05 Wie reagieren Menschen auf wachsende Komplexität ?” einwerfen: https://www.youtube.com/watch?v=m3QqDOeSahU

    Ansonsten kann ich Conny wie immer nur zustimmen ;-). Danke!

    • Danke Herbert, für dieses Video. Kruse bestätigt ja auch Vieles, nämlich, dass rationales Vorgehen bei Problemen mit hohen komplexen Anteilen, keine passfähiger Weg ist. Und ja Intuition an sich ist niemals gut oder schlecht. Die Frage ist, wie die Intuition entstanden ist und wie damit gearbeitet wird, um Entscheidungen zu treffen. Wie Bill Gates ja mal treffend sinngemäß formuliert hat: “Erfolg ist ein sehr schlechter Lehrer.”

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